Monatsarchiv: März 2012

Die Nazifizierung des Oskar Lafontaine

Der SPD-Altkanzler Helmut Schmidt hatte Oskar Lafontaine mit Hitler verglichen und seinen ehemaligen Parteigenossen auch mit dem französischen Nationalisten Le Pen gleichgesetzt. Besonders empört zeigte sich Petra Pau. Warum aber eigentlich? Die gute Frau Pau steht dem antideutschen BAK Shalom nahe, der Lafontaine einen “Antisemiten” und “Rassisten” nennt.

Siehe: http://bak-shalom.de/index.php/tag/walter-homolka/

Der BAK Shalom forderte beim Kongress der Linksjugend Solid den Rücktritt von Oskar Lafontaine.

Siehe: http://bak-shalom.de/wp-content/2008/04/oskar-lafontaine.pdf

Der Antrag wurde aber erst gar nicht zur Abstimmung zugelassen. Heuchler scheinen also gerade in der Linkspartei weit verbreitet zu sein. Weiterlesen

Ahmadinedschad im ZDF: „Atomwaffen sind unmoralisch“

BMW mit Rekordgewinn: Zeitarbeiter gehen leer aus

Für die superreiche Kapitalistenfamilie Quandt stehen neue Millionen ins Haus. Die utopische Summe von 647 Millionen Euros läßt die quandtsche Familienkasse nun frohlocken, nachdem die aktuellen Umsatzzahlen und Gewinne der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Die Quandts sind mit knapp 50 % an dem Münchner Autobauer BMW beteiligt, der gerade mit stolzgeschwellter Brust seine jüngsten Rekordzahlen zelebrierte. Letztes Jahr waren es dagegen “nur” 365 Millionen Euro, welche die Familie Quandt als Großaktionäre einstecken konnten. Die Unternehmerfamilie ist ein prominentes Beispiel für die seit Jahren andauernde negative Entwicklung, daß die Reichen in Deutschland immer wohlhabender und die Mittellosen, insbesondere die Arbeitslosen und Beschäftigte im Lohndumpingsektor, immer ärmer werden. Weiterlesen

Die „NS-Linke“ von 1925 bis 1930 – Versuch einer Organisationsgeschichte I

Teil 1: Die „Doppelgründung“ der NSDAP

Von Roland Lorent.

Frühe Auseinandersetzungen in der NSDAP

Die Wurzeln der Auseinandersetzung um die Interpretation des Nationalsozialismus sind kein Kind von 1925, sondern sie lassen sich bis in die Frühzeit der Partei zurückverfolgen. Namentlich die sudetendeutschen und österreichischen Nationalsozialisten legten den Schwerpunkt auf den Charakter als Arbeiterpartei und betonten den sozialistischen Charakter der Bewegung. In der Frühzeit der Partei wurde durchaus die Übertragung der Produktionsmittel an die Produzierenden (in Abgrenzung vom Staatssozialismus) diskutiert, man erkannte die Notwendigkeit entpolitisierter Gewerkschaften als Interessenvertretung der Arbeitnehmer an und dachte über Gewinnbeteiligungen nach; zudem distanzierte sich dieser „linke“ Parteiflügel zu Zeiten des Kapp-Putsches klar von Junkertum und rechter Reaktion. Im Machtkampf zwischen Hitler und Drexler im Jahre 1921 spielten auch Stellungnahmen der Parteilinken gegen den Großgrundbesitz und die Überbetonung des nationalistischen Charakters der Partei eine Rolle. Hitler hingegen legte von Anfang an das weltanschauliche Gewicht mehr auf die Rassenlehre und lehnte die soziale und ökonomische Revolution ab: Man müsse erst die geeinte Nation schaffen, bevor man sich an gesellschaftliche Reformen mache. Weiterlesen

Neutrale Außenpolitik ist anders

Weil, wie es in einer Einladung des Freiheitlichen Bildungsinstitutes hieß, Syrien uns nicht egal sein kann, lud die Partei zu einer Enquete ins Hotel Intercontinental in Wien. Neben den ausgewiesenen Israelfreunden Strache, Kabas und Lasar nahm am Podium ein halbes Dutzend Vertreter einer der vielen vom Ausland unterstützten syrischen Splittergruppen Platz. Weiterlesen

11. Arbeitsagung der Sache des Volkes

Aktivisten der Sache des Volkes sowie parteifreie Nationalisten und NPD-Mitglieder trafen sich am 17. und 18. März in Franken zu einem Arbeitsseminar welchen allen Teilnehmern die Möglichkeit geben sollte sich mittels Vorträgen und Diskussionsbeiträgen in den national- und sozialrevolutionären Diskurs einzubringen.

Der Chefredakteur der Internetseite der Sache des Volkes behandelte das relativ umfänglichen Block der Außenpolitik und ging hierbei insbesondere auf die aktuelle Lage in Syrien ein. Die lügenhafte und einseitige Propaganda der Westlichen Wertegemeinschaft (WWG) werde von der arabischen Reaktion um Katar, Saudi Arabien und Marokko ins unermessliche gesteigert, während die Türkei ihre neoosmanische Träume in die Realität umzusetzen versuche. Weiterlesen

Aufruf: Zeitarbeit abschaffen – Soziale Ausbeutung stoppen!

Die Vermittlung von abhängig Beschäftigten in die Zeitarbeit will uns die herrschende Politklasse heute gerne als Erfolg ihrer desolaten Arbeitsmarktpolitik verkaufen. Dabei dient die Zeitarbeit ausschließlich der kapitalistischen Wirtschaft und damit lediglich der Gewinnmaximierung ihrer Unternehmerschaft. Zeitarbeits- oder Personalleasing-Agenturen verleihen Menschen an Betriebe zu Stundenlöhnen, die bis zu 50 % unter denen liegen, welche die Unternehmen an regulär Beschäftige bezahlen. Und dies, obwohl Zeitarbeiter die gleiche Arbeit verrichten wie Festangestellte. Weiterlesen

Aktionstag: „Zeitarbeit abschaffen“ in Regensburg

Am Dienstag, den 08. März 2012, wollten auch in Regensburg nationale Aktivistinnen und Aktivisten darauf aufmerksam machen, daß auch hier der Widerstand gegen die Ausbeutung der asozialen Zeitarbeit lebt.

Am Abend verteilten deshalb die jungen Regensburger am gut besuchten Donau-Einkaufszentrum (DEZ) im Norden von Regensburg die Infoschrift „Zeitarbeit stoppen” an die vorbeigehenden Bürger. Mit themenbezogenen Aufklebern und Flugblättern bewaffnet machten sich die Kameraden danach auf, um die Verteilaktion in die Regensburger Innenstadt fortzusetzen. Unterwegs übergaben sie ihr mitgebrachtes Material an interessierte Passanten. Nachdem sich abends die Straßen zunehmend leerten, wurde die Verteilung in Briefkästen fortgesetzt. Nach mehreren Stunden endete die Aufklärungskampagne gegen die ausbeutende Zeitarbeit in der Domstadt. Weiterlesen

Abseits der Hauptnachrichten

Die Wahrheit, wenn sie unangenehm ist, schätzt man so wenig wie den Überbringer einer schlechten Botschaft. Heute wird man dafür zwar nicht geköpft, aber die Reaktionen können dennoch recht drastisch sein. Das erfahren jene, die am Baum der Erkenntnis eines grenzenlosen Liberalismus rütteln, ein verordnetes Geschichtsbild in Frage stellen oder in ganz bestimmter Angelegenheit auf eine eigene Meinung pochen. Das ist bei uns so, und das ist in den USA, von wo ja das Unheil der Politischen Korrektheit seinen Lauf genommen hat, auch schon so. Weiterlesen

Johannes Rupprechts Sorgen

Von Oktober 2007 bis April 2009 recherchierte ich als investigativer Journalist im Nürnberger Kreisverband der Marxistisch Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD).

Siehe: http://www.mlpd.de/

So war ich unter anderem als Redner und Co-Moderator auf der Nürnberger Montagsdemo gegen Sozialabbau und Hartz IV tätig, die auch im linken Spektrum als Vorfeldorganisation der MLPD gilt. Am Rande dieser Veranstaltung kam ich des öfteren mit dem Moderatoren der Montagsdemo und MLPD-Funktionär Johannes Rupprecht ins Gespräch. Besonders interessierten mich die Motive politisch linksstehender Deutscher, sich für Antifa-Arbeit zu engagieren. Rupprecht selbst ist nicht führend in der Antifa-Arbeit tätig, allerdings Informationszuträger der Antifa und Mitläufer bei Demos gegen NPD und andere „Faschisten“. Weiterlesen