Schluss mit der Volksbeschimpfung!

Es fällt gerade bei der Sichtung nationaler Foren auf , dass der ein oder andere deutsche Nationalist scheinbar damit zufrieden ist, dass der Nationale Widerstand in der BRD regelrecht isoliert ist. In einer Diskussion, in einem bekannten nationalen Diskussionsforum wurde dies anhand des auf dieser Seite ebenfalls veröffentlichen Textes „Fußball WM: Nationale raus aus dem Ghetto!“ deutlich. Dabei verwechseln die heutigen Hitler-Verehrer BRD-Patriotismus mit dem richtigen Ansinnen breiter Teil des deutschen Volkes sich wieder mit der deutschen Nation zu identifizieren. Der Vorwurf das die Deutschen nichts zu den Verhältnissen in unserem Land und insbesondere nichts gegen Multi-Kulti und die drohende Umvolkung (Andreas Mölzer) einzuwenden hätten, ist dabei als falsch zu beurteilen. Umfragen zeigen das sich viele in unserem Volk wieder zur deutschen Nation bekennen und wieder Nationalstolz empfinden. Das sich dies aber bislang aber nur in sehr geringem Ausmaß bei Wahlen oder der Gewinnung neuer Aktivisten für die Freien Kräfte niederschlägt hat seine Gründe, die noch zu erläutern sind.

Nun ist der Hinweis darauf, dass der Fußball-Patriotismus – etwa des „Sommermärchens“ – im Jahre 2006 dem Nationalen Widerstand nicht zum entscheidenden Durchbruch verholfen hätte richtig. Dies wird aber auch kein analytisch und klar denkender nationale Deutsche wirklich erwarten haben. Vielmehr geht es um die Bekenntnisfreudigkeit in Deutschland zu Volk und Nation, auch wenn dies erst einmal sehr unreflektiert und auf der Ebene der Zeitweiligkeit bleibt. Dabei ist Deutschland aber noch sehr weit davon entfernt eine „normale“ Nation zu werden! Davon zeugen Schuldkult, das ständige Aufwärmen der berühmten 12 Jahre, die NS-Fixiertheit deutscher „Eliten“, der verkrampfte und hysterische Umgang mit der deutschen Geschichte, das Identitätsproblem vieler deutscher Gutmenschen, und vieles mehr. Dieser Nationalmasochismus wird auch so schnell nicht vergehen, schließlich wird Otto-Normalbürger hiermit tagtäglich in Medien und Umfeld konfrontiert.

Dabei ist Nationalbewusstsein weniger ideologisch grundiert und eingeengt, sondern entspricht viel mehr der natürlichen Lebensäußerung der Völker. Nationalbewusstsein ist der Wille und das Bekenntnis sich als Volk zur Nation zu erheben und das eigene Volkstum mit kultureller Inhaltlichkeit zu füllen und auch zu bewahren. Das Nationalbewusstsein gehört zu den natürlichen „Instinkten“ eines Volkes. Durch das Nationalbewusstsein äußert sich die spezifische Eigenart eines Volkes, die völkische Einzigartigkeit. Völker deren Nationalbewusstsein schwach ausgebildet ist, neigen dazu historisch nach und nach von der Weltbühne zu verschwinden. In Deutschland wurde nun dieses Nationalbewusstsein über Jahrzehnte hinweg in Frage gestellt – von Bundesregierung, den Bundestagsparteien, Medien, Kulturbetrieb. Dabei wurde insbesondere der deutsche Nationalismus dämonisiert und gleichsam tabuisiert. Nationale Regungen wurden dabei mit der sattsam bekannten „Faschismuskeule“ traktiert, wobei man ständig bemüht war und ist in den berühmten 12 Jahren zu kramen.

Es sollten aber bestimmte Sektierer, die sich dem Nationalen Widerstand zugehörig fühlen, dass Aufkeimen eines Nationalbewusstseins nicht noch erschweren. Wenn Deutsche die wieder Stolz auf die Symbole der deutschen Nation empfinden, von dieser benannten Seite auf das Heftigste beschimpft werden, so lässt dies vermuten, das jene Kreise ein nur sehr marginales Interesse an der Nationalisierung unseres Volkes haben. Man möchte offensichtlich weiterhin nur „Szene“ bleiben und nicht Volksbewegung werden. Manche sind mit ihrer geistigen Ghettoisierung zufrieden und möchten in ihrer „Szene“ unter sich bleiben. Wer dachte das dieses Denken in den letzten 10 Jahren überwunden wurde, der kann sich an der ein oder anderen Stelle durchaus im Irrtum befinden.

Die Beschimpfung unseres Volkes ist dabei eine höchst untaugliche Art und Weise um jenes von der Lebensrichtigkeit des deutschen Nationalismus zu überzeugen. Dabei hat ein solch sektiererisches Verhalten zweifelsohne auch seine Gründe, etwa in der politischen und gesellschaftlichen Ausgrenzung, der Nationalisten täglich ausgesetzt sind. Dies führt nicht selten auch dazu das man sich fälschlicherweise vom Volk abkoppelt und sich sein eigenes Gedankengebäude zurückzieht. Manch einer hält sich dann gar für „Elite“ und dies obwohl zu dieser Haltung nun kaum Grund besteht. Jedenfalls sind die klügsten Deutschen nach bisherigen Kenntnisstand nicht unbedingt Mitglied im Nationalen Widerstand, was seine Gründe nicht nur in der Ausgrenzung deutscher Nationalisten hat.

Schuld hierfür tragen in erheblichen Maße auch Protagonisten des Nationalen Widerstands selbst. Zum einem kommen allerlei Szenedenken und menschliche Unzulänglichkeiten zusammen, zum anderen ist die Programmatik in Richtung Antikapitalismus eher mangelhaft. Das sozial- und wirtschaftspolitische Profil ist Stellenweise noch sehr mager, was sich aus der „Tradition“ des rechten Antikommunismus erklären lässt. Manch einer möchte gar das Wort „Umverteilung“ unter Bolschewismusverdacht stellen; und dies gilt bei Leibe nicht nur für Nationalliberale. Grundsätzlich finden sich auch eher reformistische Forderungen, wie etwa die Einführung einer Vermögenssteuer oder die höhere Besteuerung der Reichen und Superreichen in diesem Land nicht in der Programmatik der deutschen Rechten. Der „Sozialismus“ im „nationalen Sozialismus“ beschränkt sich bei vielen auf eine diffuse „Gemeinschaftlichkeit“, also auf eine Ordnung im kapitalistischen Rahmen, die sich eher an Volksgemeinschaftsmodelle vergangener Zeiten ausrichtet. Man glaubt hierbei sich noch wie Anno Dazumal mit dem deutschen Großkapital einigen zu können. Das aber Thilo Sarrazin und Josef Ackermann nicht auf Udo Voigt oder den Kameradschaftsführer XYZ angewiesen sind, ja diese als Störenfriede empfinden, dies ist vielen Völkischen leider noch nicht zu Bewusstsein gelangt.

Wer die Deutschen des Jahres 2010 erreichen möchte, der hat sich nicht in symbolischen „Fundamentalismus“ zu suhlen. So sorgt die Diskussion um die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold bei vielen noch für eine riesige Aufregung. Die Beschimpfungen reichen dabei von „BRD-Lappen“ bis hin zum Klassiker „Schwarz-Rot-Senf“. Alleine schon aus historischen Gründen sollten deutsche Nationalisten diese Farben gegenüber der Kaiser- und Reichsfahne vorziehen. Das Argument vieler im Nationalen Widerstand geht darauf hinaus, dass diese Farben ja von dem BRD-System missbraucht werden. Dies ist höchst dürftig, schließlich kann man nationale Symbolik nicht davon abhängig machen, wer gerade was missbraucht. Zudem identifizieren sich die meisten Deutschen – insbesondere die vielen Fußball-Patrioten – mit Schwarz-Rot-Gold, während Schwarz-Weiß-Rot eher auf Unverständnis oder gar zu Abwehrreaktionen führen wird. Das daneben die Kaiserfahne Schwarz-Weiß-Rot für einige eher eine Ersatzfahne ist, dies sollte man im alten Fahnenstreit nicht vergessen.

Die Fußball-WM und andere sportliche Großereignisse sind dabei für viele Deutsche eine gute Gelegenheit ihre Vaterlandsliebe endlich äußern zu dürfen, ohne dafür von Gutmenschen, politisch korrekten „Tugend“wächtern und anderen Nationalmasochisten mit der Nazikeule niedergeprügelt zu werden. Vaterlandsliebe wird dann aber auch von Personen optisch präsentiert, die ansonsten vor Nationalismus und insbesondere vor dem deutschen Nationalismus warnen. Hier kann sich auch der Gutmensch einmal des nationalen Gefühls bedienen, welches er ansonsten bekämpft. Auch sogenannte Anti-Rechtskämpfer und Gutmenschen die ansonsten die restliche Zeit über, ihren Patriotismus verdrängen wollen, scheinen also durchaus patriotische Regungen zu besitzen. Der Party-Patriotismus des Gutmenschen wurde dabei zu WM-Zeiten von antinationalen und antideutchen Antifas gestört, die zum Fahnenklau aufriefen. Es dürfte also für den ein oder anderen Gutmenschen durchaus interessant zu sehen sein, wie schnell man doch zumindest von „antifaschistischer“ Seite zum zu bekämpfenden Nationalisten erklärt wird.

Der Feier und Party-Patriotismus bietet dabei für viele die Gewähr sich ohne Nazi-Vorwurf zur deutschen Nation bekennen zu können. Schließlich haben die meisten noch ihr bürgerliches Leben zu leben, man möchte auch ansonsten nicht bei Nachbarn, Freunden und Verwandten in´s „Gerede“ kommen. Derzeit ist man noch nicht bereit für das Bekenntnis zur Nation auch entsprechende Opfer darzubringen. Die Deutschen die wieder Nationalbewusst sein wollen sind noch nicht politisch erwacht. Die sich verschärfende kapitalistische Krise in der Bundesrepublik wird aber die kleinbürgerlichen Hemmungen aufheben. Auf diese Situation müssen sich deutsche Nationalisten nun einstellen und dies wird kaum funktionieren wenn der patriotische Deutsche weiterhin unreflektiert beschimpft wird.

Eine bestimmte Sorte von Aktivisten und Internet-Schreiberlingen neigt dazu die Herrn Özil, Boateng oder Cacao auf sehr derbe und primitive Art zu beschimpfen. Wahrscheinlich müssen chauvinistische Schimpforgien über eigene Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen, schließlich sind Özil und Cacao wirtschaftlich – und gesellschaftlich erheblich erfolgreicher als die nationalen Marktwirtschaftler aus dem Eck der NS-Tradition. So konnten Özil und Sami Khedira durch die WM ihren Marktwert und Status erheblich steigern und werden in der nächsten Saison für den bekannten Weltclub Real Madrid spielen.

In der deutschen „Nationalmannschaft“ geht es wohl auch den meisten Spielern darum Marktwert und Ansehen zu steigern, weniger geht es ihnen um die Ehre für Deutschland spielen zu dürfen. Sie unterwerfen sich nur den Bedingungen des Marktes, der in der Fußball-Industrie auf Umsatz und wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtet ist. Nicht umsonst sollte die WM ein Riesenreibach für die FIFA sein. Marktwirtschaftler die am kapitalistischen System kaum etwas zu ändern gedenken, aber Halbafrikaner und echte Türken mit ihrem „Niveau“ überziehen, haben ein Glaubwürdigkeitsproblem. Das diese Leute dann „Nationalbolschewisten“ vorwerfen, sie würden Migranten, die in der „Nationalmannschaft“ spielen, nicht beschimpfen, hat nun höchstens etwas skurriles.

Das Marktwirtschaft (vulgo Kapitalismus) und Multi-Kulti zusammenhängen haben diese Leute kaum verstanden. Schließlich lehnen sie es ab, die Ursachen der Überfremdung, nämlich das Zuwanderungsinteresse des Großkapitals zu überwinden. Hinter jenem Vorhaben wittern die Herren der Reaktion wie selbstverständlich „Bolschewismus“. Wer die Ursachen der Zuwanderung nicht kritisieren mag, der sollte doch am über die Özil´s und Aogo`s besser schweigen.

Zu Dennis Aago ließe sich noch sagen, das dieser Halbdeutscher ist. Die Mutter des Spielers des Hamburger SV ist eine gebürtige Deutsche, der Vater Nigerianer. Nun wäre es nicht ganz ausgeschlossen das Aogo auch unter einem utopischen „Reichskanzler“ Udo Voigt spielen dürfte, da laut NPD auch jener Deutscher ist, der nur einen deutschen Elternteil aufzuweisen hat. Der NPD-Funktionär Safet Babic ist wie der Name schon verrät bosnischer Herkunft, einer der ideologischen Vordenker der nationalen Marktwirtschaftler Peer Lennart Aae ist laut Eigenauskunft schwedischer Migrant. Die Sache des Volkes vertritt in ihrer Grundsatzerklärung nun jedenfalls folgendes: „Die Sache des Volkes (SdV) bevorzugt das Volk als Abstammungsgemeinschaft. Demzufolge ist Angehöriger eines Volkes, wer die dazugehörigen Eltern und Großeltern hat. Darüber hinaus ist Assimilation möglich, die aber zahlenmäßig und auf verwandte Völker zu begrenzen ist.“ Dabei kann es aber auch Ausnahmen von der Regel geben.

Die Bundesregierung, der DFB, die Medien und eine ganze „Industrie“ setzen natürlich voll und ganz auf „Antirassismus“. So erklären Medien und Bundestagsparteien die ausländischen Spieler in der deutschen „Nationalmannschaft“ zu einem „gelungenen Integrationsbeispiel“. Fußball und Sport im Allgemeinen wird für die Ideologie des Multikulturalismus instrumentalisiert, hinter der reine Kapitalinteressen stehen. Das sich Özil und Konsorten vor allem aber mit ihrer eigenen Nation identifizieren dies stört zumindest im Medien- und Politbetrieb kaum jemanden. Die Multi-Kulti Propaganda ist dabei schon in Frankreich grandios nach dem Erfolg der „Equipe Tricolore“ gescheitert. Die brennende Vorstädte und die bürgerkriegsähnlichen Zustände haben das vollständige Scheitern des Multikulturalismus öffentlich gemacht.

Viele Nationale sind aber auch aufgrund langanhaltender relativer Erfolglosigkeit gefrustet. So müssen nationale Parteipolitker immer wieder auf die Erfolge nationaler und rechtspopulistischer Parteien im europäischen Ausland verweisen. Wahlerfolge wie in Österreich (FPÖ), Ungarn (Jobbik), usw. stehen nicht auf der Tageskarte rechter und nationaler Politik in der BRD, darüber kann insbesondere die angestrebte Fusion von NPD und DVU kaum hinwegtäuschen. Die Frustration merkt man den Parteipolitikern an, wenn sie nach vollzogenen Bundes- und Landtagswahlen zur Wählerbeschimpfung übergehen. Gerade NS-Traditionalisten lassen dann in nationalen Foren und Kommentarspalten ihrem angestauten Frust freien Lauf und erklären doch in Wahrheit nur ihre Kapitulation. Darüber das auch eigene Fehler – gerade inhaltlicher Art – Schuld an der Erfolglosigkeit seien könnten, darauf möchte man natürlich nicht kommen.

Das sich der Durchschnittsdeutsche nämlich nicht für Rudolf Heß, Soldatengeschichten aus dem 2. Weltkrieg und ähnliches hinreichend interessiert und begeistern kann dürfte dann doch ersichtlich sein. Zu sehr ist man schließlich auch schon von ZDF-Sendungen Marke Guido Knopp genervt, als das man sich mit ernsthaft wieder mit dem Dauerthema „3. Reich“ auseinandersetzen möchte. Zurecht interessiert man sich dann eher für die Kürzungsorgie im Sozialsystem, die ausrufende Massenarbeitslosigkeit, das „Sparkaket“ der Bundesregierung, für die Wirtschafts- und Finanzkrise, also all jenes, was man wohl unter der Rubrik Krise des kapitalistischen Systems zu summieren hat. Hier fehlen entsprechende sozialrevolutionäre und antikapitalistische Positionierungen, sowohl bei breiten Teilen der Freien Kräfte, als auch in der NPD. Wobei sich mittlerweile ein Teil des Nationalen Widerstandes bewusst ist, dass hier inhaltlicher und theoretischer Handlungsbedarf besteht. Insbesondere in Süddeutschland haben sich viele Kameraden auf die Position sozialrevolutionärer Nationalisten bewegt; davon zeugen diverse Verteilaktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen. Dabei wird die Wirtschafts- und Finanzkrise, sozialer Raubbau, die Euro-Krise thematisiert. Themen die das Volk bewegen und sich nicht in politferner „Nostalgie“ ergehen.

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