Monatsarchiv: September 2012

Seminar der Sache des Volkes in Nürnberg

Am Samstag den 22. September trafen sich Mitglieder, Aktivisten und Sympathisanten der Sache des Volkes zu einem Seminar in Nürnberg. Dabei bot sich ausreichend Gelegenheit durch Vorträge und Diskussionsbeiträge das eigene politische Profil zu schärfen sowie den weltanschaulichen Horizont zu erweitern. Weiterlesen

Gegen Zeitarbeit und Altersarmut in Münchberg

Die kapitalistischen Interessensvertretungen der herrschenden Klasse werden nicht müde, die asoziale Zeitarbeit als Jahrhunderterrungenschaft öffentlich zu preisen. Das ist sie auch, aber nicht für die Beschäftigten, wie man vorgibt, sondern ausschließlich für jene Unternehmen, die sich der institutionalisierten Niedriglohnarbeit bedienen und damit auf Kosten der Arbeiter sich die Taschen voll stopfen. Weiterlesen

Mit Gottvertrauen in den Krieg?

Am 12. Juni 2012 hat Joachim Gauck mit einer Ansprache bei der Führungsakademie der Bundeswehr für mehr Akzeptanz bezüglich deutscher Teilnahme an militärischen Auslandseinsätzen geworben und damit, verglichen mit seinen sonstigen durchweg fragwürdigen Ergüssen, den Vogel abgeschossen. Weiterlesen

Schlechte Prognose für Deutschland

Von Michael Nier

„Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Das ist ein alter deutsche Spruch.
Er betrifft aber auch den Westen und Deutschland speziell. Eine alte angelsächsische Haltung ist der Freihandel. Der ganze Westen hat sich im Rahmen der neoliberalen Globalisierung dem Freihandel verschrieben. So eine Ideologie und Praxis klappt so lange, wie man sein eigenes Land in jeder Hinsicht als Spitzenklasse organisiert und den anderen seinen wirtschaftlichen Willen aufzwingen kann. England war mal die Werkstatt der Welt und seine Flotte war überall. Der Freihandel war immer so etwas wie Faustrecht in den internationalen Beziehungen. Weiterlesen

Gaddafi-Loyalisten in Sirte

Zorniger Islam

Eine bis in das Innerste erschütterte dekadente „westliche Zivilisation“ steht wieder einmal fassungslos vor den Gewaltausbrüchen in der islamischen Welt. Gewiß aber haben nicht Samuel Huntington und Freunde diese organisiert, um ihre Theorie vom „Clash of Civilisation“ zu untermauern. Weiterlesen

Zionismus als Zivilreligion

Die vor einiger Zeit in den Medien und auch unter Nationalen und „Rechten“ heiß diskutierte mediale und politische Farce um die Aussagen des Bischofs Williamson und die Pius Bruderschaft haben in ihrer hysterischen und nahezu inquisitorischen Erbarmungslosigkeit eines sehr deutlich aufgezeigt – und zwar das Paradigma einer Zivilreligion, die den Holocaust an den Juden Europas instrumentalisiert und in das allumfassende Religiöse erhebt, einen universellen Anspruch erzwingen will. Das Bekenntnis zum Holocaust als innere Verfasstheit und die sich hieraus ergebende deutsche Staatsräson – die Israelsolidarität – haben auch das Christentum erfasst. Der Holocaust soll so zu einer politisierten Zivilreligion erhoben werden. Gedenken und Erinnerung werden so aus dem historischen Kontext gerissen und in die gegenwärtige Politik eingefügt, stets als Begründung angeführt, wenn es einmal mehr darum geht Kritik am Vorgehen Israel, der USA oder auch der Bundesregierung zu verunmöglichen und dies möglichst durch einen schnell hervorgezauberten Antisemitismus-Vorwurf. Weiterlesen

NATO-Rebellen verbrennen US-Fahnen in Aleppo

Zeitarbeit bleibt Sklaverei! Verteilung in München

Auch wenn die bayernweite Kampagne gegen Zeitarbeit ihren Höhepunkt dieses Jahr am 1. Mai in einer Großdemonstration fand, so geht der Kampf gegen die asoziale Zeitarbeit natürlich unvermindert weiter. Von den Gewerkschaften verraten ist es an jedem einzelnen deutschen Arbeiter hier seine Stimme zu erheben und die Augen zu öffnen. In diesem Sinne trafen sich mehrere Aktivisten aus dem Münchner Osten am vergangenen Mittwoch, den 12. September, und verteilten mehrere hundert Flugblätter der „Zeitarbeit ist Sklaverei” Kampagne in Markt Schwaben. Weiterlesen

Thesen zum Systemwechsel

Von Hans-Dietrich Sander

Jeder wache Zeitgenosse hat erlebt, wie der freiheitliche und soziale Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland im Laufe der Jahre verfiel, beziehungsweise demontiert wurde. Ich habe diesen Untergang in den Staatsbriefen als „Höllenfahrt“ thematisiert. Das war 1993. „Wann ist es endlich soweit?“ fragte mich ein nationallutherischer Pastor begierig. Jetzt sind wir mittendrin, und die Aussichtslosigkeit, die Unterdrückung, die Ängste und die Apathien, die um sich greifen, gehören zu den Horizonten der politischen Hölle. Es folgen Thesen, die diese Endzeit zuspitzen und einen Vorgriff auf Figuren, Formen und Funktionsweisen des Systemswechsels riskieren. Weiterlesen