Besuch bei der Nürnberger Montagsdemo

Am Montag, den 26.April 2010 machten sich gut ein dutzend nationaler Aktivistinnen und Aktivisten in Nürnberg auf, um die letzten Flugblätter der antikapitalistischen Mobilisierungskampagne zum 01. Mai in der Innenstadt zu verteilen. An der Lorenzkirche angekommen stellte man sehr schnell fest, daß in der bei bestem Wetter gut gefüllten Geschäftsmeile ein italienisches Fest gefeiert wurde und zudem die wöchentliche Nürnberger Montagsdemo gerade begann. Um die Veranstaltungen herum wurden spontan hunderte unserer Flugblätter „Freie Völker statt freie Märkte” unters interessierte Volk gebracht.

Nach einiger Zeit wurden auch Teilnehmer der von der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland) getragenen Montagsdemo auf die nationalen Verteiler aufmerksam. Mit dümmlichen Parolen und mit massivem Körpereinsatz wollte man die Nationalisten vertreiben, was allerdings kläglich scheiterte. Nur dem besonnenen Verhalten der Aktivisten des Nationalen Widerstandes war es zu verdanken, daß es hier zu keiner Eskalation kam, auf die es die gewaltbereiten Linkskapitalisten offensichtlich anlegten. Nachdem die Verteilung weiter lief, wurde kurzerhand – und wie das immer bei diesen kleinbürgerlichen Multikultifetischisten der Meinungsdiktatur der Fall ist – die Polizei gerufen. Über einen offensichtlich technisch defekten Standlautsprecher wurde von den Protagonisten der linksreformistischen Sekte auf uns aufmerksam gemacht. Als besondere Provokation erachtete man wohl auch, daß wir während eines italienischen Festes erschienen. Wie üblich kotze man die ganze Palette politisch korrekter Hasspredigten über das Mikrofon heraus und forderte die italienischen Feiergäste auf, sich mit den MLPD-Funktionären gegen uns zu solidarisieren. Das Gegenteil war allerdings der Fall. Mehrere Italiener gesellten sich zu den Nationalisten und empfanden die „Faschisten Raus”-Parolen der MLPD-Jünger als persönlichen und ausländerfeindlichen Angriff. Immer mehr Menschen stellten sich zu den nationalen Verteilern. Viele solidarisierten sich mit uns und suchten Gespräche. Insbesondere deshalb, da sie die zuvor selbst beobachteten, wie aggressiv die pseudokommunistische Politbürosecurity die vollkommen ruhigen Nationalisten bedrängten.

Als sie sich empört gegen die Ansprachen der MLPD-Sektierer wandten, wurden sie von deren Geführten noch als Nazis und Faschisten denunziert. Ein schönes Bild gaben die Linkskapitalisten da für jeden Bürger ab und entlarvten sich selbst als jene, deren Standartrepertoire Gewalt und Hetze beinhaltet. Die Redebeiträge der MLPD-Opas befassten sich dann ausschließlich mit den nationalen Aktivisten. Besonders feindlich giftete man den nationalen Buchautor Jürgen Schwab an, der letztes Jahr selbst noch bei der Montagsdemonstration das Wort ergriff und unter dem Beifall des gleichen Klientels, das ihn heute beschimpft, ungestört nationale und antikapitalistische Forderungen zum Besten gab. Offensichtlich kommt es den linken Gutmenschen nicht darauf an, was man sagt, sondern wer es sagt.

Auch der linke Rechtsanwalt Manfred Hörner war wieder mit von der Partie. Mit einem etwas gebrechlich wirkenden MLPD-Sympathisanten versuchte er ständig mittels einer Fahne Filmaufnahmen des Geschehens zu verhindern. Die Polizei traf inzwischen ein und notierte sich Personalien. Hörner und Genosse schwächelten als Filmverhinderungstrupp und der alte Mann zog versehentlich die Fahne von der Stange, was zu lautem Gelächter führte. Bei Stalin hätte so etwas Gulag bedeutet, aufgrund dieser konterrevolutionären Sabotageaktion. Als die nationalen Aktivisten beim letzten Redebeitrag gehen wollten, erblickte man auch das eine oder andere Gesicht von herbeigerufenen autonomen Antifaschisten der Organisierten Autonomie (OA). Entgegen der bisherigen OA-Strategie die Staatsmacht nicht für den „Krampf gegen Rechts” zu instrumentalisieren, lief ein OA-Antifaschist zugleich zur Polizei, um Anzeige gegen einen Pressevertreter zu erstatten, weil dieser angeblich ein Bild von ihm fertigte. Der offensichtlich unter Verfolgungswahn leidende Antifaschist wurde allerdings abgebügelt.

Gut gelaunt, mit dem Bewusstsein den öffentlichen Raum nicht den volksfeindlichen Linken überlassen und dabei noch für die 01.Mai-Demonstration. des Nationalen Widerstandes geworben zu haben, fand dieser Aktionstag seinen Abschluß.

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