Monatsarchiv: Oktober 2011

Aktion gegen Zeitarbeit in Würzburg!

Wie schon im Februar diesen Jahres, tauchten auch Ende September 2011 vor vielen Zeitarbeitsfirmen, Zeitungsredaktionen und öffentlichen Einrichtungen in Würzburg Schnipsel und Aufkleber gegen die Zeitarbeit auf! Hintergrund der Aktion war und ist unsere Volksgenossen auf dieses widerwärtige kapitalistische Instrument zur Lohndrückung und Profitmaximierung aufmerksam zu machen. Weiterlesen

Briefe aus Teheran (3)

Die Frage, welche die Redaktion des Muslimmarktes (www.muslimmarkt.de) neulich in einem Artikel aufgeworfen hatte, nämlich warum die jüdische Gesamtopferzahl denn so wichtig sei, wird wahrscheinlich in erster Linie mit der Einzigartigkeit dieses Verbrechens zusammenhängen. So versichert der Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer, nachdem er die Opferzahlen des Lager Auschwitz erheblich heruntergerechnet hatte, am Ende seines Artikels in „Osteuropa“ (Nr. 5, Mai 2002), daß dieses „Ergebnis […] nicht die Barbarei“ relativiere, „sondern [sie] verifiziert“. Weiterlesen

Ihr Name ist Hase, sie wußten von nichts

Kaum gehen empörte Bürger auf die Straße, versuchen Politiker mit gefälligem Wortschwall aus der Schußlinie zu kommen. So “versteht” Wiens Oberschlawiner Häupl (Monatsgage fast 17.000 Euro, plus diverse Annehmlichkeiten – wofür?) die Wut auf die Spekulanten. Mit denen er gewiß schon das eine oder andere Gläschen getrunken hat. Selbst Deutschlands bisher ebenfalls ahnungslos scheinende und auch nicht gerade darbende Merkel (gut 20.000 Euro im Monat) hat “Verständnis” dafür geäußert. Weiterlesen

Die EU zerbröselt! Großbritannien bald vor EU-Austritt?

Während man in den Parteistuben der Bundestagsparteien in der BRD vor allem darüber redet wie der Euro noch zu retten sei und inwieweit man die diversen Rettungsschirme noch weiter aufstocken kann, weist die Diskussion in Großbritannien in eine völlig andere Richtung. An der Basis der in London regierenden konservativen Tories brodelt es gehörig. Mehrere dutzend konservative Abgeordnete möchten den Austritt Großbritanniens aus der EU erreichen. Die Torie-Rebellen möchten die Briten in einer Volksabstimmung über einen Austritt aus der Europäischen Union abstimmen lassen. Ein entsprechendes Schriftsück wurde auch von mehreren sozialdemokratischen Abgeordneten der Labour-Partei unterzeichnet. Weiterlesen

War die BRD an dem Mord an Gaddafi beteiligt?

Wir dokumetieren einen Text der DKP-nahen Seite redglobe.de.

Deutschland in Mord an Gaddafi verwickelt?

Wie das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« heute auf seiner Homepage berichtet, war Deutschland trotz der offiziellen Nichtbeteiligung tiefer in den NATO-Krieg gegen Libyen verwickelt, als bislang bekannt war. So habe der Bundesnachrichtendienst (BND) schon »seit Wochen« gewusst, wo sich der gestürzte Staatschef Muammar Al-Gaddafi aufgehalten habe. Zwar seien vom Geheimdienst keine Geodaten übermittelt worden, wo sich der Gesucht aufhalte, so der »Spiegel«, aber den »NATO-Partnern dürfte trotzdem klar gewesen sein, wo Gaddafi war«. Es sei jedenfalls nicht auszuschliessen, dass der BND direkt oder indirekt zum Bombenangriff auf den Fahrzeugkonvoi beigetragen habe, in dem sich Gaddafi befunden hatte. Dann wäre es »nicht das erste Mal, dass sich der BND in einen Krieg einmischt, an dem Deutschland offiziell nicht beteiligt ist«, erinnert der »Spiegel«. Schon 2003 hatten BND-Agenten während des Irak-Krieges die US-Aggressoren mit Informationen aus Bagdad versorgt. Weiterlesen

SdV-Seminar in Nürnberg

Zu einem Seminar der Sache des Volkes (SdV) trafen sich am Samstag, den 22. Oktober, Aktivisten der SdV aus Franken und der Oberpfalz in Nürnberg. Das von parteifreien Aktivisten und NPD-Mitgliedern besuchte Seminar sollte den Gedankenaustausch nationalrevolutionärer Denker und Aktivisten fördern, sozialrevolutionäre Konzepte zur Diskussion stellen, um somit den Diskurs den sozialrevolutionären Nationalisten voranzubringen. Der Sache des Volkes geht es in erster Linie um eine Verbindung der politischen Theorie und der aktivistischen Praxis. Politisches Handeln bedarf eine gefestigten politischen Grundlage und Theorie. Weiterlesen

Gegen Zeitarbeitsfirmen in Erlangen

Am Sonntag, den 15.10.2011, verteilten junge nationale Aktivisten in Eschenau, Brand und Alterlangen Flugblätter, um auf die unfairen Bedingungen der Zeitarbeit hinzuweisen. Verteilungen fanden auch um und vor den Zeitarbeitsfirmen „Notzke Personalmanagement” und „Persona Service” in Erlangen. Weiterlesen

Die Moral von der Geschichte

Insgesamt 26000 mal sind NATO-Flugzeuge aufgestiegen um die Flugverbotszone über Libyen zu überwachen. Dabei blieb es aber nicht. 9.600 mal flog sie völkerrechtswidrig Angriffe gegen militärische und zivile Ziele, dabei kamen – neben Verlusten von mehr als 1.000 Panzern, diversen andern Fahrzeugen, Waffen-und wertvoller Infrastruktur – auch tausende Menschen, Soldaten wie Zivilisten ums Leben. Wie schon in Ex-Jugoslawien und im Irak „bloß“ Kollateralschäden eben. Und jetzt doch auch noch als langersehnter „Hauptgewinn“ Gaddafi! Weiterlesen

Libyen: Von der Agrarkolonie zum souveränen Staat

Vorabdruck. Libyen: 42 Jahre Volks-Dschamahirija. Eine Analyse aus sozioökonomischer Sicht. Teil 1: Von der Agrarkolonie zum souveränen Staat

Der heutige Staat Libyen ist ein Produkt der italienischen Kolonial­macht. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts annektierte Italien die bis dahin eigenständigen Landesteile – die Kyrenaika im Osten, Tripolitanien im Westen und den Fessan im Süden – und faßte sie zur Kolonie »Libia italiana« zusammen. Zwischen den Zentren dieser drei Landesteile erstreckt sich lebensfeindliche Wüste, die nur gelegentlich von kleinen Oasen unterbrochen wird. Seit dem 7.Jahrhundert ist das heutige Libyen islamisiert und weitgehend arabisiert, Reste vorarabischer Bevölkerungsgruppen leben hauptsächlich in den westlichen und südöstlichen Randgebieten. Libyen galt bis in die 1960er Jahre hinein als rückständig und ist derzeit noch immer jenes nordafrikanische Land, das am meisten von vormodernen Stammesstrukturen dominiert wird. Etwa 140 verschiedene Stämme und Clans nehmen Einfluß auf das gesellschaftliche und politische Leben. Weiterlesen

Der Dollar muß leben, auch wenn der Euro sterben sollte

Von Michael Nier

Man hat nach den schwarzen Börsenwochen im August auf Krisenmodus umgeschalten. „Der Spiegel“ titelt am 22.8.2011. „Gelduntergang“. Die Deutschen haben schon lange Angst um ihr Geld. Die Mittelschichten besonders, denn sie haben ihren Wohlstand nicht selten auf Schulden gebaut. Trotz respektablen Gehalts gab es das zu große Haus auf Pump, das zu große Auto auf Pump und nicht selten auch der Urlaub auf Pump. Dazu hat man noch eine oder zwei der 90 Millionen Lebensversicherungen, paar Fonds laufen und vielleicht noch paar Zertifikate aus den 100 Milliarden Euro Anlagen. Manche haben auch dafür Kredit aufgenommen. Sie wollten clever sein. Da nun für 2012 weltweit ein neuer Absturz in die Weltrezession mit wachsender Arbeitslosigkeit prognostiziert wird und alle Staatsanleihen, mit denen die Lebensversicherungen gestopft worden sind, wackelig werden, sind Existenz- und Zukunftsangst normal. Wenn nun Panik in den Medien popularisiert wird, dann scheint dies von höherer Stelle lächelnd zugelassen oder sogar gewollt sein. In den Medien hat der Zufall bei den Generalthemen keine Chance. Denken wir doch nur an die psychologische Kriegsvorbereitung gegen Libyen, Syrien und Iran. Weiterlesen