Kampf gegen die Fremdherrschaft

Am 23. Juli dieses Jahres war ich auf Vortragsreise beim NPD-Kreisverband Lörrach-Waldshut unterwegs. Das Thema lautete „Nationalismus im 21. Jahrhundert“, wobei ich als Schwerpunkt die volks- und landesverräterische Politik der deutschen Kapitalistenkreise – in Bezug auf Einwanderung, Lohndruck, Niedriglohnsektor, Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland usw. – in den Mittelpunkt meiner Rede stellte. Am Tag darauf besuchte ich mit einem Kameraden das gut 30 Kilometer entfernte Grab sowie das Geburtshaus von Albert Leo Schlageter in Schönau (Südschwarzwald).

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Leo_Schlageter

Manche denken bei Schönau zuerst an den Geburtsort des deutschen Fußballbundestrainers Joachim „Jogi“ Löw.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_L%C3%B6w

Für uns deutschen Nationalisten ist natürlich Schlageter mit Abstand der Wichtigste Schönauer. 1923 organisierte er Sprengstoffanschläge im Ruhrgebiet, um den Abtransport deutscher Kohle nach Frankreich zu behindern, was damals als „Reparation“ im Zuge des Versailler Diktats galt. Schlageter wurde verhaftet und von einem französischen Militärgericht zum Tode verurteilt und auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf durch ein Exekutionskommando hingerichtet. Der Tod dieses Freikorpskämpfers führte zu einer intellektuell anspruchsvollen Querfrontdebatte, wie man sie heute selten vorfindet. An ihr beteiligten sich unter anderem der nationalkonservative Arthur Moeller van den Bruck sowie Karl Radek von der Kommunistischen Internationalen.

Siehe: http://d-nb.info/910909334/about/html

Von dem deutschen Freiheitskämpfer Schlageter können auch junge Kameraden heute lernen, wie man strategisch den Kampf gegen die Fremdherrschaft über Deutschland führt: immer gegen die Starken, gegen die Urheber der Fremdherrschaft, niemals gegen die Schwachen. Wer gegen die Schwachen kämpft wird nur Beifall bei manchen Strauchdieben und Galgenstricken in „Nazi-Kasper-Foren“ finden. Schlageters Haltung ist heute um die Erkenntnis (Radeks u. a.) zu erweitern, daß an der Fremdherrschaft immer auch die Oberschicht des eigenen Volkes mitwirkt. Diesen Kollaborateuren gilt unser nationaler Befreiungskampf.

Wer hingegen gegen Schwache kämpft – wie der Norweger Anders Behring Breivik Dutzende wehrlose Jugendliche mit einem Gewehr ermordete –, wird nicht den Respekt unter denjenigen seiner Landsleute finden, die überwiegend nicht von niederen Instinkten geleitet sind. Wäre der Irre Breivik wirklich ein Kreuzritter, so hätte er den männlich erwachsenen Leiter der linken und multikulturell gestimmten Jugendgruppe zu einem männlichen Zweikampf herausgefordert: beispielsweise beide in Ritterrüstung mit Lanze und Schild auf je einem Pferd. Nicht nur bezüglich meiner Fußballkolumnen gilt: wir wollen faire, sportliche Wettkämpfe sehen!

Ansonsten sind wir gerne bereit, unsere intellektuellen Potentiale mit Sozialdemokraten und anderen Linken zu messen. Nachfolgend ein paar Zeilen, die ich in einer Kommentarspalte von „Endstation Rechts“, das von SPD-Politikern aus Mecklenburg-Vorpommern betrieben wird, veröffentlicht habe:

Für alle, die in Europa an einer Ausländerrückführung vor allem von Migranten aus nichteuropäischen Kulturkreisen politisch (!!!) interessiert sind, ist diese Tat von Norwegen kontraproduktiv, da

a) diese Tat, mit der wehrlose Jugendliche getötet wurden, ethisch abstoßend ist,

b) die Migranten-Lobby bei Ausländern und vor allem bei inländischen Gutmenschen (bei Linken, Kapitalisten usw.) noch gestärkt wird,

c) Kritiker der herrschenden Ausländerpolitik, auch entsprechende Parteien, in die Defensive geraten läßt.

Siehe: http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6361%3Avolker-wei%C3_-deutschlands-neue-rechte&Itemid=840&limitstart=20

Derweil diskutiert man in Foren der nationalen Rechten darüber, ob die norwegische Tat – aufgrund des Phänotyps des Täters – ein Fanal zur Erhebung der nordischen Rasse oder vielmehr – wegen der religiösen Motivation des Norwegers – als die letzten Zuckungen des christlichen Abendlandes zu werten sei. So oder so ist es eine unehrenhafte Tat, die weit hinter die bisherigen europäischen Kulturleistungen zurückfällt. Breivik hatte in seinem „Manifest“ wirklich vieles zitiert, auch Henryk M. Border, …

Siehe: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13506649/Das-Manifest-des-Anders-Behring-Breivik-und-ich.html

… aber wohl kaum den deutschen Staatsphilosophen Carl Schmitt, der zwischen „wirklichem“ und „absolutem Feind“ zu unterscheiden wußte. Einer der Unterschiede ist der, daß man nicht die Kinder seiner „wirklichen“ Feinde töten darf. Jeder Christ oder kulturchristliche geprägte Europäer ist zu Barmherzigkeit verpflichtet, sofern er sich mehr am Neuen anstatt am Alten Testament orientiert. Diese Position war für Schlageter selbstverständlich, der einer katholischen Studentenverbindung in Freiburg/Breisgau angehörte und sich am deutschen Befreiungskampf gegen die Fremdherrschaft über Deutschland beteiligte.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft“ mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, ca. 17 Euro.
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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Kommentare

  • Schwab  Am 29. Juli 2011 um 11:29

    Faire sportliche Wettkämpfe sehen so aus:

  • sozrev  Am 30. Juli 2011 um 06:22

    Die norwegischen Sozialdemokraten koalieren im übrigen mit Ex-„Faschisten“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Senterpartiet

  • sozrev  Am 30. Juli 2011 um 06:49

    Broder Zitate:

    „Um ein Haar wäre auch ich ein Terrorist geworden. Alle Voraussetzungen waren gegeben.“

    …“Ich wäre der idealtypische Amokläufer gewesen“.

    „Da ich nicht Terrorist werden konnte, blieb mir nichts anderes übrig, als Journalist zu werden.“

    Aus: Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken. Verlag Wolf Jobst Siedler jr., Berlin. 2006. Seite 7 und Seite 8.

  • Schwab  Am 30. Juli 2011 um 10:57

    Neues Buch von mir erschienen:

    http://www.kyffhaeuser-verlag.de/aktuelles.htm#

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