Aktion gegen Zeitarbeit in Würzburg!

Wie schon im Februar diesen Jahres, tauchten auch Ende September 2011 vor vielen Zeitarbeitsfirmen, Zeitungsredaktionen und öffentlichen Einrichtungen in Würzburg Schnipsel und Aufkleber gegen die Zeitarbeit auf! Hintergrund der Aktion war und ist unsere Volksgenossen auf dieses widerwärtige kapitalistische Instrument zur Lohndrückung und Profitmaximierung aufmerksam zu machen.

Zeitarbeitsfirmen heute sind mit den Sklavenhändlern von gestern zu vergleichen: der Sklavenhändler damals hat Neger in Afrika eingefangen und diese in Amerika verkauft, wo sie auf Plantagen Baumwolle pflücken mussten oder ähnliches. Der Sklavenhändler hat also durch die Arbeitskraft anderer Gewinn erwirtschaftet. Den Zeitarbeitsfirmen hingegen läuft das Menschenmaterial zu oder wird zu ihnen getrieben, da Arbeitslose vom Amt aus dazu gezwungen werden eine Tätigkeit in einer solchen Firma – unabhängig von den asozialen Bedingungen – anzunehmen. Für die Meisten ist es der letzte Ausweg, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen und sich dem Druck der Vermittler zu entziehen. Die Zeitarbeitsfirma verkauft aber nicht ihr Personal, sondern leiht es lediglich anderen Unternehmen aus. Erst in diesen Firmen arbeitet das Personal dann wirklich. Die Negersklaven erhielten nur einen Hungerlohn, und viel mehr ist es bei den Zeitarbeitern auch nicht. Die Leiharbeitsfirma, die eigentlich nur die Vermittlungstätigkeit geleistet hat, für die ursprünglich mal das Arbeitsamt zuständig war, kassiert das Gleiche oder manchmal auch doppelt so viel, wie der Arbeiter selbst! Für die Zeitarbeitsfirmen ist es also ein lukrativeres Geschäft. Sie beutet die Arbeitskraft anderer für sich aus.

Der Plantagenbesitzer musste seine Sklaven auch zu Zeiten in denen es keine Arbeit für sie gab versorgen, der Zeitarbeiter erhält allerdings nur Lohn, wenn er in einem Unternehmen eingesetzt werden kann. Wenn er von heute auf morgen nicht weiter beschäftigt werden kann, verdient er auch kein weiteres Geld.

Eines hat der Zeitarbeiter aber mit dem Negersklaven gemeinsam: er hat in dem Betrieb, in dem er wirklich arbeitet, so gut wie keine Rechte!

Aber die kapitalistische Klasse in diesem Staat kennt kein Ende der Perversion: so besitzen viele größere Unternehmen ihre eigenen Leiharbeitsfirmen, über die Personal eingestellt wird. So spart es sich die Gewinnspanne der Zeitarbeitsfirma und kann die Arbeiter zu den gleichen unmenschlichen Bedingungen ausbeuten!

Aber nicht nur der Zeitarbeiter selbst leidet unter der Leiharbeit, sondern auch der festangestellte Arbeiter. Denn der Arbeitgeber kann die Löhne usw. mit dem Einsatz durch Zeitarbeiter extrem drücken!
Im größeren Maßstab eingesetzt – wohin auch der Trend geht – stellt die Zeitarbeit nicht nur eine Gefahr für jeden Arbeitnehmer dar, sondern auch für die Existenz unseres Volkes! Denn wer kann eine Familie gründen, wenn er zum einen kaum etwas verdient, als Hartz-IV-Aufstocker auf die geringe Unterstützung vom Staat angewiesen ist und zum anderen nicht weiß, ob er morgen noch Arbeit hat?

Wir sehen, Zeitarbeit ist moderne Sklaverei und unser gesamtes Volk ist von ihr bedroht!
Auf zum Kampf, wir wollen freie Völker und nicht freie Märkte.

Freies Netz Süd

Kommentiere oder hinterlasse ein Trackback: Trackback-URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: