Gegen Zeitarbeit und Altersarmut in Münchberg

Die kapitalistischen Interessensvertretungen der herrschenden Klasse werden nicht müde, die asoziale Zeitarbeit als Jahrhunderterrungenschaft öffentlich zu preisen. Das ist sie auch, aber nicht für die Beschäftigten, wie man vorgibt, sondern ausschließlich für jene Unternehmen, die sich der institutionalisierten Niedriglohnarbeit bedienen und damit auf Kosten der Arbeiter sich die Taschen voll stopfen.

Die jüngsten Daten und Fakten, die selbst das System nicht bestreitet, zeugen von der unhaltbaren Entmenschung durch Zeitarbeit am Arbeitsmarkt. Zeitarbeiter sind überproportional stärker von Altersarmut betroffen, als festangestellte Arbeitnehmer. Trotz Vollzeitarbeit über Jahrzehnte werden sie in der Regel einen Rentenanspruch erzielen, der zum Überleben nicht reicht.

Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen verteilten Nationalisten am 13. September 2012 in Münchberg (Landkreis Hof) zahlreiche Infoschriften, die auf die Entrechtung der deutschen Arbeiter durch Personalleasing, Zeitarbeit und prekärer Beschäftigung in der Bundesrepublik aufmerksam machten.

Nur durch einen bundeseinheitlichen Mindestlohn und das Verbot der Zeitarbeit können in diesem Lande Zustände hergestellt werden, die den arbeitenden Menschen einen gerechten Lohn für ihre harte Arbeit ermöglichen. Somit wäre auch die drohende Altersarmut von Millionen Deutschen endgültig vom Tisch.

Zeitarbeit abschaffen – Altersarmut stoppen!

Verteilbericht Freies Netz Süd

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