Selbstbewußte Deutsche

Der 1. Mai rückt näher; es werden – davon ist trotz vorübergehender Verbote auszugehen – wieder deutschlandweit mehrere nationale Demonstrationen stattfinden. Bei einem solchen Tag sollten sich alle nationalen Deutschen einmal überlegen, wer unsere Zielgruppen sind. Wem haben wir ein Angebot zu machen und wem nicht?

Ich meine, mit unseren politischen Aussagen wenden wir uns an alle „Deutschen, die es noch sein wollen“ (Horst Mahler). Wir wenden uns a) nicht an Nicht-Deutsche mit dem hohlen Vorwurf, diese würden sich als Amis, Juden, Polen usw. usf. gegen unsere deutschen Interessen wenden. Würden wir dies tun, so würden wir vor unseren eigenen Landsleuten bloß als Schwächlinge dastehen, die anderen Nationen vorwerfen, daß sie (derzeit) stärker sind als die eigene. Schon Friedrich Nietzsche erkannte, daß sich der Schwache dadurch auszeichnet, daß er dem Starken vorwirft stärker zu sein als er selbst.

Wir werden uns auch b) nicht an diejenigen Deutschen wenden, die bewußt und gezielt alles tun, um dem eigenen Volk zu schaden, entweder aus nationalem Selbsthaß oder persönlichen Interessen. Dies betrifft beispielsweise Gesine Lötzsch, Bundesvorsitzende der Linkspartei, die zur Durchsetzung ihres Sozialismus nicht aufs eigene, deutsche Volk, sondern vielmehr auf „Flüchtlingsströme“ setzt, die die „Festung Europa“ überrennen sollen.

Siehe: http://www.welt.de/politik/deutschland/article12048603/Ich-kann-mir-Kommunismus-jetzt-nicht-vorstellen.html

Daß die Masseneinwanderung keinen Sozialismus schaffen kann, sondern den Kapitalisten bei uns in die Hände arbeitet, die viele Lohndrücker brauchen, hat Frau Lötzsch scheinbar nicht begriffen. Deshalb arbeiten wir sozialrevolutionären Nationalisten auch nicht mit dem deutschen Großkapital zusammen, das Tag für Tag für die weitere Einwanderung trommelt. So fordert der Heilbronner IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger eine „weitere Erleichterung der Zuwanderung von qualifizierten Fach- und Führungskräften aus dem Ausland“, die „dringend notwendig“ sei.

Siehe: http://www.heilbronn.ihk.de/ihkhnhome/index.aspx?tabID=0&msgID=790

„Dringend notwendig“ für die Kapitalisten, die zusätzliche Lohndrücker brauchen, aber völlig überflüssig und schädlich für deutsche Arbeitnehmer, die sichere Arbeitsplätze und ausreichend hohe Löhne und Gehälter für sich und ihre Familien benötigen.

Als selbstbewußte, souverän auftretende deutsche Nationalisten haben wir an Leute wie Herrn Metzger von der Heilbronner IHK keine Bittschriften zu richten. Da wir Selbstbewußtsein und Ehre besitzen, richten wir an Volks- und Landesverräter keine Bitten, doch mit uns gemeinsam eine Volksgemeinschaft schaffen zu wollen.

Als souveräne Deutsche werden wir diesen Herrschaften vom großen Kapital auch nicht in Aussicht stellen, daß unser nationaler Sozialismus über die allgemeine Formel von den „sozialverpflichtenden Unternehmern“ nicht hinausreichen wird. Ganz im Gegenteil: Über die Sozialverpflichtung entscheiden immer auch diejenigen, die über das Eigentum und den Gewinn von Betrieben verfügen. Aber genau das wollen wir sozialrevolutionären Nationalisten ändern, daß über Sinn und Unsinn des Wirtschaftens nicht weiterhin Herr Metzger und seine Standesgenossen über die Köpfe der Mehrheit des deutschen Volkes hinweg entscheiden dürfen.

Da wir sowohl über nationale als auch über soziale Ehre verfügen, haben wir auch Thilo Sarrazin, der gerne jüdische Migranten solchen aus dem islamischen Kulturkreis vorziehen möchte, keine Angebote zu unterbreiten. Wir sollten begreifen, daß Angebote auf Zusammenarbeit mit dem deutschen Großkapital von diesem immer mit Hohn und Spott, mit Schmähungen und Beschimpfungen beantwortet wurden und beantwortet werden.

Aber wie viele gutmeinende Aktivisten und Politiker gibt es im Nationalen Widerstand, die immer wieder ihre Hoffnungen auf ein Arrangement mit dem deutschen Großkapital gerichtet haben? Parteivorsitzende, die darüber enttäuscht sind, daß Thilo Sarrazin nicht ihre Partei zur Wahl empfiehlt. Haben diese Leute keinen Respekt vor sich selbst? Nur weil Adolf Hitlers Liebesbekundungen beim Düsseldorfer Industrieklub, …

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hitlers_Rede_vor_dem_Industrie-Club_D%C3%BCsseldorf

… beim Kölner Bankier Schröder, …

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Freiherr_von_Schr%C3%B6der

… bei Hjalmar Schacht, Friedrich Flick, …

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Flick

… Emil Kirdorf, …

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Kirdorf

… Franz von Papen, beim Großgrundbesitzer Paul von Hindenburg irgendwann auch auf Gegenliebe stießen, muß das heute auch so sein? Schauen sich die Leute zu viele Deutsche Wochenschauen an? Verwechseln am Ende die Zeitgeschichte mit der Realität des Jahres 2011?

Adolf Hitler muß ich in dieser Hinsicht in Schutz nehmen. Ihm kann ich kein mangelndes Selbstbewußtsein vorwerfen, da seine Avancen an das deutsche Großkapital und den Großgrundbesitz von diesem bald positiv beschieden wurden.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstenenteignung

Aber wie wenig Selbstbewußtsein müssen heutige „Nationale“ besitzen, die immer wieder ans deutsche Großbürgertum und Großkapital appellieren, sich doch bitteschön an der Volksgemeinschaft zu beteiligen, dabei eine demütigende Absage nach der nächsten kassieren? Dafür wollen die Herren der Reaktion dann ihren Frust an Nationalen Sozialisten abreagieren, die sie als „Bolschewisten“ diffamieren wollen.

Auch in diesem Punkt sollte man Hitler in Schutz nehmen, der zu seiner Zeit nicht unbedingt ein Reaktionär gewesen war (allenfalls aus marxistischer Sicht). Reaktionär waren damals der Graf von Stauffenberg, Hitlers Koalitionspartner Franz von Papen …

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Papen

und dessen Assistent Edgar Julius Jung.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Julius_Jung

Reaktionär sind heute auch diejenigen, die Hitlers Strategie zur Machtergreifung eins zu eins umsetzen wollen. Dabei wird es immer nur beim „Wollen“ bleiben und nicht ins „Können“ münden. Hierbei geht man davon aus, einen alten, überlebten Zustand wiedergewinnen zu können. Schließlich hat sich der Kapitalismus weiterentwickelt, sich vom einst souveränen Nationalstaat emanzipiert, weshalb die deutschen Kapitalvertreter auch deutsche Nationalisten herablassend behandeln. Oder mit Nichtbeachtung behandeln.

Während die deutsche Reaktion weiterhin auf Unterstützung vom deutschen Großbürgertum wartet, richten wir sozialrevolutionären Nationalisten unsere Appelle an die große Mehrheit des deutschen Volkes: also an die deutschen Arbeitnehmer, Erwerbslosen, kleinen Selbständigen und Rentner.

Auch am 1. Mai wenden wir uns an diejenigen Deutschen, die selbstbewußt die volksfeindliche Obrigkeit im Land bekämpfen wollen. Der selbstbewußte Deutsche wird diejenigen verachten, die sich mit der volksfeindlichen Obrigkeit arrangieren wollen.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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Kommentare

  • sozrev  On 27. April 2011 at 15:53

    „damals der Graf von Stauffenberg“

    1933 sicherlich! Damals war Staffenberg noch Hindenburg-Anhänger und hatte die Wahl Hitlers zum Reichskanzler begrüßt. 1942 oder 1943 mag dies so nicht mehr zutreffen. Da stand Stauffenberg im regen Kontakt zum Verbotenen Niekisch-Kreis, nahm Kontakte zur illegalen KPD auf und war für eine Ostorentierung der deutschen Außenpolitik, wollte sich offenbar außenpolitisch bei einem (utopischen) Friedensschluss an Moskau ausrichten. Deswegen wohl auch die Geheimkontakte zum Nationalkomitee Freies Deutschland. Wirtschaftspolitisch war Stauffenberg überzeugter Keynesianer. Stauffenbergs utopische Pläne für eine etwaige Zeit nach und ohne Hitler sahen eine Wiederzulassung der Gewerkschaften, eine Beteiligung der Arbeiter an Lohn- und Gehaltsfragen vor. Einen Parteienstaat sollte es nicht mehr geben. Leber war für eine Sozialisierung der kompletten Schlüsselindustrie, was die Kreise um Goerdler strikt ablehnten. Stauffenberg stand irgendwo dazwischen. Inhaltlich war der Stauffenberg der Weimarer Republik und zu Anfang des 3. Reiches sicherlich nicht mehr mit dem Stauffenberg kurz vor dem Attentat (1944) zu vergleichen. Also auf den „Linksruck“ Stauffenbergs wird sehr genau auch in der Stauffenberg Biographie von Wolfgang Venohr eingegangen.

    http://www.amazon.de/Stauffenberg-deutschen-Einheit-politische-Biographie/dp/3550064055/ref=sr_1_44?s=books&ie=UTF8&qid=1303919559&sr=1-44

    Aber mal zu aktuellen Themen: Sarrazin verklagt die NPD erfolgreich:
    http://www.stern.de/news2/aktuell/sarrazin-erzielt-gerichtserfolg-gegen-npd-1678820.html

    Zur Frau Lötzsch: Also ich glaube einmal das bürgerliche Antikommunisten, Liberale und nationale Rechte, da einem riesigen Fehlurteil aufgessesen sind. In ihrem „Wege zum Kommunismus“-Text geht es doch in Wirklichkeit gar nicht um „Sozialismus“ oder gar „Kommunismus“, sondern darum den etwas antikapitalistischeren Flügel der Linkspartei auf weitere Regierungsbeteiligungen einzuschwören – also auf Sozialabbau, Privatisierungen und in Perspektive auch auf Kriegsbeteiligungen. Darum ihr heuchlerisches Geschwätz von den „Wegen zum Kommunismus“. Gemeint ist aber keineswegs ein „Weg zum Kommunismus“, sondern ein Weg zur Regierungsbeteiligung an einer kapitalistischen Regierung. Oder will Lötzsch gelernet DDR-Bürger und ihre Wähler veräppeln? Die Berufung auf Rosa Luxemburg ist schon wieder die nächste Frechheit! Bei Luxemburg ging es doch um die sozialistische Umformung der bürgerlichen Eigentumsverhälnisse, bei Lötzsch sogenannten „demokratischen Sozialismus“ geht es aber um „Reformen“ innerhalb der bürgerlichen Eigentumsverhältnisse.

    Es sei auch darauf verwiesen das u.a. das direkte politische Umfeld im antideutschen und pro-kapitalistischen antideutschen Spektrum zu verordnen ist. Einer ihrer engsten Mitarbeiter, ihr wissenschaftlicher Angestellter, der Herr Sebatsian Kreuz ist Mitglied des antideutschen „BAK Shalom“ und bei diesem für die „Auslandsvertretung“ des BAK Shalom in den USA zuständig.

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