Marx oder Gesell ?

Von Jürgen Schwab

Während man sich mit den meisten Theorien von Zinstheoretikern nicht ernsthaft auseinanderzusetzen braucht, weil hierbei die grundlegenden Zusammenhänge wirtschaftlicher Abläufe nicht erkannt werden, ragt unter Ihnen immerhin ein Denker heraus, der die geistige Auseinandersetzung lohnt: Silvio Gesell (1862-1930). [1] Er unterscheidet sich von vielen anderen Zinstheoretikern schon dadurch, daß er zwar den Zins als ökonomisches Problem thematisiert und kritisiert, aber keinesfalls – wie viele, die sich irrtümlich auf ihn berufen – den Zins ersatzlos abzuschaffen gedenkt. Vielmehr spricht Gesell vom „Urzins“, der also ursprünglich vorhanden sei. [2]

In seinem Werk Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld (Erstausgabe 1916) setzte er sich ausdrücklich kritisch mit den von ihm so bezeichneten „Zinstheoretikern“ auseinander. [3] Gesell geht es demgegenüber darum, die negative Funktion des Zinses – also des Preises für Fremdfinanzierung (Kredit) – dadurch zu entschärfen bzw. zurückzudrängen, indem durch „Freigeld“ die Produktion von Gütern (und Dienstleistungen) erheblich gefördert werden soll. Gesell hat erkannt, daß sich die Geldbesitzer gegenüber den Warenbesitzern im Vorteil befinden. „Unsere Waren faulen, vergehen, brechen, rosten“, [4] während das Geld seinen Wert behält und sogar durch den Zins an Wertzuwachs gewinnt. Durch das Gesellsche „Freigeld“ soll auch das Geld mit der Zeit an Wert verlieren, wodurch dieses schneller ausgegeben werde. Durch die steigende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen entstehe eine Überproduktion. Aufgrund des Überangebots an Geld werde der Zins auf nahezu Null gedrückt, das heißt unschädlich gemacht wird. Gesell geht es darum, den Zins „in einem Meer von Kapital zu ersäufen“. [5]

Die Theorie klingt zunächst in sich schlüssig. Aber gehen wir der Reihe nach vor. Zunächst einmal wirft Gesell – wie andere Zinstheoretiker auch – dem Geld genau das vor, was eine seiner Funktionen ist, neben Tauschmittel und Recheneinheit bzw. Wertmesser auch Wertaufbewahrungsmittel zu sein. Im Geld als „Allgemeiner Ware“ (Karl Marx) wird die geleistete Arbeit sozusagen gespeichert. Der Arbeitnehmer oder Unternehmer, der Geld verdient hat, hat nun die Möglichkeit, sein Geld sofort im Supermarkt/in der Kaufhalle oder am Stammtisch auszugeben, weil er jetzt Hunger oder Durst hat, oder er spart sich das Geld für eine spätere Investition – für einen Wohnzimmerschrank, eine Urlaubsreise oder ein Auto. Aber genau diese Funktion des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel ist den Gesellianern und den Zinstheoretikern ein Dorn im Auge.

Wie alle Zinstheoretiker unterstellt Gesell zurecht, daß im Preis jeder Ware (und Dienstleistung), die auf dem Markt angeboten wird, ein Zinsanteil enthalten ist, da die Warenproduktion oftmals per Fremdfinanzierung (Kredit) bewerkstelligt wird. Die einfache Schlußfolgerung aller verkürzten Zinstheorie ist nun die, daß man nur den Zins abzuschaffen brauche, um die Waren billiger zu machen, die dann um so häufiger gekauft würden, womit – durch erhöhte Nachfrage und Produktion – die Arbeitslosigkeit eingedämmt werde. Gewöhnlich sehen Zinstheoretiker das Problem eher vom Angebot aus: Weil die Unternehmer, so ihre Begründung, viel Geld für den Zins ausgeben müssen, müßten diese immer mehr produzieren, damit sie durch erhöhte Produktion erst das Geld zur Rückzahlung der Bankzinsen hereinbekommen. Diese kaufmännische Betrachtung ist an sich richtig: Der Gewinn aus der Produktion bzw. aus dem Handel muß höher sein als die Zinsen, die man an die Bank zurückzuzahlen hat.

Zins als Preis des Kredits

Hierbei bleibt allerdings in der Regel ebenso ausgeblendet, daß eine erhöhte Produktion den Mehrerlös noch nicht bewirkt, sondern letztendlich der Verkauf der zusätzlich produzierten Ware, was von der Nachfrage abhängt. Grundsätzlich bleibt bei diesen Theorien zumeist ebenso unberücksichtigt, warum die guten Unternehmer eigentlich Zinsen bezahlen müssen? Würden diese Unternehmer auf Fremdfinanzierung, das heißt auf Kreditaufnahme, völlig verzichten, ihre Erneuerungs- und Erweiterungsinvestitionen lediglich auf Eigenfinanzierung – auf Rücklagen bzw. Ersparnisse – stützen, so wäre für sie der Zins kein Problem. Nun wissen wir aber, daß dieses Szenario nicht der kapitalistischen Wirklichkeit entspricht. Dagegen stehen zwei Faktoren: 1. Die ständigen technologischen Erneuerungen; 2. Die Konkurrenz. Beide Faktoren miteinander kombiniert machen ständige Investitionen erforderlich, um sich auf dem Markt behaupten zu können. Die Auftürmung und Konzentration des Finanzkapitals, die sich in den letzten Jahrzehnten ereigneten, sind eine Folgewirkung des ständigen technischen Fortschritts und des immer schärfer werdenden Konkurrenzdrucks.

Gesell ist ein Gegner von Marx. Bei Marx steht die Nachfrage im Mittelpunkt, bei Gesell das Angebot. Jeder hat eine andere Perspektive, wenn er auf das Problem „Kapitalismus“ blickt. Wie Marx fühlte sich Gesell der sozialistischen Idee verbunden – er hatte eine Funktion in der Münchner Räterepublik –[6], lehnte aber den Sozialismus, das heißt die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, ab. Gesell war ein Gegner des Karl Marx (allerdings kein Nationalist, kein Völkischer, kein Nationalstaatsbefürworter, sondern „Internationalist“), weil er die privatkapitalistische Produktion nicht antasten wollte, diese sogar zu entfesseln gedachte. Demgegenüber sah er in der privaten Bodenrente und in dem Kapitalzins die zu lösenden Probleme. Statt dessen richtete sich die Marxsche Konzeption gegen private Bodenrente, Zins und Profit aus der Produktion. Hingegen stellte sich Gesell gegen die „Marxsche[n] Lehre, die das Kapital als Sachgut behandelt.“ [7] Allerdings ist die Behauptung Gesells unwahr, Marx habe die Themen Geld, Zins und Börse verschwiegen, diese nicht behandelt. [8] Der Zins-Thematik beispielsweise sind im Kapital, dritter Band, drei Kapitel gewidmet. [9]

Produktionssteigerung bewirkt Naturzerstörung

Gesell war sich sicher, daß die „Natürliche Wirtschaftsordnung […] auch technisch der heutigen und der kommunistischen überlegen sein“ wird. [10] Nicht unerwähnt soll bleiben, daß die von ihm befürwortete Stimulation des Produktionskapitals schon aus Gründen des Naturschutzes abzulehnen ist. Eine Entfesselung der Warenproduktion bedeutet ein Mehr an Rohstoff- und Energieverbrauch sowie ein Mehr an Konsum und Müllaufkommen – selbst dann, wenn man die Produktion umweltfreundlicher gestaltet (Erneuerbare Energienquellen usw.). Für den Nationalismus, wie ich ihn verstehe, ist der Naturschutz, das heißt die sparsame Verwendung der natürlichen Ressourcen kein zu vernachlässigendes Gut.

Grundsätzlich ist jedoch die Marktwirtschaft auf die Steigerung des Verbrauchs von Gütern und Dienstleistungen ausgerichtet, denn nur dadurch läßt sich der Gewinn des Kapitalisten (der Mehrwert) maximieren. Hingegen würden bei einem für die Natur sinnvollen sinkenden Verbrauch tendenziell die Profite sinken. Nur in einer Wirtschaftsordnung, die auf Bedarfsdeckung eines Volkes – und nicht auf marktwirtschaftliche Bedarfsweckung – ausgerichtet wäre, wäre ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen möglich.
Dabei würde es sich um eine – im weitesten Sinne des Wortes – sozialistische Wirtschaftsordnung handeln. Immerhin liefert uns Gesell eine – auf den ersten Blick gesehen – gute Definition von „Sozialismus“: „Die Beseitigung des arbeitslosen Einkommens, des sogenannten Mehrwertes, auch Zins und Rente genannt, ist das unmittelbare wirtschaftliche Ziel aller sozialistischen Bestrebungen.“ [11] Allerdings sollten nach meiner Auffassung echte Sozialisten diesen Grundsatz nicht nur auf Kapitalzins und Bodenrente begrenzen, sondern auch auf den Profit, der vor allem aus der industriellen Güterproduktion erwächst, ausweiten. Ebenso auf Gewinne aus großen Dienstleistungsunternehmen, vor allem aus dem Handel.

Gutes Produktionskapital, böses Geldkapital

Dieser Unterschied zur Marxschen Theorie macht schon deutlich, worum es Gesell geht und worum es ihm nicht geht. Gesell hatte, wie bereits erwähnt, ein sehr positives, aus meiner Sicht unkritisches Verhältnis zum Produktions- bzw. Sachkapital. Insofern ist dessen Theorie auch interessant für Kapitalismuskritik von rechts. Schon die NSDAP unterschied zwischen „schaffendem“ und „raffendem“ Kapital. Nationale, rechte und konservative Kapitalismuskritiker verhalten sich in den meisten Fällen analog. Allerdings ist hier die Frage zu stellen, warum nicht auch der bloße Aktienbesitz in der Produktion zum „raffenden Kapital“ zu zählen ist. Im Programmpunkt Nr. 13 des 25-Punkte-Programms der NSDAP hieß es: „Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.“ [12] Damit waren offensichtlich Aktiengesellschaften bzw. Kapitalgesellschaften im Allgemeinen gemeint.

Gesell sieht in der Entfesselung des Produktionskapitals die Lösung der kapitalistischen Misere. Ihm geht es nicht um Enteignung bzw. Sozialisierung des Produktionskapitals, was er strikt ablehnt, [13] sondern um die Steigerung der Produktion in privatem Eigentum. Je größer das Überangebot an Erzeugnissen aller Art auf dem Markt sei, desto mehr würden die Preise sinken. Bei einem Anstieg des Häuserbaus würden beispielsweise die Mietpreise sinken. Dies klingt zunächst einleuchtend. Sicherlich, bei einem Angebotsüberhang an Wohnhäusern und Wohnungen würden sich schnell die Nachfragenden bzw. in diesem Falle die potentiellen Kunden von Bauindustrie und Immobilienfirmen, also Häuslebauer und Mieter, in der Vorderhand befinden.

Allerdings handelt es sich dabei um eine Milchmädchenrechnung, da in der Marktwirtschaft dauerhaft nur Produktion stattfindet, für die es Kunden bzw. Käufer gibt. Überproduktion, für die es keine Kunden gibt, führt zu nicht verkaufter Ware – das heißt zu Absatzstockung. Nicht verkaufte Ware bedeutet ausbleibenden Gewinn und sogar Verlust, wenn das für die Produktion vorgeschossene Kapital nicht per Verkaufserlös hereingeholt werden kann.

Silvio Gesell würde gegen diesen Einwand nun mit seinem „Freigeld“-Modell kontern. Diese Theorie geht davon aus, daß Unmengen an Geld privat gehortet werden, was somit dem Wirtschaftskreislauf, das heißt der Nachfrage an Gütern und Dienstleistungen entzogen werde. Diese Theorie ist teilweise richtig, teilweise falsch. Falsch deshalb, weil sich der größte Teil privaten Geldvermögens nicht im Geldbeutel, im Sparschwein oder unter dem Kopfkissen im Bett befindet, sondern die kleinen wie großen Vermögenden bringen in der Regel ihr Geld zur Bank, wo die Spareinlagen und sonstigen Guthaben als Kredite an private Wirtschaftsunternehmen, private Konsumenten und selbst an die Investoren Staat, Länder und Kommunen (Straßenbau usw.) weitergegeben werden.

Geldvermögen als Quelle der Spekulation

Die Theorie ist andererseits deshalb berechtigt, weil durch die stetige Zunahme an Millionären und Milliardären ein Riesenpotential für Finanz- und Währungsspekulationen aller Art entstanden ist, das immer wieder zu sogenannten Finanzblasen und Krisen führt. Deshalb sollte man dieses Argument Gesells nicht leichtfertig verwerfen. Aber anstatt – wie Gesell – ein kompliziertes Wertmarkensystem zu entwerfen und umzusetzen – bei dem völlig außer acht gerät, daß der Großteil der Gesamtgeldmenge über Konten und nicht mittels Bargeld (Scheine und Münzen) bewegt wird [14] – wäre doch wohl das Instrument Vermögenssteuer viel geeigneter. Und zwar schwebt mir eine vergleichsweise hohe Vermögenssteuer auf Geldvermögen bei niederer Steuer auf produzierendes Kapital vor.

Gesell wollte, wie bereits erwähnt, den Zins nicht abschaffen, aber im (Geld-) Kapital überschwemmen. So wenig praktikabel der Entwurf ist, so entbehrt er doch nicht einer in sich schlüssigen Logik. Die Geldbesitzer verlören nämlich durch Gesells Schwundgeld an Vermögen – das Geld verlöre wöchentlich an Wert, müßte mittels kostenpflichtigen Klebemarken immer wieder „nachgewertet“ werden. Dadurch würden die Geldbesitzer dazu animiert, ihr Geld immer wieder möglichst schnell auszugeben, anstatt es zu „horten“. Gesells Kalkül war es, daß somit die Nachfrage nach Erzeugnissen und Dienstleistungen aller Art sprunghaft ansteigen, damit auch die Arbeitslosigkeit verschwinden würde. Er läßt dabei allerdings außer acht, daß Millionäre und Milliardäre auch weiter spekulieren würden, [15] da deren reelle Luxusnachfrage das eigene Geldvermögen bei weitem nicht aufzehren kann. Aber was machen wir mit den „Hartz IV-Empfängern“, 1-Euro-Jobbern und Beschäftigten von Zeitarbeitsfirmen, die nicht selten am Monatsende – wenn überhaupt – noch zehn Euro im Geldbeutel haben? Bei dieser zunehmenden Zielgruppe würde das Schwundgeld kaum zu großer Nachfrage verleiten. Wir sehen also, daß die ungleiche Verteilung an Vermögen und Einkommen das Hauptproblem der Wirtschaftskrisen darstellt.

Gesells Kritik an Marx’ Arbeitswerttheorie

Teilweise Recht hat Gesell allerdings mit seiner Kritik an der Marxschen Arbeitswerttheorie. Dabei bezog sich Gesell auf den französischen Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon. [16] Gesell zur Frage, woher der Mehrwert kommt bzw. wie sich dieser berechnen läßt: „Marx’ Untersuchung des Kapitals schlägt von Anfang an den verkehrten Weg ein. Wie es der erste Bauer macht, so betrachtet auch Marx das Kapital als ein Sachgut. Für Proudhon dagegen ist der Mehrwert nicht Produkt eines Sachgutes, sondern eines wirtschaftlichen Zustandes, eines Marktverhältnisses. Marx sieht im Mehrwert einen Raub, die Frucht des Mißbrauches einer Macht, die der Besitz gibt. Für Proudhon unterliegt der Mehrwert dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Für Marx ist der positive Mehrwert selbstverständlich, für Proudhon mußte auch die Möglichkeit eines negativen Mehrwertes in den Kreis der Betrachtungen gezogen werden (positiv = der Mehrwert auf Seiten des Angebots, d. i. der Kapitalisten, negativ = Mehrwert auf Seiten der Nachfrage, d. i. Arbeiter).“ [17]

Quelle des Mehrwerts: Arbeit oder Marktverhältnisse ?

In dieser Argumentation ist ein Teil Wahrheit enthalten, zum Teil liegen Gesell und Proudhon aber auch daneben. Daß der Mehrwert (Gewinn) maßgeblich vom „Marktverhältnis“, wie sich Gesell ausdrückt, abhängt, also von Angebot und Nachfrage hinsichtlich eines bestimmten Gutes, ist richtig. Allerdings ist der Mehrwert, also der Wertzuwachs, der in einer Ware entstanden ist, nicht von der Arbeit, ob von Mensch oder Maschine, unabhängig zu sehen. In der Regel, so können wir an dieser Stelle festhalten, entsteht Mehrwert durch Arbeit. Ein Diamant beispielsweise gewinnt in der Regel durchs häufige Schleifen an Wert. Der Rohstoff ist also weniger wert als die verarbeitete Ware. Zudem mußte der Rohdiamant zunächst aus einem Bergwerk gebrochen und gefördert werden, womit ebenfalls Arbeit verbunden ist. Soweit liegt Marx richtig. Aber selbstverständlich wird die Gewinnspanne ganz wesentlich von den „Marktverhältnissen“ abhängen, wie Gesell meint. Diamanten sind deshalb teuer, weil sie a) als schöner Schmuck gelten und b) sehr selten sind, womit die Knappheit eines Gutes angesprochen ist, die maßgeblich über den Marktpreis entscheidet.

Hingegen ist für Gesell der Wert „unfaßbar“. [18] Denn: „Der Wert ist also eine Schätzung, die durch den Abschluß des Handels in eine genau abgemessene Menge Tauschgüter, in den ‚Preis‛ übergeht. Den Preis kann man haarscharf messen, den Wert kann man nur schätzen. Das ist der ganze Unterschied, und die Erklärung vom Wesen des Preises muß demnach sowohl auf den Preis wie auf den Wert anwendbar sein. Eine besondere Theorie des ‚Wertes‛ ist überflüssig.“ [19]

Mit der Behauptung, der genaue Wert einer Ware sei nur zu schätzen, ansonsten werde der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt, liegt Gesell richtig. Allerdings ist die denkerische Anstrengung um die Quelle des Mehrwerts deshalb noch keinesfalls überflüssig, weil es doch den Sozialisten um die Klärung der Frage geht, wem der Mehrwert zu verdanken ist, wem dieser letztendlich zusteht.

Sozialisten aller Couleur fragen – in Anlehnung an die Marxsche Mehrwerttheorie – zurecht, warum dem Unternehmer das Recht zustehen soll, den Mehrwert bzw. den Profit einzustreichen? Aber allemal witzig klingt die Behauptung von Benedikt Kautsky im Vorwort einer populären Ausgabe des Marxschen Kapitals, daß der kapitalistische Unternehmer – im Gegensatz zum „mittelalterlichen Handwerker“ – überhaupt nicht arbeite. [20] Kautsky scheint einem eingeengten Begriff von „Arbeit“ zu unterliegen, der nicht geistige, kaufmännische und organisatorische Arbeit beinhaltet. Auch die private unternehmerische Verantwortung, der über ein Angestelltendasein hinausgehende Einsatz für den Betrieb sowie die Erfindungsgabe („Kreativität“) gehören in diesen Bereich, der gerne von Marxisten unterschlagen wird. Aber selbstverständlich haben Sozialisten recht, wenn sie in der Vermehrung des bloßen Aktienbesitzes „müheloses Einkommen“ sehen, das zumindest langfristig abgeschafft gehört.
Karl Marx führt im Kapital (Bd. 1) zu seiner Arbeitswerttheorie aus: „Nach der Einführung des Dampfwebstuhls in England z.B. genügte vielleicht halb so viel Arbeit als vorher, um ein gegebenes Quantum Garn in Gewebe zu verwandeln. Der englische Handweber brauchte zu dieser Verwandlung in der Tat nach wie vor dieselbe Arbeitszeit, aber das Produkt seiner individuellen Arbeitsstunde stellte jetzt nur noch eine halbe gesellschaftliche Arbeitsstunde dar und fiel daher auf die Hälfte seines frühern Werts. Es ist also nur das Quantum gesellschaftlich notwendiger Arbeit oder die zur Herstellung eines Gebrauchswerts gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, welche seine Wertgröße bestimmt.“ [21]

Widersprüche in der Marxschen Arbeitswerttheorie

Der Einwand gegen die Marxsche Arbeitswerttheorie, die Gesell bzw. Proudhon erheben, ist berechtigt. Der Tauschwert bzw. der Preis einer Ware hängt von Angebot und Nachfrage, vor allem von der Knappheit eines Gutes ab und eben nicht ausschließlich vom Quantum menschlicher Arbeit bzw. der Zahl der Arbeitsstunden, wie dies Marx meint. Zumal man sonst beispielsweise die Arbeitszeit eines langsamen Handwerkers bzw. industriellen Arbeiters mit der eines schnellen gleichsetzen würde.

Anderes Beispiel: Eine Reisegruppe schier Verdurstender wird auf ihren Weg durch die Wüste in einer Oase viel mehr Geld für einen Liter Trinkwasser zu zahlen bereit sein als unter normalen zivilen Umständen in unseren Breiten, wo sich überall Getränkemärkte und Wasserhähne befinden. Noch ein Beispiel: Ein Handwerker, der Pfusch produziert, kann gegenüber seinem potentiellen Kunden noch so sehr darauf hinweisen, daß in dem betreffenden Werkstück viel Arbeitszeit steckt, der Kunde hingegen wird, sofern er die Mängel erkannt hat, eventuell den Preis auf ein Minimum drücken oder auf den Kauf der Ware völlig verzichten und zur Konkurrenz gehen. Der Gebrauchswert hängt also keinesfalls alleine von der Anzahl der Arbeitsstunden ab. Er kann – wie Gesell bzw. Proudhon zurecht ausführen – allenfalls geschätzt, aber nicht genau gemessen werden.

Allerdings sollte man Karl Marx hierbei nicht Unrecht tun und eben nicht – wie im Falle Gesells und der Gesellianer – verschweigen, daß unter den Marxisten die Marxsche Arbeitswerttheorie sehr wohl umstritten ist. [22] Marx selbst räumte in einem Brief an seinen Freund Ludwig Kugelmann ein, daß es ihm hierbei nicht um einen Beweis geht. „Das Geschwatz über die Notwendigkeit, den Wertbegriff zu beweisen, beruht nur auf vollständigster Unwissenheit, sowohl über die Sache, um die es sich handelt, als die Methode der Wissenschaft. Daß jede Nation verrecken würde, die, ich will nicht sagen für ein Jahr, sondern für ein paar Wochen die Arbeit einstellte, weiß jedes Kind.“ [23]

Marx, der hierbei vom Thema, der Kritik an seiner Arbeitswerttheorie ablenkt, ist entgegenzuhalten, daß mit dieser – soeben zitierten – an sich richtigen Aussage keinesfalls die These seiner Kritiker widerlegt ist, der Arbeitswert, der in einem Produkt steckt, lasse sich nicht genau in Arbeitsstunden messen. Auch Marx’ Hinweis, daß den verschiedenen Produkten verschiedene „Massen der Verteilung der gesellschaftlichen Gesamtarbeit“ zugrunde liegen, [24] ist richtig, ändert aber nichts daran, daß man die „gesellschaftliche Arbeit“, die in dem bestimmten Produkt enthalten ist, allenfalls schätzen und eben nicht genau (in Arbeitszeit) messen kann.

Die Sachsen-NPD über die Mehrwerttheorie

Trotz aller Einwände lohnt es sich, sich über den Arbeitswert Gedanken zu machen. Dies hat auch die sächsische Landtagsfraktion der NPD erkannt, die unter dem Stichwort „Arbeit“ ausführt: „Arbeit ist eine der zentralen Bedingungen unseres Lebens. Nur Arbeit schafft Werte.“ [25] Diese richtige Aussage, die der Mehrwerttheorie des Karl Marx entspricht [26] – und vor ihm von Adam Smith (1723-1790) vorweggenommen wurde –, [27] heißt natürlich nicht, daß nur die Dinge etwas wert seien, die durch Arbeit entstanden sind. Eine Wertschätzung werden wir vor allem Erscheinungen zukommen lassen, die wie Sonne, Mond und Sterne oder die irdische Natur nicht auf (menschliche, sondern auf göttliche) Arbeit zurückgehen. Aber ein Wertzuwachs bzw. neue Werte können nur aus einer Kombination aus natürlichen Ressourcen und Arbeit entstehen.

Aber fahren wir in dem Text der NPD fort: „Wenn im Bereich der industriellen Fertigung die menschliche Arbeit durch die Arbeit der Maschine verdrängt wird, dann muß Massenarbeitslosigkeit kein unabwendbares Schicksal sein. Kernpunkte einer Vollbeschäftigungspolitik sind die Verteilung des Mehrwertes aus der Maschinenproduktion und der Schutz der heimischen Wirtschaft.“ [28]
Auch hier begegnet uns wieder der Marxsche Terminus vom „Mehrwert“. Durch die menschliche wie maschinelle Arbeit wird mehr Wert – also „Mehrwert“ – geschaffen, den sich der Unternehmer in Form des Profits in die eigene Tasche steckt und somit dem Arbeiter als vorenthaltenen Teil des Lohnes „stiehlt“. Daß gerade auch kleine und mittelständische Unternehmer als „Hauptarbeiter“ in ihrem Betrieb in leitender Funktion mitarbeiten, Verantwortung und unternehmerisches Risiko tragen, wird – wie bereits oben ausgeführt – von Marxisten gerne ausgeblendet.
Massenarbeitslosigkeit ist dann kein unabwendbares Schicksal – wie sich die Sachsen-NPD ausdrückt –, wenn entweder bei steigender Rationalisierung bzw. mehr Maschinenarbeit die Zahl der Arbeitskräfte beispielsweise in der Industrie verringert wird (Frauen zurück an den Herd, Ausländerrückführung usw.) oder die Arbeitszeit verkürzt wird. Fest steht allerdings, daß Rationalisierung zur Verringerung der Gesamtmasse an menschlicher Arbeitszeit führt. Hierzu führt Marx aus: „Allgemein: Je größer die Produktivkraft der Arbeit, desto kleiner die zur Herstellung eines Artikels erheischte Arbeitszeit, desto kleiner die in ihm kristallisierte Arbeitsmasse, desto kleiner sein Wert. Umgekehrt, je kleiner die Produktivkraft der Arbeit, desto größer die zur Herstellung eines Artikels notwendige Arbeitszeit, desto größer sein Wert. Die Wertgröße einer Ware wechselt also direkt wie das Quantum und umgekehrt wie die Produktivkraft der sich in ihr verwirklichenden Arbeit. Wir kennen jetzt die Substanz des Werts. Es ist die Arbeit. Wir kennen sein Größenmaß. Es ist die Arbeitszeit.“ [29]

Wie bereits oben ausgeführt, so ist die Gleichsetzung des Quantums an Arbeitszeit mit dem Wert einer Ware in dieser pauschalen Aussage problematisch bzw. fehlerhaft. Allerdings ist der in dem Zitat von Marx angesprochene Zusammenhang von Produktivität (Maschineneinsatz) und dem Warenwert an vielen Beispielen als zutreffend nachweisbar. Das heißt, daß durch erhöhten Maschineneinsatz die Zahl der menschlichen Arbeitsstunden sinkt, somit auch die Arbeitskosten im einzelnen Produkt, womit nach dieser Logik der Preis sinkt. Die Gesellianer würden nun aber wieder zurecht einwenden, daß für den Preis nicht nur die Arbeitsstunden, sondern vor allem auch die „Marktverhältnisse“ ausschlaggebend seien.

Der Marxist Michael Heinrich schreibt zur Produktivität: „Die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit zur Produktion eines bestimmten Gebrauchsgutes bleibt aber nicht ständig gleich. Steigt die Produktivkraft der Arbeit, können also in derselben Zeitspanne mehr Produkte hergestellt werden, dann hat die zur Produktion des einzelnen Produktes gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit abgenommen und seine Wertgröße sinkt. Sinkt dagegen die Produktivkraft der Arbeit, dann nimmt die zur Produktion erforderliche gesellschaftlich notwendige Arbeit zu, die Wertgröße des einzelnen Produktes steigt.“ [30]
An dieser Schlußfolgerung des Marxisten Heinrich ist sicherlich viel Wahres enthalten. Wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb vor der Ernte steht, ihm zuvor der Mähdrescher kaputt gegangen ist, keine Ersatzmaschine beizubringen oder zu finanzieren ist, man nun an viele Erntehelfer Sensen ausgeben muß, dann werden die Arbeitsstunden für den Ernteeinsatz sprunghaft ansteigen. Die Arbeitslöhne werden sich in der Kostenkalkulation des Betriebs widerspiegeln. Allerdings wird man zwar den Preis für den Zentner Weizen entsprechend anheben können, ob allerdings die Kunden bereit sein werden, auf dieses teuere Angebot einzugehen, ist doch zweifelhaft. Die Voraussetzung wäre wohl, daß alle vergleichbaren Betriebe auf Handarbeit umstellen und ihre Kalkulationen entsprechend gestalten würden. Wir sehen also auch an diesem Beispiel, daß Angebot und Nachfrage entscheidend für den Verkauf sind. Der Preis selbst läßt sich sicherlich davon unabhängig gestalten, aber Waren werden – zumindest in der Marktwirtschaft – dazu produziert und Dienstleistungen deswegen angeboten, damit sie vom potentiellen Kunden gekauft werden.

Erstveröffentlichung in Hier & Jetzt Nr. 15, Juli 2010. [31]

[1] Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell – Gesell stammte aus Eupen-Malmedy (heute Belgien), war also deutscher Herkunft, auf jeden Fall kein Jude wie Marx, weshalb er für Deutschvölkische als alternativer Denker zum Juden Marx erscheint. Dies ist aber so nicht zutreffend, da Gesell kein Verfechter einer völkischen Ordnung und des Nationalstaats gewesen war.
[2] Silvio Gesell: Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld. 5. Auflage, A. Burmeister Verlag, Berlin-Friedenau 1922, S. 324-341.
[3] Silvio Gesell, ebenda, S. 289-295 („Der Zinstheoretiker“).
[4] Silvio Gesell, ebenda, S. 240.
[5] Silvio Gesell, ebenda, S. 241.
[6] „Im April 1919 wurde er [Silvio Gesell; J. Schw.] von Ernst Niekisch in die Revolutionsregierung der Münchner Räterepublik nach München gerufen. Diese bot ihm zunächst einen Sitz in der sogenannten Sozialisierungskommission an und ernannte ihn kurze Zeit später zu ihrem ‚Volksbeauftragten für Finanzen‛ mit Sitz in München.“ (Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell)
[7] Silvio Gesell, ebenda, S. 6.
[8] Silvio Gesell, ebenda, S. 325. – Dieser Unsinn wird heute im rechten Ghetto von klischeehaften Antisemiten nachgebetet.
[9] Karl Marx u. Friedrich Engels: Werke, Band 25, Das Kapital, Bd. III, Fünfter Abschnitt, Dietz Verlag, Berlin/DDR 1983, S. 350-369. – Siehe: http://www.mlwerke.de/me/me25/me25_350.htm
[10] Silvio Gesell, ebenda, S. XV.
[11] Silvio Gesell, ebenda, S. 3.
[12] Vgl. http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/nsdap25/index.html
[13] „Entweder Eigen- oder Staatswirtschaft, – ein Drittes gibt es nicht. Man kann, wenn man weder die eine noch die andere will, für die gesuchte Ordnung noch so anheimelnde und vertrauensweckende Namen ersinnen: Genossenschaften, Gemeinwesen, Vergesellschaftung, usw. – sie können die Tatsache nicht verschleiern, daß es sich im Grunde immer um denselben Schrecken, um den Tod der persönlichen Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstverantwortung, d. h. um Behördenwirtschaft handelt.“ (Silvio Gesell: ebenda, S. X. (Vorwort zur 3. Auflage).
[14] Zu den verschiedenen Definitionen von Geldmengen siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge
[15] Während Gesell gegen die Spekulation in Aktienvermögen von Produktion und Handel nichts einzuwenden hat, möchte er allerdings der Spekulation in Grund und Boden den Riegel vorschieben. So schlägt er die Verstaatlichung des Bodens und somit auch die Verstaatlichung der Bodenrente vor, damit nicht die durch das Freigeld-Modell zum Umlauf ihres Geldes genötigten Geldbesitzer in Bodenspekulation flüchten. Die Wirtschaftsbetriebe, die sich auf dem Boden befinden, sollen aber sehr wohl für Mehrwertproduktion (Gewinn) genutzt werden können. (Silvio Gesell, ebenda, S. 72: „Das Pachtgeld fließt in die Staatskasse und wird restlos in Monatsbeträgen unter die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt. Keine Mutter, einerlei woher sie kommt, kann von diesen Bezügen ausgeschlossen werden.“
[16] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-Joseph_Proudhon#Die_Kritik_von_Karl_Marx.
[17] Silvio Gesell, ebenda, S. 5.
[18] Silvio Gesell, ebenda, S. 123.
[19] Silvio Gesell, ebenda, S. 123.
[20] Benedikt Kautsky: Einleitung des Herausgebers. In: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Im Zusammenhang ausgewählt und eingeleitet von Benedikt Kautsky, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1957, (= Kröners Taschenausgabe; Bd. 64), S. XXXI.
[21] Karl Marx: Das Kapital, 1. Band, I. Abschnitt, 1. Kapitel; in: Marx-Engels-Werke, Bd. 23, 21. Auflage, Karl Dietz Verlag, Berlin 2005, S. 53-54. – Im Weltnetz: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_1
[22] Vgl. Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung. 3. Auflage im Schmetterling Verlag, Stuttgart 2005 (= Reihe Theorie.org), S. 42 ff.
[23] Marx-Engels-Werke 32, S. 552 f. Hier zitiert nach Michael Heinrich, ebenda, S. 44.
[24] Ebenda.
[25] Vgl. http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?verweis=1,3,1
[26] Karl Marx: Das Kapital, 1. Band, I. Abschnitt, 1. Kapitel; in: Marx-Engels-Werke, Bd. 23, 21. Auflage, Karl Dietz Verlag, Berlin 2005, S. 54.
[27] Adam Smith: Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen. [Erstausgabe London 1789] Hrsg. von Claus Recktenwald, 6. Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993 (= dtv klassik 2208), S. 30-31.
[28] Vgl. http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?verweis=1,3,1
[29] Karl Marx: Das Kapital, 1. Band, I. Abschnitt, 1. Kapitel; in: Marx-Engels-Werke, Bd. 23, 21. Auflage, Karl Dietz Verlag, Berlin 2005, S. 55. – Im Weltnetz: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_049.htm#Kap_1_1
[30] Michael Heinrich, ebenda, S. 41.
[31] Siehe: http://www.hier-und-jetzt-magazin.de/?cat=13

Kommentiere oder hinterlasse ein Trackback: Trackback-URL.

Kommentare

  • Worker  On 25. Januar 2011 at 20:53

    Hallo

    ich habe gerade festgestellt das eure Seite wohl nicht nicht richtig in Google eingetragen ist. soll heißen man findet sie darüber nicht.

    war auf der suche nach obigen Artikel, weil ich nochmal was nachlesen wollte. hatte ihn schon mal hier gelesen. Google spuckte dazu aber nichts aus. Suchwörter:

    marx oder gesell sache des volkes
    alternative:
    marx gesell sache des volkes
    marx gesell schwab sache des volkes

    wundert mich ehrlich gesagt. wenn ich nur nach „Sache des Volkes“ suche, finde ich eure Seite. in Verbindung mit anderen begriffen geht nichts. habt ihr bei WordPress eingestellt, das Suchmaschinen-Bots eure Seite eintragen dürfen? ist da irgendwo einstellbar. ärgerlich wenn so potenzielle Leser die Seite übersehen…

    Wenn Hilfe, soweit ich dazu im Stande bin, gewünscht ist, eine Mail reicht…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: