Kampagne „Fremdarbeiterinvasion stoppen“ an Heilbronner Schulen

Im Zuge der Kampagne „Fremdarbeiterinvasion stoppen” und der anstehenden 1.Mai Demonstration in Heilbronn verschickte das „nationale und soziale Aktionsbündnis 1. Mai” einen Aufruf an über 60 Schülervertretungen in und um Heilbronn.

Sämtliche Schülervertretungen der Realschulen Plus, Realschulen und Gymnasien sowie weiterführenden Schulen der Region erhielten vor etwa eine Woche folgenden Aufruf inkl. Informationsmaterial.

„Liebe Schülervertreter und Schülervertreterinnen,

der 1.Mai wird seit über 100 Jahren als Tag der Arbeit begangen, an dem sich Arbeiter und Angestellte für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Seit 1933 ist der 1.Mai in Deutschland gesetzlicher Feiertag.

Seine Wurzeln hat dieser Tag im Jahre 1886, als die Geschäftsleitung einer Chicagoer Fabrik für landwirtschaftliche Geräte etwa 1000 Arbeiter aussperrte, weil diese mit einem 12-Stunden-Tag mit einem Durchschnitts-Tagesverdienst von 3 US-Dollar unzufrieden waren. Die ausgesperrten Arbeiter sollten durch billigere Einwanderer ersetzt werden.

Ausgerechnet am 1.Mai dieses Jahres erhalten Millionen Arbeitskräfte aus den acht neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten die volle Freizügigkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Dies wird in unserem Land zu Lohn- und Sozialabbau führen – entgegen aller Beschwichtigungserklärungen der politischen Klasse.

Am 1. Mai demonstrieren wir in Süddeutschland nicht gegen Polen, Tschechen oder Ungarn, sondern mit ihnen gegen das weltweit operierende Großkapital. Mittlerweile werden nämlich Ukrainer als Lohndrücker in Rumänien und Ungarn beschäftigt und es ist nur eine Frage der Zeit bis zum Zwecke der Gewinnmaximierung Chinesen und Inder gegen Polen oder Weißrussen ausgetauscht werden.

Unser Aktionsflugblatt liegt diesem Schreiben bei. Informiert Euch! Fordert Eure Lehrer auf, dieses Thema im Unterricht zu besprechen. Gerne steht dabei auch ein Vertreter des Aktionsbündnisses Rede und Antwort.

Heute entscheidet sich, ob es in der Zukunft Völker oder identitätslose Einheitskonsumenten geben wird. Heute entscheidet sich, ob wir als Europäer und Deutsche unsere Identität erhalten können, oder ob wir in einer Multi-Kulti-Gesellschaft als kleines Rädchen in einer Masse wurzelloser Arbeitsmaschinen untergehen werden. Die Frage lautet nicht: links oder rechts, sondern Internationalisierung oder Nationalisierung von Politik, Kultur und Wirtschaft. Für die Internationalisierung stehen ausnahmslos alle Parteien und sogenannten „gesellschaftlich relevanten Gruppen”.

Laßt Euch nicht vor den Karren der Internationalisten spannen, denn Unzufrieden sein reicht nicht mehr! Wirklich verändern kann nur der etwas, der mithilft, damit sich etwas ändert. Die grundsätzlichen Weichen für unsere Zukunft werden gerade in unserer Zeit, vor unseren Augen, gestellt. Wenn wir alles widerspruchslos hinnehmen, was uns von Stuttgart oder Berlin zugemutet wird, ist das für Merkel, Gabriel und Kretschmann eine ganz einfache Botschaft: „Wir wehren uns nicht! Unser eigenes Schicksal interessiert uns nicht! Macht mit uns, was ihr wollt!”

Schließt Euch unserer Demonstration in Süddeutschland am 1. Mai an!

Quelle: www.01mai2011.de

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Kommentare

  • Günter  On 28. April 2011 at 07:21

    Der diesjährige Leitspruch des DGB lautet: „Faire Löhne ! Gute Arbeit ! Soziale Sicherheit !“
    Leiharbeit und Teilzeitbeschäftigung sind nicht fair. Das ist keine guten Arbeit, bietet keine soziale Sicherheit und keine Armutsabsicherung im Rentenalter. Das mit dem 1. Mai 2011 die Verlängerungsfrist für die Aussetzung der sogenannten Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Bundesrepublik Deutschland und Österreich Geschichte sein wird, wird vom DGB nicht bzw. kaum beachtet. Auch das ist nicht fair, gut, sozial und deshalb sollte neben der „Fremdarbeitinvasion stoppen„, am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiter, auch gegen Leiharbeit und Teilzeitbeschäftigung gemeinsamer Widerstand entwickelt werden !

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