Tag gegen Rassismus? Tag gegen Kapitalismus!

Am heutigen 21. März 2012 findet der “Internationale Tag gegen Rassismus” statt. Zu diesem Tag rufen verschiedenste Parteien, Gewerkschaften und Vereine dazu auf, ebenso wie die Medien, dem allgegenwärtigen Rassismus die rote Karte zu zeigen. Ihr Protest richtet sich hier fälschlicherweise gegen die nationale Opposition in Deutschland und in anderen Ländern. So sind nicht wir Nationalisten die Rassisten, die für Unterdrückung, Unfreiheit und Versklavung ganzer Völker stehen und die Verantwortung hierfür hätten, sondern es ist die “westliche Wertegemeinschaft”, allen voran die USA und die Europäische Union, die Schuld am alltäglichen Rassismus auf unserem Planeten hat. Kapitalismus und Globalisierung heißt das Übel, welches seit Jahrzehnten für Krieg und Leid, für Hunger und Not, für Unfreiheit und Unterdrückung der Völker verantwortlich ist. Daher muß der Tag gegen den internationalen Rassismus richtigerweise ebenso die Forderung nach Brechung des Kapitalismus und der Globalisierung beinhalten.

Dies ist aber in der Forderung nicht enthalten, weshalb der Aufruf zu diesem Tage nicht mehr als gut gemeinte Augenwischerei und Selbstdarstellerei ist. Möchte man sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung, gegen die wirklichen Auswüchse des heutigen Rassismus positionieren, so ist man aufseiten der Parteien und Organisationen, der Medien und der Wirtschaft nicht gut aufgehoben. Sie sind es, die mit ihrer Haltung zur globalen Wirtschaft der Ungerechtigkeit auf unserem Planeten noch mehr Zuwachs verleihen. Der internationale Rassismus äußert sich nicht innerhalb der Gesellschaft, sondern viel mehr zwischen der “westlichen Wertegemeinschaft”, federführend hierbei die USA und die Europäische Union, und der restlichen, zur Ausnutzung freigegebenen Welt. Der Kapitalismus und die von ihm benutzte Globalisierung zur Ausbeutung der Menschen und vieler Völker ist das eigentliche Problem unserer Zeit, welches den Rassismus fördert. In den ärmsten Ländern der Welt müßen Menschen, meist auch Kinder, zu unwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn schuften, damit wir in der “zivilisierten” Welt unseren Lebensstandard genießen können. Wenn wir etwas gegen Rassismus unternehmen wollen, dann führt an einer Brechung des Kapitalismus und dem Untergang der globalisierten Weltwirtschaft kein Weg vorbei.

Ebenso ist es der überheblichen und menschenverachtenden Kriegspolitik der USA und deren Verbündeten zu verdanken, daß es ein Ungleichgewicht an Gerechtigkeit in der Welt gibt. Es wird sich in innere Angelegenheiten freier Völker eingemischt, es werden Angriffskriege geführt, weil man diese Länder “demokratisieren” möchte. Doch ist dieses “demokratisieren” nur das Schlüsselwort für die Gewinnung neuer Märkte und das Bereichern an den dort heimischen Rohstoffen. Diese Länder werden in Folge der “Demokratisierung” an die westliche Welt und deren Machthaber gebunden und in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht, welches sie zu unfreien Völkern macht. Das ist purer Rassismus. Menschen werden zu Sklaven der globalisierten Welt, weil ihr Land eine billige Produktion unserer Güter verspricht. Diese Menschen werden von der westlichen Welt auf Grund ihrer Herkunft ausgebeutet, Kindern wird die Chance auf eine selbstbestimmte und freie Zukunft genommen!

Als einziges Mittel gegen Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung ganzer Völker sehen wir nur die Brechung des menschenverachtenden Kapitalismus! Wir Nationalisten fordern den sofortigen Stopp der kriegerischen Außenpolitik der Vereinigten Staaten und der EU, ebenso die Einführung eines gerechten Welthandels. Ebenso fordern wir die Einführung einer wahren Völkergemeinschaft, die sich um die Belange ALLER Völker kümmert und nicht von der USA und ihren Verbündeten kontrolliert wird. Dieser Staatenbund muß vor allem den ärmeren Staaten einen Schutz vor Ausbeutung gewährleisten, um das Gleichgewicht auf unserem Planeten wieder herzustellen. Nur so können wir effektiv gegen Ungleichbehandlung und Rassismus vorgehen!

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Kommentare

  • Schwab  On 22. März 2012 at 15:38

    „So sind nicht wir Nationalisten die Rassisten, die für Unterdrückung, Unfreiheit und Versklavung ganzer Völker stehen und die Verantwortung hierfür hätten, sondern es ist die “westliche Wertegemeinschaft”, allen voran die USA und die Europäische Union, die Schuld am alltäglichen Rassismus auf unserem Planeten hat.“

    Nationalisten fordern immer die Bevorzugung des eigenen Volkes auf dem eigenen Staatsgebiet gegenüber anderen ethnischen Gruppen. Dies nennen Linke und Liberale „Rassismus“, wobei der Begriff etwas schief ist, weil Völker in den seltensten Fällen „reinrassig“ sind, sich aber auch in vielen Fällen in Bezug auf Rassenmischungen kollektiv unterscheiden.

    Die WWG ist „rassistisch“ nicht in Bezug auf die Rasse, sondern in bezug auf den westlichen Kulturkreis (die WWG ist kulturkreischauvinistisch). Wer sich diesem Gebot unterordnet kann eine x-beliebige Hautfarbe haben (wie die Familie Obama usw.).

    Für die WWG ist der Islamist der Bösewicht – unabhängig, ob der islamistische Türke anatolisch aussieht oder der islamistische Bosniak blond und baluäugig ist.

  • Freidenker  On 22. März 2012 at 16:50

    @Schwab:

    „Nationalisten fordern immer die Bevorzugung des eigenen Volkes auf dem eigenen Staatsgebiet gegenüber anderen ethnischen Gruppen.“

    Weder müssen Nationalisten das immer fordern, noch muss sich Nationalismus zwangsläufig auf das eigene Volk beziehen. Sie gehen automatisch von einem völkischen Nationalismus aus.

  • Schwab  On 23. März 2012 at 10:09

    @Freidenker

    Auf was soll sich Nationalismus sonst beziehen, wenn nicht aufs eigene Volk?

  • Sozrev  On 23. März 2012 at 11:03

    Bei dem Freidenker bezieht sich sein Nationalismus auf Israel – allerdings nicht auf das jüdische Volk, da dies ja auch durchaus zionismuskritische Positionen einschließen könnte. Schicksal eines Ex-Nazis und einer „Krake“ wie man in AN-Kreisen sagen würde. Solche Würstchen möchten nun ihre eigene Vergangenheit auf Kosten anderer ausleben (Palästinenser, Araber und Muslime im allgemeinen, sowie auf Kosten „realsozialistischer“ Systeme).

  • Schwab  On 23. März 2012 at 13:00

    @Sozrev

    Ich weiß nicht, ob das so einfach ist. Ich tippe mal darauf, daß

    @Freidenker

    Verfassungspatriot ist. Im Sinne der WWG ist dann jeder dt. Staatsbürger aufgefordert sich in die dt. Nation einzubringen, er oder sie soll aber das Grundgesetz, die westliche Auslegung von Menschenrechten und die BRD-Gesetze einhalten.

  • Freidenker  On 23. März 2012 at 20:53

    @Schwab:

    Der Nationalismus bezieht sich auf die Nation. Die Nation ist weder mit dem Volk noch mit einem Staat gleichzusetzen. Die Nation ist ein Gedanke, ein kulturelles Leitbild, ein Ideal, das aus der Kultur und Geschichte eines Volkes (oder mehrerer Völker) entstanden ist. Ein Nationalist wertschätzt seine Nation, will diese bewahren, weiterentwickeln und verteidigen. Die Nation in einem eigenen Staat zu organisieren, ist dabei naheliegend.

    Üblicherweise bezieht sich ein Nationalist auf die Nation seines eigenen Volkes. Doch kann dem auch anders sein oder es können mehrere Nationen in Betracht kommen. Beispiele:
    – Im zaristischen Russland war ein großer Teil der Deutsch-Balten russisch-national gesinnt. Die Deutsch-Balten waren in Politik und Militär Russlands massiv überrepräsentiert. Während des Ersten Weltkrieges kämpften viele Deutsch-Balten loyal für das Russische Reich gegen die Mittelmächte, so beispielsweise General Thadeus von Sievers. Nach dem Russischen Bürgerkrieg fand bei den meisten dieser Deutsch-Balten dann eine Umorientierung zum deutschen Nationalismus hin statt.
    – Bei den Aserbaidschanern im Nordiran gibt es sowohl einen (heute klar dominierenden) persischen/iranischen Nationalismus, als auch einen separatistischen, aserbaidschanischen Nationalismus, der die Vereinigung aller Aserbaidschaner in einem eigenen Staat zum Ziel hat. Daneben gibt es noch einen (wesentlich unbedeutenderen) panturkistischen Nationalismus bei den iranischen Aserbaidschanern. Also drei mögliche Nationen für die Angehörigen eines Volkes.
    – Die Juden in Deutschland waren in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten hin und her gerissen zwischen der Assimilation an das deutsche Volk, oft mit einem deutschen Nationalismus verbunden, und dem Zionismus, dem jüdischen/israelischen Nationalismus. Bis zum antisemitischen NS-Unrechtsstaat überwog die deutsch-nationale Strömung bei den Juden.

    Entscheidend ist, ob jemand national denkt und fühlt und auf welche Nation sich dies bezieht. Es geht um die nationale Loyalität des Menschen. Am meisten kommt es darauf an, wo jemand steht oder fehlt, wenn es hart auf hart kommt. Bloße Volkszugehörigkeit bedeutet wenig, bloße Staatsangehörigkeit gar nichts.

    „Ich tippe mal darauf, daß @Freidenker Verfassungspatriot ist. Im Sinne der WWG ist dann jeder dt. Staatsbürger aufgefordert sich in die dt. Nation einzubringen, er oder sie soll aber das Grundgesetz, die westliche Auslegung von Menschenrechten und die BRD-Gesetze einhalten.“

    Tzz… Ich ein Verfassungspatriot? Dann würde ich mich wohl kaum als Nationalrevolutionär und Sozialrevolutionär bezeichnen und zu diesem System nicht in Fundamentalopposition stehen. Die deutsche Nation ist nicht mit der BRD oder irgend einem anderen Staat identisch und wird es auch nie sein – wobei sie mit der BRD besonders wenig zu tun hat. Das Grundgesetz und die BRD-Gesetze decken sich nur teilweise mit meinen politischen Vorstellungen und werden von mir auch nur soweit befürwortet. Gesetzestreue ist zudem kein Wert an sich, denn Gesetze können gut oder schlecht sein. Und ob jemand deutscher Staatsbürger ist oder sich illegal in Deutschland aufhält, spielt für mich absolut keine Rolle.

    Zur „westlichen Auslegung von Menschenrechten“: beim Thema „Hat Worch zu viel Freizeit?“ habe ich in meinem Beitrag vom 6. März bereits erklärt, dass es mir nicht um ein rein westliches Konzept geht und schon gar nicht um dessen aktuellen Missbrauch.

  • Schwab  On 24. März 2012 at 11:12

    @Freidenker

    Natürlich bist Du bürgerlicher Verfassungspatriot, kein Nationalist. Bei den Pros bist Du am besten aufgehoben. Aber „Nationalrevolutionär“ klingt schon schick, gell?

    Bei Dir bezieht sich der Patriotismus bzw. das Nationalbewußtsein auf die Staatsbürgerschaft (auf die verfassungsmäßige Ordnung), auf die Staatsnation, ähnlich wie beim einstigen NWSN und bei Jürgen Elsässer. Allerdings stimmen dessen außenpolitischen Positionen nicht mit Deiner Islamo-Phobie und Pro-Israel-Position überein.

    Rußland ist ein schlechtes Beispiel, weil hier nicht klar zwischen Nation, Staatsgebiet und Imperium unterschieden wird. Die Russen sind das staatstragende, dominierende Volk, das Reichsvolk, darum gruppieren sich – innerhalb des Staatsgebiets, auch heute noch – nichtrussische Volksgruppen. Außerhalb des derzeitigen Staatsgebietes hat Moskau hegemoniale Ansprüche: „benachtbartes Ausland“ (vor allem Sezessionsstaaten der ehemaligen UdSSR).

    In Deutschland zähle ich als Deutsche im engeren Sinne nur die Abstammungsdeutschen. Sorben, Friesen und Dänen mit dt. Staatsbürgerschaft gehören zur dt. Staatsnation, sofern sie das wollen und sich entsprechend verhalten – und nicht beispielsweise als Dänen der Meinung sind, daß Schleswig-Holstein zu Dänemark gehören sollte. Teile der Migranten sind assimilationsfähig und willig, die könnte man auch zur dt. Staatsnation zählen, sofern sie einen dt. Paß haben.

    Ähnlich wie bei den russischen Nationalisten gibts bei uns eine Reichsidee. Demnach sind Mittelosteuropa, der Donauraum und der Balkan dt. bzw. österr. Hegemonialsphäre („benachbartes Ausland“).

  • Freidenker  On 24. März 2012 at 14:06

    @Schwab:

    Sie verbinden den Gedanken der Nation anscheinend nur mit der Staatsnation, dem Nationalstaat und der Staatsbürgerschaft. Ich verstehe unter der Nation primär eine bewusst gewählte oder befürwortete Kulturnation. Das bedeutet entweder
    a) die Wertschätzung (der positiven Elemente) der Kultur und Geschichte des eigenen Volkes in Verbindung mit Nationalbewusstsein/Nationalismus, also dem Streben, für dieses Volk einen Nationalstaat zu schaffen oder es zum Rückgrat eines von ihm geprägten Vielvölkerstaates zu machen (wie in Russland, China und Iran). Das bloße Volk erhebt sich durch den nationalen Geist dann zu einer Nation. Ob diese Nation sich einen Staat schaffen kann, ist eine andere Frage.
    b) die Verbundenheit zur Nation eines anderen Volkes, samt daraus folgender Unterstützung von dessen Nationalismus, unter Verzicht auf Nationalbewusstsein/Nationalismus für das eigene Volk. Daraus kann eine völlige Assimilation an das entsprechende Volk folgen oder eine Integration als (durchaus stolzer) Angehöriger einer Minderheit im jeweiligen Gebiet der Nation.

    Ich schrieb in besagtem Thema bereits: „Ein Deutscher ist für mich jeder, der Deutsch als Muttersprache oder fließend spricht, der in der deutschen Kultur oder Gesellschaft sozialisiert wurde, der sich selbst als Deutschen sieht und der von einem größeren Teil der Deutschen als Deutscher betrachtet wird.“ So definiere ich die deutsche Volkszugehörigkeit. Zur deutschen Nation gehört für mich jeder, der deutsch-national denkt oder fühlt und niemand, der das nicht tut.

    Dass sie mir absprechen wollen, ein Nationalist zu sein, ist lächerlich und überheblich.

  • Schwab  On 26. März 2012 at 13:10

    „Ich schrieb in besagtem Thema bereits: “Ein Deutscher ist für mich jeder, der Deutsch als Muttersprache oder fließend spricht, der in der deutschen Kultur oder Gesellschaft sozialisiert wurde, der sich selbst als Deutschen sieht und der von einem größeren Teil der Deutschen als Deutscher betrachtet wird.” So definiere ich die deutsche Volkszugehörigkeit. Zur deutschen Nation gehört für mich jeder, der deutsch-national denkt oder fühlt und niemand, der das nicht tut.“

    Vielen Dank, daß Du mir Deine besondere Form von Verfassungspatriotismus erklärt hast. Aber das geht dann doch etwas zu weit, wenn die Zugehörigkeit zum Volk vom „deutschnationalen Denken“ abhängt. Gilt dann wenigsten jeder dt. Fußballpatriot bei der kommenden EM zum deutschen Volk? Was ist mit den abstammungsmäßig deutschen Antideutschen auf der Linken („Deutschland halts Maul!“)?

  • Freidenker  On 27. März 2012 at 18:49

    @Schwab:

    Sie haben meine Definitionen von Volkszugehörigkeit und Zugehörigkeit zur Nation durcheinander geschmissen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Zum deutschen Volk gehört jeder Deutsche – und wer für mich ein Deutscher ist, habe ich in dem Satz „Ein Deutscher ist für mich jeder…“ definiert. Antideutsch denkende Deutsche sind auch Deutsche. Zur deutschen Nation gehören dagegen nur die Deutschen (und Nichtdeutschen), die auch zur deutschen Nation gehören wollen. Mit dem deutschen Staat und der deutschen Staatsangehörigkeit hat beides zunächst nichts zu tun.

    Meine Ausrichtung auf Kultur und nationale Gesinnung macht mich nicht zu einem Verfassungspatrioten. Sie beißen sich am Abstammungsprinzip fest und sehen diesbezüglich Andersdenkende zu Unrecht pauschal als Verfassungspatrioten. Dabei ist es ein Unterschied, ob jemand ein bestimmtes politisches System eines Staates in einem geographisch- und historisch-nationalen Rahmen als Orientierungspunkt sieht, oder ob er die Nation in den Mittelpunkt stellt, um für diese einen Staat mit einem bestimmten politischen System zu schaffen.

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