Gentechnologie und Machbarkeitswahn

Die Revolution in der Molekularbiologie vermittelt uns mindestens zwei verschiedene Visionen der Zukunft. Die eine, diejenige der biotechnologische Industrie, ist eine krude und utopische Vision von globalisierter Gesundheit und Wohlstand. Die Gentherapie, die laut den Versprechungen dieser neuen Utopisten Erbkrankheiten beseitigen und Krebs heilbar machen soll, wird als neue wissenschaftliche Heilslehre hochgehalten. Die Gentechnologie wird neue Medikamente schaffen, um Infektionskrankheiten zu beseitigen, und sie wird neue Tier und Pflanzenvariationen erschaffen.

Eine andere noch düstere Vision vermittelte Aldous Huxley in seinem ebenso aufrüttelnden wie prophetischen Werk “Brave New World” aus dem Jahre 1932. Der Roman spielt 600 Jahre in der Zukunft, nach dem eine Reihe von Katastrophen die Führer der Menschheit veranlasst hatte, eine radikale neue “Weltordnung” zu schaffen. Aus Angst vor dem Chaos der Vergangenheit beließen sie die Menschheit in einem diktatorischen Utopia von scheinbarer Zufriedenheit und Sicherheit. Unglücklich zu sein mit der “neuen Ordnung” ist das schlimmste Verbrechen dieser neuen Gesellschaft Der Hauptaugenmerk dieser neuen Zivilisation liegt auf der Biotechnologie.

Babys werden als Massenware in großen Embryofabriken produziert und zwar als Klone in einem Kastensystem aus Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta- und Epsilon-Menschen. Indem sie die Sauerstoffzufuhr für die einzelnen Embryonen genau dosieren, können die Wissenschaftler selektiv Hirnschäden verursachen und so eine Klasse gehorsamer Arbeitssklaven schaffen. Die schwersten Hirnschäden fügt man Epsilon-Menschen zu, “Untermenschen”, die man einer sorgfältigen Gehirnwäsche unterzieht, damit sie die niedrigsten und erniedrigstenden Arbeiten erledigen. Die höchste Klasse sind die Alpha-Menschen, die sorgfältig gepflegt und zur Elite hochgezüchtet werden. Zufriedenheit und Glücksgefühl werden durch unausgesetzte, beruhigende Gehirnwäsche, Sex und uneingeschränkte Verfügbarkeit einlullender Psychopharmaka garantiert.

Man war aus dem Häuschen über Huxleys Erzählung und wollte sie zensieren. Wie so oft wurde sie von der Wirklichkeit eingeholt. In den fünfziger Jahren schrieb Huxley: “Ich hatte 600 Jahre in die Zukunft geblickt. Heute scheint es mir möglich, dass sich die Schreckensvision durchaus innerhalb eines Jahrhunderts erfüllen wird.“ Doch vielleicht war auch dies zu hoch gegriffen, schon heute sind viele technologischen Phantasien in Reichweite.

Huxleys Vorhersagen hatten tatsächlich prophetischen Charakter. Er schrieb zu einer Zeit, als die Gesetze der Embryonalentwicklung unbekannt waren. Keine 40 Jahre später wurde das erste Retortenbaby Louis Brown geboren. Bereits in den 80er Jahren stand Paaren mit Kinderwunsch eine ganze Palette an Möglichkeiten zur Geburtenplanung offen. Embryonen ließen sich ganz einfach einfrieren und auftauen, unfruchtbare Paare konnten sich Leihmütter nehmen, die ihre Kinder austrugen. Großmütter konnten gar ihre eigenen Enkel zur Welt bringen, indem sie sich befruchtete Eizellen ihrer erwachsenen Tochter in die Gebärmutter einpflanzen ließen. Mit dem Anbruch der molekularbiologischen Revolution werden auch andere Prophezeiungen Huxleys wohl schon in den nächsten Jahren eintreten, zum Beispiel das Klonen von Menschen, die selektive Zucht und viele andere Horrorvorstellungen mehr.

Es muss die Frage gestellt werden auf welche Zukunft steuern wir zu? Kaum jemand wird ja das enorme Potenzial der Genetik in Frage stellen wollen, allerdings muss deutlich auf die ethischen und moralischen Konsequenzen dieses “Gott spielen”-Wollens eingegangen werden.

Ein Vergleich: Die Kernenergiedebatte und die Gentechnologie

Die ungeheuere Menge an wissenschaftlichen Detailwissen, die sich in unserem Jahrhundert noch weiter exponentiell vermehren wird, verlangt, dass man sich mit allen ethischen, sozialen und politischen Fragen auseinandersetzt, die sich dadurch ergeben. Eine mögliche Diskussionsgrundlage für die Auseinandersetzung mit der biomolekularen Revolution bietet die Erfahrung mit der Entwicklung der Kernenergie.

Die Wissenschaftler und Biologen sollten sich eigentlich streng darum bemühen, die Fehler ihrer Kollegen aus der atomaren Forschung zu vermeiden, die von Anfang an unter strengster Geheimhaltung und dem Siegel sogenannter “nationaler Sicherheit” agierten. Weil es so gut wie keine demokratische Diskussion über die Folgelasten der Atomenergie gegeben hat, stehen die USA jetzt mit 17 undichten Atommülldeponien da, deren Aufreinigung, so Schätzungen, an die 500 Milliarden US Dollar fordern wird. Der Preis, den Menschen zahlen mussten, ist aber durch Zahlen nicht zu verifizieren. An mehr als 20.000 Personen wurden seit den 40er Jahren ethisch verantwortungslose Strahlungsexperimente vorgenommen: Unter anderem injizierte man arglosen Versuchspersonen Plutonium in die Venen, setzte über bewohnten Gegenden radioaktives Material frei und ließ Schwangere radioaktiv verseuchte Lebensmittel essen.

Eine Gefahr, die Kritiker der Gentechnologie zurecht sehen oder fürchten, ist die Äquivalenz zu einem GAU, einer vor allem auf menschliches Versagen, Designerfehler oder unzureichende Überprüfung von Methoden und Präparaten zurückzuführende Katastrophe, die das Leben von Millionen Menschen gefährden könnte.

Es gibt aber deutliche Unterschiede zwischen der atomaren und der genetischen Bedrohung. Im Falle der Atomforschung ist es möglich, Vermehrung und Verbreitung von Waffen zumindest bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren. Die Herstellung ist teuer und aufwendig, die Kontrollen sind streng. Man kann polemisch ausgedrückt keine Atomwaffenforschung und Herstellung in seinem Keller betreiben.

Im Falle der Biotechnologie liegt die Sache leider völlig anders. Mit geringen Investitionen kann man gentechnologische Manipulation von Pflanzen und Tieren daheim im eigenen Wohnzimmer durchführen. Mit einigen Millionen kann man eine ganze Industrie ins Leben rufen. Das heißt aber auch, dass man diese Technologie nicht wirklich einschränken kann. Man kann die Ausbreitungspfade von DNS nicht überwachen. Man wird die Gentechnologie sicherlich nicht völlig verbieten können. Deshalb muss man jetzt diskutieren und entscheiden, welche Technologien man gestattet und welche nicht oder mit Einschränkungen belegt. Dies wird sicherlich nicht von Seiten der westlichen Regierungen geschehen, die sich ja vollkommen im Würgegriff der gentechnologischen Lobbys befinden, sondern nur durch sozialen und politischen Druck von unten.

Genetischer Nutzpflanzen Terror

Jane Risslinger von der Organisation “Union of Concerned Scientists” gibt zu bedenken, dass durch die fehlende Transparenz möglicherweise ein scheinbar harmloses Gen in unsere Lebensmittel gelangen könnte, das sich für so manchen arglosen Verbraucher als lebensbedrohend erweisen könnte. So hat man beispielsweise Bananengene in Tomaten eingepflanzt. Diese Tomaten werden aber auch von Menschen mit schweren Bananenallergien gegessen. Die Wissenschaftlerin Elvira Fine gab zu bedenken, dass es allein in den USA 5 Millionen Lebensmittelallergiker gibt, in Deutschland sind es ca. 1,5 Millionen. Sie erinnerte an einen Fall aus jüngster Zeit, eine Sojabohnensorte, die ein Gen aus Paranüssen enthielt. Eine Untersuchung ergab, dass dass Produkt einen tödlichen allergischen Schock auslösen kann.

Kritiker befürchten, dass die Lebensmittelbehörden neue Lebensmittel ohne hinreichende Überprüfung auf dem Markt zulassen. Unter dem Druck mächtiger Industrieinteressen, die den Weg frei sehen wollten, hat das US-Landwirtschaftsministerium die Freilandschaftstests stark verkürzt. 500 neue Tests an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten wurden zugelassen, wobei Koordination und Überwachung ein denkbar niedriges Niveau einnahmen.

Was besonders beunruhigend ist, ist die Tatsache, dass dieselben Firmen, die Pestizide vertreiben, jetzt gentechnologisch veränderte Pflanzen auf den Markt bringen, die pestizidresistenter sind. Das riecht nach profitgeilem Eigennutz. Das Ergebnis ist, dass die Landwirte mehr Pestizide einsetzen, weil sie glauben, dass die Nutzpflanzen dies vertragen, dies bedeutet mehr Pestizide in der Nahrung und letzten Endes die Entstehung pestizidresistenter Schädlinge. Das Ganze wird wohl in einer Art Wettrüsten zwischen Schädlingen und gentechnologisch hergestellten Produkten ausarten, dessen Ergebnis immer neue Superviren wären, die imstande sind, immer höhere Pestiziddosen zu verkraften, so dass man den Pflanzen immer höhere Pestizidanteile angedeihen lassen müsste, was dann zu immer mehr Rückständen in unserer Nahrung führen müsste.

Die Hauptsorge besteht darin, dass, wenn die Tore erst mal geöffnet sind, sich völlig neue Pflanzen in freier Wildbahn etablieren können, die bislang in der freien Natur nicht vorgekommen sind. Sie können einheimische Gewächse verdrängen und so Ökosysteme mit unabsehbaren Folgen überrollen.

Wenn man Pflanzen im Freiland zieht und die neuen Gene in den wilden Genpool gelangen, dann kann das ein ganzes Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen, erklärt Jeremy Rifkin, einer der profiliertesten Kritiker der Bioindustrie. Die mit transgenen Nutzpflanzen verbundenen Befürchtungen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Genetisch hergestellte Nutzpflanzen lassen sich nicht wieder zurücknehmen. Die Einführung neuer Pflanzenarten kann das natürliche Ökosystem ins Wanken bringen.

Wem gehört das Genom ?

Die Firmen, die das Geheimnis des Lebens entschlüsselt haben, gehen nach Wild-West-Manier vor. Der Spiegel widmete diesem Thema ja schon mehrere Titelgeschichten. Zu den größten Kritikern des Human Genom Projekts gehört der ehemalige Leiter dieses Projekts, James Watson, der die Patentierung von Leben als “Überwachungsfaschismus” geißelt. Daniel Cohen, ein führender Genetiker, vergleicht das Vorhaben der Lebenspatentierung mit dem Versuch, Sterne zu patentieren. Es ist unsinnig, etwas zu patentieren, von dem man gar nicht weiß, wofür es gut ist. Jeremy Rifkin stand an der Spitze einer Bewegung, die gegen die Patentierung des mit Brustkrebs patentierten Gens BRCA1 protestierten. Die Protestbewegung argumentierte, dass eine Patentierung des Genes die Privatsphäre von Frauen verletze, insbesondere dann, wenn Informationen in die Hände von Versicherungsgesellschaften fallen. Ein anderes Argument lautete, dass die Patentierung von Genen den wissenschaftlichen Wettbewerb ersticken, die Preise in die Höhe treiben und es der Privatindustrie möglich machen würde, Profite aus der Forschung zu schlagen, die durch die öffentliche Hand finanziert wird.

Gene und Privatsphäre

„Sollten Sie, wenn sie sich um das Präsidentenamt bewerben, ihren Genstatus offen legen müssen?“ fragt James Watson. Was wäre geschehen, wenn J. Edgar Hoover die genetischen Profile von Politikern in der Schublade gehabt hätte, fragt Watson weiter. Hoover brachte unzählige Politiker zu Fall, weil er Informationen über ihre sexuelle Fehltritte und Trinkgewohnheiten gesammelt hatte.

Man legt heute Datenbanken von DNS-Analysen von Verbrechern an . Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, aber schon heute debattiert man ja, so die Lecks im Gesundheitssystem zu schließen. Es gibt Vorschläge, dass, wenn jemand an Erbkrankheiten leidet, die Gesundheitsversorgung nicht mehr von Krankenkassen zu übernehmen ist. Das Ganze könnte gar so weit gehen, dass Kinder mit einem “genetischen Defekt “abgetrieben werden, weil sie laut ihrer Genuntersuchung eine Krankheit oder Behinderung haben könnten.

Was geschieht, wenn Informationen über den Genstatus an die Öffentlichkeit gelangen ? An den Arbeitgeber, die Versicherung, Privatpersonen ? Was ist mit jenen, die potentiell problematische Gene mit sich tragen ? Genetisch bedingte Andersartigkeit hat ja in der Geschichte der Menschheit schon zu schrecklichen Verbrechen geführt, früher wurden Personen, die unter der Erbkrankheit Corea Huntington, litten als Hexen denunziert und umgebracht. Neu ist, dass man heute Menschen auf genetisch bedingte Erkrankungen untersuchen kann, die vielleicht niemals zum Ausbruch gelangen. Es wird so sein, dass Menschen aufgrund einer bestimmten genetischen Disposition die Arbeitsstelle verweigert werden wird. Hundertausenden ist dies schon in den USA passiert im Bezug auf die Ablehnung der Krankenkassenmitgliedschaft. Eine Präposition im Bezug auf Sichelzellenanämie gilt als Ablehnungsgrund. Auch gibt es heute schon Heiratsvermittlungsunternehmen, die nur Kunden betreuen, die nicht krebsgefährdet sind.

Keimbahnmanipulationen am Menschen

Schon in 10 bis 20 Jahren werden sich ganz neue ethische Fragen ergeben. Die Gentherapie hat mit der Genmanipulation an somatischen Zellen zu tun. Das heißt, ein Gen kann nicht an neue Generationen weitergegeben werden. Die Gentherapie an unseren Keimzellen aber würde das Genom unserer Geschlechtszellen verändern, so dass das neue Gen permanent und schleichend in unseren Nachkommen verankert würde. Wie im Fall transgener Mäuse bedeutet das, dass Mikroprojektionen an menschlichen Embryonalzellen zu permanenten Veränderungen des Erbgutes führen würden.

Nun ist die Vorstellung, genetisch bedingte Erkrankungen aus der eigenen Keimbahn tilgen zu können, zweifellos ungemein attraktiv, aber es liegt darin auch eine unglaublich große Gefahr des Missbrauchs. Im Großen und Ganzen hat sich die wissenschaftliche Gemeinde bisher gegen die Manipulation an Keimbahnen ausgesprochen. Schon 1988 erklärte der europäische Forschungsrat kurz und knapp: Die Gentherapie an Zellen sollte nicht in Betracht kommen. Aber nicht alle Wissenschaftler sehen dies so eindeutig.

Würden Eltern für eine Keimbahnveränderung votieren, falls dies machbar wäre, um Größe, Geschlecht, Körperkraft, Augen und Haarfarbe ihrer Kinder festzulegen ?

Aber wäre das gut? Die Frage ist: Wie sollte die Rolle der Arzte aussehen? Sind sie Dienstleistende, die schlicht den Wünschen des Verbrauchers zu entsprechen haben? Sollten sie nicht lieber Hüter und Wächter einer ethischen Moral sein, die es ablehnt, den Menschen zum industriellen Produkt abzustempeln?

Werden Eltern denn nicht in erster Linie Kinder wollen, die groß, stark und gutaussehend sind? Natürlich. Die Gesetze der Evolution diktieren, dass Tierarten versuchen werden, ihrem Nachwuchs nur jeden erdenklichen Vorteil zu verschaffen. Vor allem in Dritte-Welt-Ländern und sogenannten Schwellenländern wie China und Indien ist ein deutlicher Rückgang des Anteiles der weiblichen Population zu befürchten. Dies liegt in der feudalistischen und männerbezogenen Gesellschaftsstruktur dieser Länder begründet. Die Einführung des Ultraschallgerätes Anfang der 90er in Indien und China hat dazu geführt, dass in diesen Ländern seitdem der Anteil an geborenen Mädchen um 10 Prozent zurückgegangen ist. Wenn schon die Einführung eines einfachen Ultraschallgerätes solche schwerwiegenden demographischen Folgen nach sich ziehen kann, dann mag man sich gar nicht vorstellen, was für Konsequenzen die genetische Manipulation mitbringen wird.

Die Gesellschaften werden sich zweifellos im 21. Jahrhundert dieser Gefahr stellen müssen und eine Reihe von strikten Gengesetzen erlassen. Es gibt Leute, die der Meinung sind, man solle Genschäden, die seit Generationen Leiden über die Menschheit gebracht haben, für immer aus unseren Keimbahnen entfernen. Andere aber halten dem das Gesetz der unerwünschten Nebenwirkungen entgegen: Die Gefahr nämlich, dass wir bei unserem kläglichen Versuch Gott zu spielen, unabsichtlich noch größeren Schaden anrichten.

Das Klonen von Menschen

Manche Voraussagen Huxleys liegen derzeit zum Glück noch in weiter Zukunft. So ist es derzeit unmöglich, ein befruchtetes Ei in künstlicher Umgebung ausreifen zu lassen.

Die Klonung des Menschen allerdings liegt in gar nicht mehr so ferner Zukunft. Wir wissen ja alle vom Klonschaf Dolly und anderen genetisch erzeugten Wesen. Es ist so, dass dem Klonen vom Menschen eigentlich nur noch rechtliche Hürden entgegenstehen, die technischen wären schon beinahe ausgereift. Die Konsequenzen eines Klonens von Menschen sind beträchtlich. Harvard-Professor Michiu Kaku zählt einige phantastische Möglichkeiten auf:

– Herausragende Athleten verschiedener Sportarten und verschiedener Dekaden könnten geklont werden, um so ein lukratives Dreamteam zu bilden

– Kinderlose wohlhabende Einzelpersonen und alte Monarchen könnten Vermögen und Thron ihren eigenen Klonen hinterlassen

– Eltern könnten den Wunsch verspüren, an einer tödlichen Krankheit oder an einem Unfall verstorbene Kinder wieder erwecken zu lassen

– Vielleicht würden talentierten und berühmten Personen Zellen gestohlen und an andere Leute weiterverkauft werden

– Die Gräber berühmter Personen könnten geplündert werden, um DNS Proben zu ergattern

– Armeen geklonter Supersoldaten

Dies alles mag sich sehr phantastisch und eher nach Science Fiction anhören, allerdings weisen die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in diese Richtung. Das Klonen von Menschen würde vor allem das natürliche soziale und nationale Gefüge immens bedrohen. Das Individuelle von Nationen und Kulturen wäre bedroht, sicherlich eine weitere Entwicklung in Richtung jener globalisierten one world. Das Klonen von Menschen ist zwar formal in allen westlichen Industrienationen untersagt, die Staaten der dritten Welt haben allerdings aus ihrer Sicht wichtigere Probleme, als sich um irgendwelche Wissenschaftler zu kümmern. Die fatalen Entwicklungen der Gentechnologie lassen sich in nur im Zusammenhang einer kulturellen Werterevolution eindämmen. Verbote werden da wenig nutzen, wenn nicht eine gesamtgesellschaftliche Ablehnung erfolgt.

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