Kameradschaft statt Schland

Der frühere antideutsche Linke Jürgen Elsässer entwickelt sich immer mehr zum wertkonservativen Kulturkritiker. Dabei nutzt ihm seine Berufserfahrung als Lehrer im baden-württembergischen Schuldienst. Nun betätigt sich der Badenser als „Oberlehrer“ der deutschen Jugend. Die 19 Toten der Duisburger „Love-Parade“ führen ihn zu dem Fazit: „Der Tod ist ein Meister aus Schland – aus einem Nicht-Staat, einer zerfallenden Fun-Gesellschaft […].“

Siehe: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/07/25/death-parade/#more-2162

Man könnte das aus dem Lateinischen stammende Wort „Staat“ auch mit Gemeinwesen ins Deutsche übersetzen. Das Gemeinwesen hat die Aufgabe, den vielen kleineren Gemeinschaften, die zu einer nationalen Großgruppe gehören, also den Familien, Städten und Gemeinden, Heimatregionen usw., einen größeren Organisationsrahmen zu geben und einen Sinnzusammenhang zu vermitteln. Aber gerade daran mangelt es dem Anti-Staat BRD. Ein wirkliches Gemeinwesen besteht eben nicht nur aus Institutionen, Ämtern, Verkehrsnetzen, Schulen und sonstigen Einrichtungen, die von den einzelnen Atomen zum Eigennutz genutzt werden können. Ein Gemeinwesen müßte den vielen Individuen erklären können, warum man auch in Zukunft diese Institutionen zum Gemeinwohl erhalten möchte.

Zu einem Gemeinwesen gehören Mitglieder, die Opfer bringen wollen. Das Duisburger Großereignis und ähnliche „Events“ wie die Fanmeilen bei der letzten Fußball-WM sind eben genau das falsche Konzept. Hier geht’s um Spaß haben – ohne Opfer zu bringen, ohne Verantwortung zu tragen. In Duisburg war vielen ihre eigene beschissene Existenz so wichtig, daß sie andere, mit denen sie kurz zuvor feierten, tot trampelten. Rette sich wer kann! So sehr der Egoismus in allen von uns steckt, aber ein Gemeinwesen kann man mit ausschließlich dieser Einstellung nicht erhalten.

Hierzu bedarf es anderer Veranstaltungsformen, um künftige Staatsbürger zu erziehen, wie die vielen Feste, die von freien Kameradschaften und der NPD in diesen Sommermonaten organisiert werden.

Siehe zum Beispiel: http://www.bund-frankenland.de/frankentag2010.html

Hier wird den jungen Kameradinnen und Kameraden verdeutlicht, daß nur dazugehört, wer mitarbeitet – wer die Sitzbänke und Tische sowie die Zelte auf- und abbaut, wer Redebeiträge oder Speisen vorbereitet, die Musik und die Getränke organisiert, den Sicherheitsdienst gegen Antifa-Angriffe übernimmt, usw. usf. Da braucht auch keiner Angst zu haben, daß er bei Gefahr zurückbleibt oder totgetrampelt wird, während die anderen davonlaufen.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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