Vom Radikalismus der Vergangenheit zum gewöhnlichen Bürger

Das Scheitern der radikalen Bürger der „orthodoxen „NS“-Folkorefraktion wird in letzter Zeit mehr als offensichtlich. Dies schlägt sich dann auch in bestimmten Pesonalfragen nieder, die in der Vergangenheit im Nationalen Widerstand (NW) oder der NPD als größte und stärkste Organisation des deutschen Nationalismus den Ton angaben. Nach dem Ableben von Jürgen Rieger stand vor allem noch Andreas Thierry als Schulungsleiter und Mitglied im Bundesvorstand der NPD für die radikalbürgerliche Fraktion der „NS“-Orthodoxie. Dem germanisch-heidnischen Kärtner Hugenotten Thierry ging es bei seinem radikalen Antibolschewismus um die Rettung der Weißen Rasse im System des Kapitalismus. Daß man sich hierbei selbst als kleinbürgerlicher Pseudoantikapitalist ausgibt versteht sich bei der Fraktion der „Großeuropäer“ und „Eurosibirier“ wie von selbst.

Bei der kleinbürgerlichen „Zinstheorie“ und dem pseudovölkischen „Prinzip“ selbsternannter „Rassenadliger“ geht es um eine Volksgemeinschaft bzw. um die transnationale Gemeinschaft der weißen Rasse, welche sich unter Führung eines völkisch herbeihalluzinierten Großkapitals konstituieren soll. Feinde eines solchen transtationalen Großreiches der weißen Rasse seien im eurosobirischen und großeuropäischen Sinne Mischlinge und Indios wie die sozialistischen und nationalen Antiimperialisten Chavez und Morales. Das ein Teil dieses Spektrums unter dem Rockzipfel Netanjahus und Sarah Palins gelandet ist, dies ist dann irgendwann auch einem Andreas Thierry aufgefallen, der dann auf Gedächtnislücken seiner Zuhörer setze. Schließlich hatte Thierry selbst pauschal auf das antiislamische Feindbild gesetzt, während ihm prozionistische Eurosibirier wie Guillaume Faye auf Altermedia als weltanschauliche Leuchten galten.

Der radikale Bürger Thierry ist nach seinem Scheitern in der NPD der „Einsicht“ erlegen, sein Glück im bürgerlichen Leben zu suchen. Deswegen heuerte der Zinstheoretiker auch bei einem österreichischen Schmierenblatt Namens „Welt im Bild“ unter falschen Namen an. Die österreichische Tageszeitung „Standard“ enttarnte den ehemaligen Schulungsleiter der NPD, der bei dem bürgerlichen Mainstreamblatt unter dem Namen „Andreas Reichl“ arbeitete. „Reichl“ (Thierry) war bei dem Welser Bürgerblatt als leitender Redakteur tätig. Thierrys neuer Chef , Helmut Moser, kommentierte die Causa Thierry so: „Er hat gesagt, er will eine neue Chance in Österreich. Jeder verdient eine neue Chance.“ Diese „neue Chance“ sollte für Thierry aber dann doch nicht mehr gelten. Der Vertrag des Rassentheoretikers wurde aufgelöst.

Siehe: http://ooev1.orf.at/stories/536767

Moser selbst betonte die bürgerlich-„antifaschistische“ Gesinnung seiner Verlagsgruppe im Sinne der amerikanischen Reudaction, der Treue zu Israel und insgesamt der Westlichen Wertegemeinschaft. Moser selbst nehme jedes Jahr an KZ-Befreiungsfeiern teil und huldigt in seinem Privatmagazin „Einsatz“ dem US-Imperialismus. Das Beschäftigungsverhältnis von Thierry ordnet Moser unter „Resozialisierungsmaßnahmen“ ein. Das Innenministerium Österreichs möchte von Moser dann aber schon wissen, ob der Bürger Thierry nicht auch in seinem Magazin „Einsatz“ geschrieben habe (unter Pseudo). Das „Einsatz-Magazin“ legt auf jeden Fall schon Wert darauf, sich „immer gegen das NS-Regime, sowie jede rechtslastige und rechtsextreme Agitation und Politik“ eingesetzt zu haben. Dafür galt die Loyalität stets dem US-amerikanischen Imperialismus, den Strukturen des imperialistischen Kriegsbündnisses der NATO.

Siehe: http://www.mmga.at/Einsatz/?GEGEN_RECHTS

Dies muss sich Thierry dann auch kritisch anrechnen lassen – unabhängig von der Frage ob er unter Pseudo für dieses Magazin zur Feder griff oder nicht. Thierry hatte schließlich noch vor einigen Monaten im DS-Verlag ein Buch über „politische Verfogung in Österreich“ publiziert, in welchem das sogenannte NS-Verbotsgesetz kritisch untersucht wurde. In der September-Ausgabe des Jahres 2010 berichtete die DS noch über Thierrys-Abrechnung mit dem österreichischen NS-Verbotsgesetz: „In der Buchbesprechung war damals noch zu lesen: Nicht zuletzt erlebte der Herausgeber des Werkes selbst so manches Inquisitionsverfahren, das auf der »Rechts«grundlage des »NS-Verbotsgesetzes in Österreich durchgeführt wurde, hautnah mit. Damit war es dem Herausgeber möglich, ein umfangreiches, allumfassendes und im Hinblick auf den rechtlichen Inhalt wegweisendes Werk auf den Büchermarkt zu bringen, das derzeit so ziemlich vergleichslos dasteht. In Thierrys Buch wird die gesamte Entstehungsgeschichte des »NS-Verbotsgesetzes« Österreichs chrono­logisch nachgezeichnet: von den Ursprüngen in der Zeit der sowjetischen Besatzungsmacht über das »Nationalsozialistengesetz« des Jahres 1947 unter Wiedergabe von dessen rechtsgeschichtlicher Originalfassung, bis hin zur Gesamtänderung der Verfassung Österreichs. Dabei wird detailliert auf die rechtsstaatlichen Mängel dieses Gesetzeswerks eingegangen, wie vor allem auf sein fehlendes »Tatbild«, auf die ganz unverhältnismäßig hohen Strafdrohungen sowie die Auslegungspraxis und die praktische Handhabung des »bedingten Vorsatzes«. In bisher einmaliger Form wird so eine durchaus fragwürdige Epoche der österreichischen Rechts- und Jus­tizgeschichte im Sekundenstil nachgezeichnet, was dem Leser einen reichen Fundus an Er­kenntnissen offenbart.“

Thierrys Rechtfertigungsversuche gegenüber der nationalliberalen Zeitschrift „die Aula“ wirken in diesem Zusammenhang dann auch mehr als unglaubwürdig und menschlich schwach. Thierry sieht sich als Opfer der Internetseite stopptdierechten.at, die den österreichischen Grünen zuzuordnen ist. Der „Aula“ sagte Thierry, dass zahlreiche der Vorwürfe gegen ihn „frei erfunden“ seien. So äußerte Thierry gegenüber der „Aula“, dass er doch keinen „strammen Scheitel“ trage und auch nicht 1995 aus Österreich „geflohen“ sei. Eine „Denunzation“ im Sinne einer Lüge ist aber in dem betreffenden Text gar nicht einmal nachzuweisen, da die Meisten der dort aufgestellten Behauptungen durchaus der Wahrheit entsprechen.

Siehe: http://www.stopptdierechten.at/2011/09/08/straches-%E2%80%9Epaintball%E2%80%9C-partner-wieder-zuruck/

Richtig ist nämlich die Behauptung, dass der nun laut Moser „geläuterte“ Bürger Thierry über Jahre hinweg in wichtigen Positionen für die NPD tätig war, einst in der österreichischen NS-Szene eine wichtige Rolle spielte und wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt wurde – ob mit oder ohne Scheitel. Um dies herauszufinden braucht man aber keine großen Recherchekenntnisse, dafür reicht auch eine Internetsuchmaschine. Komprimierte Lebensdaten gibt es etwa bei Wikipedia.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Thierry

Thierry hätte ja unter Echtnamen oder Pseudo für eines der national-bürgerlichen Blätter in Österreich schreiben können. Etwa in der nationalliberalen „Aula“, in Mölzers „Zur Zeit“ oder in der nationalkonservativen „Neuen Ordnung“. Daß er aber im Umfeld eines Schmierenblattes landete dessen Herausgeber einen auf Amerikanismus und „Kampf gegen Rechts“ machen, wirft dann schon einen bezeichnenden Blick auf die Person Andreas Thierry. Über eine Ehre verfügen solche Personen jedenfalls nicht, die sich für Blätter zur Verfügung stellen, die ihrerseits auf die Verfogung von deutschösterreichischen Nationalisten setzen.

Thierry uneherenhafter Opportunismus spricht dann aber insgesamt für die Blamage der „Faschisten“ in der NPD und im NW. Die politischen Täuscher die statt auf nationalen Sozialismus in Wahrheit auf Nationalkapitalismus setzen sind immer mehr auf den Rückzug. Da hat ein Andreas Thierry nur eine sehr „radikale“ Reißleine gezogen, in dem er sich in sein bürgerliches Leben zurückzog. Thierry dürfte auch gesehen haben, dass auch ehemalige „Nazis“ wie der NS-Wehrsportler HC Strache in Österreich Karriere machen können. Während es Strache wohl bis zum Bundes- oder zumindest zum Vizekanzler bringen könnte, ist der „Geläuterte“ Thierry aber schon mit seiner Zeitungskarriere „links“ (irgendwo im Spektrum zwischen ÖVP und bürgerlichen Grünen) von Strache, Mölzer und Stadler gescheitert.

Kommentiere oder hinterlasse ein Trackback: Trackback-URL.

Kommentare

  • Schwab  On 14. Dezember 2011 at 16:37

    Jetzt muß ich meinem „Freund“ T. doch mal zur Seite springen.

    „Unehrenhaft“ ist ein hartes Wort. Da wäre zu fragen:

    1. Von welcher „Ehre“ ist die Rede?

    2. In welcher Weise hat T. gegen seinen eigenen Ehr-Begriff verstoßen?

    Zu 1) Die „Ehre“ von T. ist eine nationalbürgerliche bzw. faschistische. Dabei geht es um bürgerliche Reputation. T. kann es nicht verwinden, daß er nicht zu den „besseren Kreisen“ gehört. Anders als Hitler, Göring, Himmler und Hess. Für T. wäre es viel „unehrenhafter“, als Akademiker und aus gutbürgerlichem Hause stammend ein Hilfsarbeiter oder Sozialhilfeempfänger zu sein. Das ist für einen Sozialdarwinisten unerträglich – dieser Gedanke.

    Zu 2) Daß T. abtaucht, unter Pseudo in einer bürgerlichen Zeitung schreibt, um aus dem finanziellen Ertrag seine Familie zu ernähren, ist nicht „unehrenhaft“. Viele Deutsche tarnen sich heute im Berufsleben ab, um ihr Einkommen nicht zu verlieren. Sollte T. leitender Redakteur gewesen sein – bei einem Blatt, das pro-amerikanisch ausgerichtet ist – dann wäre dies nach seinem eigenen Ehr-Begriff kaum unehrenhaft; da ja T. die weiße Rasse in den USA zu seinen Bündnispartner zählt, wird er für seine USA-Freundlichkeit schon eine „Philosophie“ parat haben.

    T. hätte nach seinem eigenen bisherigen „Ehr-Begriff“ unehrenhaft gehandelt, wenn er öffentlichkeitswirksam aus dem NW ausgestiegen wäre und sich von Kameraden (Heise, Wulff usw.) distanziert hätte, diese sogar belastet hätte.

  • sozrev  On 14. Dezember 2011 at 16:54

    Aus bürgerlicher Sicht ist das Verhalten von Andreas Thierry dann nicht unbedingt unehrenhaft. Ein solches Verhalten wäre also für einen Markus Beisicht oder Rolf Schlierer nicht unbedingt „skandlös“. Man müsste aber Thierry schon an seinen eigenen Maßstäben messen bzw. an seinen eigenen Aussagen oder an dem Ehrbegriff der in seinem Spektrum präsent ist. Es ist nur in Bezug auf Thierrys eigenen Ehrbegriff unehrenhaft für eine Zeitung tätig zu sein, die darauf aus ist Nationalisten zu kriminalisieren und dies vor dem Hintergrund das Thierry einige Monate vor seiner Zeitungstätigkeit selbst noch ein Buch über Nationalistenverfolgung herausbrachte. Seine Familie zu ernähren ist alles andere als unehrenhaft, allerdings kommt dann heraus das Thierrys Sprüche zur „radikalen Systemkritik“ nichts anderes als hohle Phrasen waren. In diesem Spektrum geht es ja schließlich um soldatische Tugenden, um die ewige Treue zu Volk, Vaterland und Führer. Thierry ist sicherlich kein „Aussteiger“ – wie Ingo Hasselbach, Nolde oder Jörg Fischer – sondern schlichtwegs jemand der im NW gescheitert ist und sich nun nach einer bequemeren bürgerlichen Karriere umsah.Insofern könnte man schon sagen das Thierry mehr oder weniger menschlich nachvollziehbar handelte. Insgesamt wurde Thierrys politischer Handlungsspielraum immmer kleiner (NPD-Austritt, Probleme mit der NVP, Abtritt als Chef bei Volk in Bewegung, usw).

  • matti hautamäki  On 14. Dezember 2011 at 16:56

    @sozrev: Könntest Du vielleicht einmal eine Zusammenfassung über die Eurosibirier (Ziele,Inhalte,Wegbereiter etc.) verfassen?

  • Schwab  On 14. Dezember 2011 at 17:41

    @Sozrev

    „Man müsste aber Thierry schon an seinen eigenen Maßstäben messen bzw. an seinen eigenen Aussagen oder an dem Ehrbegriff der in seinem Spektrum präsent ist.“

    Genau das ist der Punkt. Der Ehrbegriff Ts ist maßgebend. Es gibt nicht d i e Ehre, wie es auch nicht d i e Wahrheit gibt. Das hängt immer vom Subjekt ab, in diesem Falle von T.

    @matti hautamäki

    Gib mal in die Suchleiste – links an der SdV-Seite – „Eurosibirier“ ein – und Du findest viele Artikel zu diesem Thema.

  • Schwab  On 14. Dezember 2011 at 17:46

    „Chef wusste von wahrer Identität Moser bestätigte auch, dass ihm die wahre Identität Thierrys bekannt war. Mit 1. August habe er den Rechtsextremen angestellt, so Moser, auch weil er ihm „eine zweite Chance geben wollte“. Thierry habe ihm das Versprechen gegeben, sich nicht politisch zu engagieren und keine politischen Artikel zu schreiben.“

    An dieser Stelle kann man T. kritisieren. Das ist schon Selbstverleugnung. Aber T. wird das gegenüber seinen Kameraden als „taktische Lüge“ verkaufen. Oder die nächsten 5 Jahre nichts mehr schreiben für den NW – schaun ma mal, was die Zukunft bringt.

  • sozrev  On 14. Dezember 2011 at 19:49

    Die „Ehre“ an sich gibt es natürlich nicht. Zur persönlichen und politischen Ehre der Nostalgie-Fraktion gehört es aber nicht vor den Siegermächten zu kapitulieren. Ein echter „Nazi“ ergibt sich nicht dem Feind – den Bolschewisten und Amis. Thierry hat wohl entschieden vor der scheinbaren Übermacht in Washington zu kapitulieren. Thierry hat sich für die Unterodnung entschieden -wie Mölzer und Strache die sich mit dem rechten Flügel des US-Imperialismus gut stellen möchten.

  • Schwab  On 14. Dezember 2011 at 20:16

    @Sozrev

    Da kann ich Dir nicht widersprechen.

  • Nationalrevolutionär  On 15. Dezember 2011 at 13:31

    Interessant auch das Verhalten des nationalen Bürgers Jürgen Rieger:

    1. Die NPD erhielt von ihm Kredite mit Zins-Aufschlag.

    2. Sein großes Erbe ging nicht an NW-Gruppen, sondern an seine Tochter.

    Daran gibts aus meiner Sicht kaum was zu kritisieren. Dies zeigt aber, wie die Wirklichkeit wirklich ausschaut:

    A: Kapital, das nicht auf dem Kapitalmarkt zinsträchtig angelegt wird, wird zu (wahrscheinlich geringeren Zinsen) an Kameraden verliehen. Das sind diejenigen, die laut schreien, wenn sie selbst bei Kapitalanlage keine Zinsen kriegen würden.

    B: Das eigene Kind steht dem Vater näher als die nationale Bewegung oder Volksgemeinschaft. An sich logisch. Frage: Ist die „Volksgemeinschaft“ eine Selbstlüge im NW?

    Kann es sein, dass der Jude Karl Marx Recht hat, daß bei manchen Zeitgenossen „falsches Bewußtsein“ bestimmend ist, das mit dem wirklichen Sein nicht übereinstimmt?

    Diese Fragen sollte sich einmal Andreas Thiery an sich selbst stellen!

  • sozrev  On 15. Dezember 2011 at 17:32

    Rieger war wenisgtens eine ehrliche Haut. Der hatte wenigstens nicht behauptet er sei nationaler „Sozialist“. Rieger hat sich offen zum „deutschen Neoliberalismus“ bekannt – wie der Nationalliberale Thomsen. Rieger schrieb: „Der Neoliberalismus besagt etwas ganz anderes, und da der Möchtegern- Intellektuelle aus der sogenannten „Dresdener Schule“ ersichtlich nicht Wirtschaftswissenschaften studiert hat, hätte er sich zumindest im Brockhaus – also aus allgemein zugänglichen Quellen – darüber informieren können. Der Neoliberalismus ist erstmals 1939 durch verschiedene deutsche Nationalökonomen dargelegt worden, wobei es sich handelt um eine „wirtschaftspolitische und sozialphilosophische Lehre, die als „dritter Weg“ zwischen Kapitalismus und Kollektivismus im Dienst marktwirtschaftlicher Ordnung und im Zeichen einer Erneuerung und Vertiefung liberaler Ideen eine Wettbewerbsordnung anstrebt. Die Wirtschaft soll nicht, wie aufgrund des >laissez-faire<-Prinzips, völlig ungeordnet bleiben, sondern, durch Maßnahmen des Staates gestützt und garantiert, die fruchtbaren Kräfte des Wettbewerbs voll zur Entfaltung bringen. Der Neoliberalismus tritt dementsprechend für wirtschaftskonforme Eingriffe des Staates und eine auf das soziale Ganze ausgerichtete Gesellschaftspolitik ein. Er wendet sich gegen jede Art monopolistischer und gruppenegoistischer Machtentfaltung in der Wirtschaft, will der echten wirtschaftlichen Leistung ihren Erfolg sichern und lehnt zentrale Wirtschaftslenkung ab. Einige Vertreter des Neoliberalismus befürworten eine kleinbetriebliche Struktur der Wirtschaft; sie wenden sich daher gegen Großbetriebe, Konzerne und Trusts. In der Ungleichmäßigkeit der Besitzverteilung wird ein Haupthindernis für die Verwirklichung des sozialen Ausgleichs der Startbedingungen im wirtschaftlichen Leistungswettbewerb erblickt.“

    Rieger weiter: „Das Leistungsprinzip, eingebunden in soziale Gerechtigkeit, ist eines der Grundprinzipien des Neoliberalismus. Die Vordenker des Neoliberalismus und der Volksgemeinschaftsgedanken des Nationalsozialismus wirkten beide zusammen, um den Gedanken der „sozialen Marktwirtschaft“ durch Ludwig Erhardt zu begründen. Erhardt hat uns das Wirtschaftswunder gebracht; und daß seine Gedanken über Bord geworfen wurden, durch einen exzessiven Kapitalismus, Währungs- und Aktienspekulationen, hat uns jetzt in die Krise geführt.“

    Aus: „Programm und Kurs der NPD“, veröffentlich auf Riegers Privatseite im Jahr 2009.

  • Zinsjude  On 16. Dezember 2011 at 11:17

    Es sollte nur mal klargestellt werden, dass nicht nur ich zinsgeil bin !!!

  • Stuttgarter Jung  On 15. März 2012 at 11:16

    Da ist aber jemand böse auf die Ente des Blick nach Rechts reingefallen… Thierry ein geläuterter Aussteiger: SO EIN SCHWACHSINN! Es sei noch angemerkt, daß die Sprache des Artikels die der Antifa ist…

  • sozrev  On 15. März 2012 at 11:30

    Scheint eine ziemlich substanzlose Äußerung zu sein Stuttgarter Jung.

  • Stuttgarter Jung  On 15. März 2012 at 11:39

    Ja, die Äußerung in dem Artikel über Thierry („geläuterter Aussteiger“) ist substanzlos!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: