Monthly Archives: März 2012

Libyen: Übergangsregierung verliert weiter an Boden

Infoverteilung in Hof an der Saale: „Zeitarbeit abschaffen“

Ab Mitte März 2012 verteilten nationale Aktivistinnen und Aktivisten unzähliges Aufklärungsmaterial zum Thema “Zeitarbeit abschaffen – Soziale Ausbeutung stoppen” im Zentrum von Hof. Schwerpunkt der Verteilungen waren unter anderem die Ernst-Reuter-Straße, Jahnstraße und das Gebiet um den Berliner Platz. Weiterlesen

Publizist Alain de Benoist setzt auf Föderalismus statt Nationalismus

Folgender Text erschien vor einigen Jahren in der Deutschen Stimme.

Wer sich mit der politischen Theorie der Neuen Rechten auseinandersetzen will, kommt an dem umfassenden Werk von Alain de Benoist nicht vorbei. Der maßgebliche Vordenker der französischen Nouvelle Droite wird auch mit seiner Neuerscheinung unter dem Titel »Schöne Vernetzte Welt« die intellektuelle Debatte im nationalen und rechtskonservativen politischen Spektrum beleben. Dabei handelt es sich um eine Aufsatzsammlung zu verschiedenen Themen, die sich alle unter der Rubrik »Kritik an der Globalisierung« zusammenfassen lassen und die zuvor in vor allem französischen Zeitschriften erschienen waren. Weiterlesen

Die Piratenpartei: Eine Formation zwischen Links- und Rechtsliberalismus

Nicht nur in Berlin, wo die sogenannte „Piratenpartei“, bei der jüngsten Wahl zum Abgeordnetenhaus auf erstaunliche 9 Prozent der Stimmen kam, sondern auch aktuelle Umfragen, die den Piraten im Bund nun urplötzlich 7 bis 8 Prozent zusprechen, zwingen sich mit dieser neuen Formation zu befassen. Der von Medien und dem politischen und gesellschaftlichen Mainstream geförderte Piraten-Hype könnte die „Spasspartei“ bei der nächsten Bundestagswahl massiv in den Bundestag tragen. Derzeit liegen die Piraten in der Wahldemoskopie vor der FDP und in einigen Umfragen auch vor der kriselnden Linkspartei. Weiterlesen

Datenschützer und Raubkopierer

Mit ihrem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September gelang der Piratenpartei ein erster Wahlerfolg in Deutschland. Schon zuvor gab es kleinere Achtungserfolge dieser Protestbewegung, aber erst der Berliner Erfolg von 8,9 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen ließ aufhorchen. Am darauffolgenden Mittwoch Abend saß einer ihrer Vertreter, Christopher Lauer aus Berlin-Pankow, bei Anne Will auf der Couch, wobei der freundliche Umgang der Moderatorin mit ihm deutlich werden ließ, daß die „Piraten“ von den Systemvertretern als Protestbewegung innerhalb der FDGO („Freiheitlich-Demokratische Grundordnung“) akzeptiert werden. Weiterlesen

Wir sitzen auf einem Pulverfaß!

An täglichen Konsumterror, Gesinnungsterror, Genderextremismus usw. haben wir uns anscheinend schon gewöhnt, gelegentlicher islamistischer Terror vermag uns aber noch zu schocken. Bis wir uns eines Tages auch daran gewöhnt haben?

Als ich 1996 in meiner Eckartschrift „Der Vormarsch des Islam“ De Gaulle mit den Worten zitierte, „wer glaube, man könne die Muslime integrieren, habe das Hirn eines Kolibri“, war das Thema Islam noch nicht so aufdringlich in den Schlagzeilen wie heute. Eigentlich tat De Gaulle dem kleinen Vogel unrecht, denn ein Kolibri weiß ja immerhin sein Nest zu schützen und für Nachwuchs zu sorgen. Was bekanntlich einigen Einwanderergruppen auch nicht ganz fremd ist. Weiterlesen

No-Go-Areas

Folgender Text stammt aus dem Jahr 2007.

Meine Kolumnen auf Altermedia scheinen die Geister zu scheiden, wobei – neben viel Zustimmung – mancher Diskutant in den Kommentarspalten mein Anliegen noch nicht begriffen hat. Dieses Anliegen hat nichts mit MORAL zu tun, über die man besitzt oder auch nicht; die man auf jeden Fall nicht zur Schau tragen sollte. Politisches Denken und Moralismus vertragen sich nun einmal überhaupt nicht. Es geht um das Aufzeigen von Interessen und Konfliktlinien und nicht darum, wer nun der Schuldige ist, über den man sich öffentlich empört, um sich in der Rolle des Moralisten selbst zu inszenieren. Nur Moralisten wissen einen Tag nach „Mügeln“, wer die Täter und die Opfer sind. Weiterlesen

Tag gegen Rassismus? Tag gegen Kapitalismus!

Am heutigen 21. März 2012 findet der “Internationale Tag gegen Rassismus” statt. Zu diesem Tag rufen verschiedenste Parteien, Gewerkschaften und Vereine dazu auf, ebenso wie die Medien, dem allgegenwärtigen Rassismus die rote Karte zu zeigen. Ihr Protest richtet sich hier fälschlicherweise gegen die nationale Opposition in Deutschland und in anderen Ländern. So sind nicht wir Nationalisten die Rassisten, die für Unterdrückung, Unfreiheit und Versklavung ganzer Völker stehen und die Verantwortung hierfür hätten, sondern es ist die “westliche Wertegemeinschaft”, allen voran die USA und die Europäische Union, die Schuld am alltäglichen Rassismus auf unserem Planeten hat. Kapitalismus und Globalisierung heißt das Übel, welches seit Jahrzehnten für Krieg und Leid, für Hunger und Not, für Unfreiheit und Unterdrückung der Völker verantwortlich ist. Daher muß der Tag gegen den internationalen Rassismus richtigerweise ebenso die Forderung nach Brechung des Kapitalismus und der Globalisierung beinhalten. Weiterlesen

Da läuft doch etwas schief?!

Ich hatte hier schon einmal auf den „National Defence Authorization Act“ (NDAA) der US-Regierung hingewiesen, wonach es dem US-Militär erlaubt ist, US-Bürger auf der ganzen Welt gefangen zu nehmen und ohne Gerichtsverfahren gefangen zu halten. Betroffen sind außerdem alle Personen, die verdächtig sind, die nationale Sicherheit der USA zu gefährden. Auch sie dürfen an einem geheimen Ort – ohne Anspruch auf einen gesetzlichen Verteidiger und auch ohne Anklage – auf unbegrenzte Zeit festgehalten werden. Weiterlesen

Die „NS-Linke“ von 1925 bis 1930 – Versuch einer Organisationsgeschichte II

Teil 2: München geht auf Rechtskurs

Von Roland Lorent.

Parlamentarisierung der Bewegung

Die sich seit Anfang 1927 zeigende Neigung der Reichsleitung und Gregor Straßers zu einem Zusammengehen mit der bürgerlichen Rechten (Deutschnationale, Stahlhelm) rief erheblichen Widerspruch hervor. Goebbels plädierte bereits zu Jahresbeginn für eine kämpferisch-militante Orientierung der Bewegung und attackierte – sehr zum Missfallen Hitlers – die Parlamentarisierung der NSDAP, der die Korrumpierung durch Ministersessel drohe. Das Parlament sei nur eine taktische Waffe, aber mehr auch nicht. Kaufmann, der schlesische Gauleiter Brückner und Otto Straßer sekundierten eifrig. Die SA in München und Nürnberg reagierte auf ihre Weise mit massiven Revolten gegen den legalistischen Kurs der Parteiführung. Hitler war um Ausgleich bemüht und köderte Goebbels unter Hinweis auf den Vorteil der Immunität mit der Aussicht auf ein Reichstagsmandat. Gregor Straßer ruderte im Frühjahr 1928 zurück und erklärte Wahlen zum Gradmesser der Verankerung des Nationalsozialismus im deutschen Volk, was von Goebbels mit der Betonung des revolutionären Kurses und der Nutzung der Parlamente als Agitationsplattform beantwortet wurde: „Wir kommen nicht als Freunde, auch nicht als Neutrale. Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir.“ Im Wahlaufruf der NSDAP für die Reichstagswahlen 1928 dominierten dann klar bürgerlich-nationale Positionen – die Reichsleitung überging den Unmut der Parteilinken. Weiterlesen