Bundespräsidentenwahl: Stellt die LINKE eine Neocon-Kriegshetzerin auf?

Schlimmer geht immer. Wer glaubte, der kotztütenträchtige Atlantiker Joachim Gauck sei nicht mehr zu toppen, darf sich getäuscht sehen. Die Partei “Die Linke” denkt angeblich darüber nach, die zionistische Kriegstreiberin Beate Klarsfeld als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt zu nominieren.

Wenn es so weitergeht, herrschen in Deutschland, was die Präsidentschaftswahlen betrifft, bald französische Verhältnisse. In Frankreich fällt der sehr CIA-nahe Zionist Nicolas Sarkozy bekanntlich durch kaum etwas anderes als Krieg und übelste Hetze gegen Arme und Minderheiten auf. Die einzige Tatsache, die Nicolas Sarkozy Hoffnung auf eine Wiederwahl verspricht, ist, dass seine erfolgversprechenden Gegenkandidaten genauso abscheulich sind.

Im Wikipedia-Artikel zur vorgeblich “linken” anti-iranischen Kriegstreiberin Beate Klasfeld findet sich folgender Passus:

2007 wurde sie vom Präsidenten Nicolas Sarkozy zum „Offizier der Ehrenlegion“ ernannt. Ihr Sohn, Arno Klarsfeld, ist persönlicher Berater des französischen Präsidenten.

Die deutsche Linkspartei ist gerade auf dem besten Weg, einen großen Schritt in Richtung 3%-Partei voranzukommen. Welcher aufgeklärte Mensch will schon eine vorgebliche Friedenspartei wählen, die zionistische Kriegstreiber hofiert? Mit soviel Hasbara, dass sie das mitmacht, kann nicht mal die deutsche Bevölkerung zugemüllt worden sein. Wenn es so weitergeht bei dieser Bundespräsidentenwahl, wird sich bald noch jemand finden, der Mossad-Boss Tamir Pardo höchstpersönlich für das Amt des deutschen Bundespräsidenten vorschlägt.

Quelle: Mein Parteibuch

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Kommentare

  • Freidenker  Am 24. Februar 2012 um 19:53

    Joachim Gauck würde der in der heutigen BRD bestmögliche Bundespräsident sein. Auf jeden Fall wäre er ein weit geringeres Übel, als der Türken- und Moslem-Lobbyist Wulff.

    Erstmals eine Frau als Bundespräsidentin zu haben, wäre durchaus schön. Beate Klarsfeld ist in Bezug auf ihre jahrzehntelangen Aktivitäten jedoch sehr zwiespältig zu bewerten. Ihre Anti-Kiesinger-Kampagne samt Ohrfeige war einfach gestört. Die Jagd nach führenden NS-Verbrechern dagegen legitim. Klarsfelds Haltung zum Iran-Konflikt ist vertretbar, doch sollte ein europäisches Staatsoberhaupt nicht zu stark zionistisch motiviert sein. Alles in allem ist Klarsfeld eine ungeeignete Person für das Amt des Bundespräsidenten.

    Einmal ganz abgesehen davon, dass eine Präsidentielle Demokratie dem schwachen Präsidenten des Parlamentarismus klar vorzuziehen wäre.

  • sozrev  Am 27. Februar 2012 um 09:21

    Lächerlicher geht es nicht. Sich hier als „linker“ Kritiker des Realsozialismus darstellen, aber den Hardcore-Neoliberalen Gauck als „bestmöglichen Bundespräsidenten bezeichnen. Ach du meine Güte.

  • sozrev  Am 27. Februar 2012 um 09:49

    Pirker in der Jungen Welt zu diesem Thema:

    Fehlbesetzung
    Klarsfeld als Linkspartei-Kandidatin?
    Von Werner Pirker
    Die Watsche, die Beate Klarsfeld am 7. November 1968 dem damaligen Bundeskanzler Georg Kiesinger mit den Worten »Nazi, tritt zurück!« verpaßt hat, war ein Schlag ins Gesicht der politischen Repräsentation der Bundesrepublik. Diese Aktion erfolgte ganz im Stil der antiautoritären Revolte, die sich zu dieser Zeit nicht zuletzt am Protest gegen die Verdrängung der Nazivergangenheit entzündet hatte. Ihren Ruf als »Nazijägerin« hat die in Frankreich lebende Deutsche aber erst später erworben. Den Höhepunkt ihrer Aktivitäten zur Vergangenheitsbewältigung bildete die von ihr und ihrem Ehemann Serge bewirkte Überstellung des früheren Gestapo-Chefs von Lyon, Klaus Barbie, an die französischen Justizbehörden.

    Die Überlegungen der Linkspartei, Beate Klarsfeld als ihre Kandidatin für das Bundespräsidentenamt zu nominieren, sind somit nachvollziehbar. Eine ausgewiesene Antifaschistin tritt gegen den Kandidaten der neoliberalen Einheitspartei an, der den antikommunistischen Konsens wie kein anderer verkörpert, die Freiheit der sogenannten Leistungs- und Verantwortungsträger verficht und das sozialdarwinistische Prinzip auch in den internationalen Beziehungen durchgesetzt wissen möchte. Allein: Beate Klarsfeld will zwar für Die Linke antreten, aber nicht als linke Kandidatin. Sie will auch kein Anti-Gauck sein.

    Über Klarsfelds soziale Positionierung ist hierzulande so gut wie nichts bekannt. Darüber, ob sie eine Befürworterin oder Gegnerin des neoliberalen Kurses ist, kann man nur raten. Ein Antifaschismus aber, der die soziale Dimension weitgehend ausklammert, ist wenig zielführend. Ein zeitgemäßer Antifaschismus darf keineswegs blind gegenüber einer Rechtsgefahr sein, die als liberaler, marktkonformer Sozialdarwinismus in Erscheinung tritt. Auch bedarf das »Nie wieder Faschismus« des »Nie wieder Krieg« als Ergänzung.

    Von Beate Klarsfeld aber weiß man, daß sie zu den Erstunterzeichnern des kriegshetzerischen Aufrufs »Stop the bomb!« gehört, in dem Iran unterstellt wird, eine Atombombe zur »Vernichtung der Juden« zu entwickeln. Damit befindet sie sich in der wenig ehrenwerten Gesellschaft des Bundesarbeitskreises Shalom in der Linkspartei sowie aggressiver Zionismusapologeten wie Henryk M. Broder und Sascha Stasky vom Internetportal Honestly Concerned. Das wirtschaftliche Engagement der österreichischen Ölgesellschaft OMV im Iran bezeichnete Klarsfeld auf einer »Stop the bomb«-Versammlung in Wien als Unterstützung für die »Judenmörder von heute und morgen«. Auf der gleichen Veranstaltung hatte der israelische Historiker Benny Morris unwidersprochen einen atomaren Angriff auf den Iran gefordert.

    Frau Klarsfeld steht für einen Antifaschismus, der sich nicht nur als offene Zionismus-Apologie äußert, sondern auch für die Rechtfertigung imperialistischer Kriege instrumentalisierbar ist. Als Kandidatin einer Antikriegspartei wäre sie somit eine glatte Fehlbesetzung.

  • Freidenker  Am 27. Februar 2012 um 17:29

    @sozrev:

    Es geht doch nicht um ‚links‘ oder ‚rechts‘, sondern zumindest um das insgesamt geringste Übel. Ich betrachte ja auch die Junge Freiheit als die mit Abstand beste deutsche Zeitung, obwohl ich deren bürgerliche, christliche und pro-kapitalistische Ausrichtung ablehne. Ähnlich wie ich bei den Parteien momentan die PRO-Bewegung favorisiere, trotz deren Mangel an Kapitalismuskritik. Bessere Alternativen sind mir aber jederzeit willkommen. Du blendest aus (grundsätzlich richtigem) Antikapitalismus und aus (unnötigem) ‚Antiimperialismus‘ und Antizionismus heraus fatalerweise alles andere aus. Deshalb freust du dich auch nicht über Werke wie „Deutschland schafft sich ab“ oder über Erfolge von ‚Rechtspopulisten‘ und Islamkritikern. Hab lieber mehr die Bewahrung unserer Freiheit und nationalen Kultur im Fokus, als die Kriege der ohnehin dem Niedergang geweihten USA.

    Andere Präsidentenwahlen sind ohnehin weit wichtiger als die des BRD-Bundespräsidenten. Ich wünsche mir Ron Paul als US-Präsidenten und Marine Le Pen als europäische Präsidentin. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Schwab  Am 28. Februar 2012 um 16:12

    Gauck kommt sympathisch rüber, man hört ihm gerne zu, in vielem hat er – auch aus meiner Sicht – recht, aber er betont – gerade als gebranntes Kind der DDR – die individuelle Freiheit sehr stark, die soziale Gerechtigkeit kommt bei ihm unter die Räder. Insofern ist er der geeignete Bundespräsident für den weiteren neoliberalen Umbau der BRD. Individuelle Freiheit immer auch als Freiheit der Minderheit von Kapitalisten und Vermögenden, ein von der Volksmehrheit exklusives Leben führen zu dürfen.

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