Wissenschaft statt Denktabus!

Noch eine Ergänzung zu meiner Analyse über den sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“: Das Selbstverständnis der Deutschen Akademie (DA), aus der die Sache des Volkes (SdV), hervorging, ist immer ein wissenschaftliches und (national-) revolutionäres gewesen. Und diesem Grundsatz fühlen wir uns auch nach wie vor verpflichtet. Sowohl als Wissenschaftler als auch als Revolutionäre sind wir der Suche nach Wahrheit verpflichtet. Über verschiedene Auslegungen von Wahrheit darf dann gestritten werden.

Bei einem so widersprüchlichen Fall wie dem „NSU“ sind deshalb keine Denktabus zu akzeptieren. Die existieren allerdings auf den beiden Seiten, die zur Zeit am meisten gehört werden: während es auf Internetseiten der nationalen Rechten selbstverständlich ist, daß an sich fremdenfeindliche Motive für die Tat im voraus ausscheiden, was heißen soll, die Täter seien völlig willenlose, ferngesteuerte Auftragstäter – ohne eigene weltanschauliche Überzeugungen – gewesen; meint der (ehemals oder immer noch?) hochrangige Mitarbeiter des „Verfassungsschutzes“ Armin Pfahl-Traughber, daß es feststehe, daß die „Taten der NSU den verschiedenen Sicherheitsbehörden über einen so langen Zeitraum von über zehn Jahren verborgen“ geblieben waren.

Siehe: http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6651:der-rechtsterrorismus-im-verborgenen-versuch-einer-antwort-auf-zehn-fragen&Itemid=410#itemCommentsAnchor

Demgegenüber habe ich in meiner Analyse dargelegt, daß es zumindest vier – denkbare – Tatmotive gegeben haben konnte.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2011/11/27/uber-die-heuchelei-vermeintlicher-auslanderfreunde/

Darunter fällt auch die Möglichkeit, daß die Täter aus fremdenfeindlichen Motiven handelten, dabei a) vom VS observiert, somit von dieser Behörde an ihren Taten nicht gehindert wurden; und b) möglicherweise auch zu diesen Taten vom VS geführt wurden, was aber auch eine fremdenfeindliche Überzeugung der Täter nicht ausschließt.

Wissenschaft bewahrheitet sich auch immer daran, daß Denkmöglichkeiten zugelassen werden, die für die eigene Weltanschauung oder Organisation unangenehm sein können.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro.
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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