Grundsatzerklärung der Sache des Volkes (SdV)

Unlängst haben sich Nationalisten aus Deutschland, Österreich und Schweiz zu einem nationalrevolutionären Netzwerk zusammengeschlossen. Nachfolgend stellen wir die Grundsatzerklärung der Sache des Volkes zur Diskussion. Interessenten können sich beim jeweiligen Netzmeister einer der nachfolgenden Weltnetzseiten melden, der gerne den Kontakt vermittelt. Als Gründungsorganisationen gehören bisher der Sache des Volkes an: die Partei Nationalorientierter Schweizer (PNOS, www.pnos.ch), SOS-Heimat in Österreich (www.sos-heimat.at), die Deutsche Akademie (DA) sowie das nationaldemokratische Tabakskollegium München, dessen Mitglieder als Kandidaten und Wahlkämpfer bei der bevorstehenden Münchner Stadtratswahl mitmischen (siehe: http://www.auslaenderstop-muenchen.de).

Jürgen Schwab, im Februar 2008 für die Sache des Volkes

  • Die Sache des Volkes (SdV) ist eine Gesinnungsgemeinschaft nationalrevolutionärer Organisationen, Zeitschriftenredaktionen, Aktivisten und Publizisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unser Netzwerk, das unabhängigen Organisationen eine überregionale Plattform bietet, sucht auch die Zusammenarbeit mit nationalrevolutionären und identitären Organisationen in gesamt Europa (einschließlich Rußland).
  • Die Sache des Volkes (SdV) beabsichtigt nicht, eine neue Partei zu gründen. Wir verstehen uns vielmehr als nationalrevolutionäres Netzwerk, das der Bildungsarbeit und der Verbreitung unserer Ideen dienen soll. Darüber hinaus sehen wir uns als Interessengemeinschaft innerhalb wie außerhalb bestehender nationaler Parteien im deutschsprachigen Raum und in Europa.
  • Die Sache des Volkes (SdV) ist politisch dem sozialrevolutionären Nationalismus verpflichtet. Diese Position schließt Imperialismus im Allgemeinen und den aktuellen US-Imperialismus im Besonderen konsequent aus. Jedes Volk hat das Recht, seinen eigenen Weg zum Staat, zur Wirtschaft, zur Kultur und zu Gott zu finden. Jedem souveränen Gemeinwesen steht auch das Recht zu, sich übernationalen Reichsgebilden anzuschließen. Dabei ist nach dem Prinzip des Europas der Vaterländer die Souveränität der Nationalstaaten zu wahren.
  • Die Sache des Volkes (SdV) bevorzugt das Volk als Abstammungsgemeinschaft. Demzufolge ist Angehöriger eines Volkes, wer die dazugehörigen Eltern und Großeltern hat. Darüber hinaus ist Assimilation möglich, die aber zahlenmäßig und auf verwandte Völker zu begrenzen ist.
  • Die Sache des Volkes (SdV) sieht die Hauptursache für „multikulturelle“ Überfremdung im transnationalen Kapitalismus, der in den USA seinen militärischen und geheimdienstlichen Arm besitzt. Die herrschende Klasse möchte den durch moderne Lebensweise bedingten Schrumpfungsprozeß der europäischen Völker durch Einwanderung vor allem nichteuropäischer Menschen ausgleichen. Da ein Schrumpfen des autochthonen Volkes für das Kapital weniger Arbeitskräfte, Mieter und Konsumenten bedeutet, dienen ihm die „Zuwanderer“ als Lohndrücker und zusätzliche Mieter und Konsumenten. Indem die herrschende Klasse die „Zuwanderung“ organisiert, fördert sie – durch die Entstehung von Parallelgesellschaften – die Entsolidarisierung im Volk und somit die Festigung ihrer Macht. Dieser Überfremdungspolitik gilt unser Widerstand.
  • Die Sache des Volkes (SdV) sieht im Islam eine außereuropäische Religion, deren Gesellschaftsbild in vielen Bereichen unseren Traditionen widerspricht. Den Bau von Moscheen lehnen wir in unserer Heimat aber nicht deshalb ab, weil er von Muslimen betrieben wird, deren religiöses Bekenntnis wir akzeptieren, sondern weil er von Ausländern initiiert wird, die nach unserer Überzeugung in ihre Heimatländer zurückkehren sollten. Für uns ist in erster Linie die Umvolkung bzw. der Bevölkerungsaustausch bei uns im Land das Problem, wobei die Religionszugehörigkeit der Fremden nicht das vorrangige Thema darstellt. Demgegenüber schieben Rechtspopulisten den notwendigen Protest gegen die Verausländerung auf die Symptome der Überfremdung, wie den Moscheebau oder das Kopftuch, und sie lenken somit von den eigentlichen Ursachen des Identitätsverlusts ab, die wir im transnationalen Kapitalismus und im Vorbild des amerikanischen „melting pots“ erkennen.
  • Die Sache des Volkes (SdV) solidarisiert sich mit den Befreiungsbewegungen und Staaten, die sich gegen das moderne Imperium richten. Gerade in Südamerika und in der islamischen Welt ist derzeit der Widerstand am besten organisiert. Bei der Suche nach möglichen außenpolitischen Bündnispartnern ist für uns nicht ausschlaggebend, ob Befreiungskämpfer in anderen Weltgegenden mit unseren deutschen (bzw. deutschösterreichischen und deutschschweizerischen) Vorstellungen von Volk, Gesellschaft, Staat und Religion übereinstimmen.
  • Die Sache des Volkes (SdV) ist der Auffassung, daß jedes Volk über seine Wirtschaft selbst bestimmen soll. Deshalb lehnen wir die internationale Arbeitsteilung und den hemmungslosen Freihandel ab. Hierzu ist der Schutzzoll gegen Billiglohnware das geeignete Mittel. Der internationale Handel ist auf ein sinnvolles Maß zurückzuführen. Transnationale Konzerne sind zu nationalisieren.
  • Die Basisgruppen der Sache des Volkes (SdV) befürworten Wirtschaftsordnungen, die den Traditionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz entsprechen, was die Ablehnung des angelsächsischen Liberalismus beinhaltet. Nicht die „unsichtbare Hand“ (Adam Smith) soll in der Wirtschaft bestimmen, sondern der Staat. Wir stützen uns auf die Tradition der nationalen und sozialen Marktwirtschaft ebenso wie auf sozialrevolutionäre Gegenentwürfe zur derzeit vorherrschenden Eigentumsordnung.
  • Die Sache des Volkes (SdV) möchte den Kapitalismus überwinden. Im Mittelpunkt der von uns angestrebten Wirtschaftsordnung steht das Volk und nicht die Ware und deren Produktion. Hingegen ist die derzeit in unserer Heimat vorherrschende kapitalistische Wirtschaftsordnung zuallererst der Profitmaximierung verpflichtet. Der Gegenentwurf hierzu stellt die von uns verfochtene Idee einer an dem Bedarf eines bestimmten Volkes orientierten Produktion von Gütern und Dienstleistungen dar. Während der unternehmerische Mittelstand im Besitz von Personen- und Familienunternehmen bleiben soll, sind großindustrielle Betriebe und Handelsketten in gemeinschaftliche Betriebsformen zu überführen, wie in Genossenschaften mit Arbeitnehmerselbstverwaltung und kommunale Betriebe. Die öffentliche Daseinsvorsorge, Schlüsselindustrien sowie Banken und Versicherungen sollen direkt vom Staat geführt werden.
  • Die Sache des Volkes (SdV) strebt die Schaffung einer echten Volksherrschaft an. Hierzu ist die Eigentumsordung hinsichtlich großer Medienkonzerne – im oben beschriebenen Sinne – umzugestalten, damit die journalistische Meinung nicht weiter eine Ware bleibt. Mit der Überwindung des Kapitalismus auf wirtschaftlicher Ebene ist auch die parlamentarische Oligarchie zu verwerfen, die durch Elemente direkter Demokratie – wie in der Schweiz –, eine berufsständische Vertretung des Volkes sowie durch eine Volkswahl des Staatsoberhauptes – wie in Österreich – zu ersetzen ist.
  • Die Sache des Volkes (SdV) tritt für umfassende Freiheit von Meinung, Forschung und Wissenschaft ein; wir lehnen jede Form von Totalitarismus ab. In diesem Sinne sind in allen europäischen Ländern etwaige Zensurgesetze gegen den historischen Revisionismus abzuschaffen, die Opfer von Meinungsverfolgung aus den Gefängnissen freizulassen und diese Personen öffentlich zu rehabilitieren und finanziell zu entschädigen.
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Kommentare

  • EdOne  Am 20. August 2012 um 20:50

    80 Jahre später und diese Ideale sind immer noch so aktuell wie damals, leider hat sich nichts geändert, aber vielleicht die aktuelle Krise weckt die Leute. Schon damals hat Jose Antonio Primo de Rivera, Mitgründer von Falange solche Ziele vertreten:
    Der sozial-revolutionäre Kampf gegen das Kapital (wir akzeptieren die Prognosen von K. Marx, die übrigens nach und nach stattgefunden sind, aber auf gar keinen Fall seine Ziele).
    Das Verlangen nach sozialer Gerechtigkeit (die Anerkennung des kleinen Eigentums, die Enteignung von Banken, Konzernen, etc, was aber nicht bedeutet das Kommunismus die Losung ist).
    Der national-revolutionäre Einsatz für unser Land, Kultur und Gebräuche, was heute anderseits heißt: gegen die „multikulti“ Gesellschaft, gegen die Islamisierung Europas, gegen Amerika als Vertreter der Globalisierung, der radikal-wirtschaftlichen Liberalismus oder Neoliberalismus, etc
    Leider, finde ich, sind andere falangistische Aspekte antik, wie z. B. die Stütze an der katholishe Religion.
    In großen und ganzen kann ich alle diese Grundsätze unterschreiben.Trotzdem geben sich ab und zu Widersprüche, Fragen mit schwierige Antworten usw. Ich hoffe, diese Netzwerk bringt uns alle weiter.

    Für die nationale Völker, für dir sozial- revolutioinäre Nationalismus innerhalb aller Völker Europas!!
    Viele Grüsse an euch Alle

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