Monatsarchiv: Oktober 2012

Wozu braucht das Kapital die Linkspartei?

Die seit Jahren anschwellende Krise des kapitalistischen Weltsystems hat auch in der BRD ein Bewusstsein für die Krisenhaftigkeit des marktwirtschaftlichen Systems geschaffen. Die kapitalistische Legitimationskrise äußert sich unter anderem durch die rasant gestiegene Wahlenthaltung. Bei diversen Landtagswahlen beträgt die Wahlbeteiligung teilweise gerade einmal 50 Prozent, andernorts 60 Prozent, noch geringer fällt die Beteiligung an kommunale und regionalen Wahlen aus. In der Stadt Duisburg beteiligte sich kürzlich nur mehr jeder vierte Wähler an einer Stimmenabgabe für eine der kapitalistischen Systemparteien. Weiterlesen

Der Euro und seine Legenden

Mythen und Legenden verändern die Welt und das Denken.

Von Andres Müller

Weiter

Migranten sind wir alle?

Gleich und gleich gesellt sich gerne. Falsch, denken wahrscheinlich die maßgeblichen multiethnisch oder profitorientierten Umfärber in dieser Europäischen Union. Also reichen sich Politik und gesellschaftlich relevante Kräfte in aller Scheinheiligkeit die Hände und beschwören vor grollendem Untergrund die Gleichheit aller und die Bedeutungslosigkeit der “kleinen” Unterschiede. Aber genau das gelingt trotz kostspieliger Indoktrinierung immer weniger. Weiterlesen

Die „völkische“ Antifa

Auf dem bekannten Antifa-Webportal Indymedia zeigte sich, dass dort ab und an die nationale Frage thematisiert wird. Scheinbar darf auf Indy zumindest der nordirische, arabische, baskische und indische sowie südafrikanische Linksnationalismus thematisiert werden. Wenn aber deutsche Linksnationalisten bzw. sozialrevolutionäre Nationalisten auch in Deutschland für eine sozialistisch grundierte Nation eintreten, so ist man sofort mit der Nazi/Faschismuskeule zur Hand. Weiterlesen

Hayek oder Holzhacken

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen teilweise lesenswerten Artikel aus der Tageszeitung Junge Welt. In diesem wird auf die Umdeutung des „Antifaschismus“ hin zu einer Legitimation des kapitalistischen Systems eingegangen.

Position. Die Einsicht, daß Antifaschismus und Antikapitalismus zusammengehören, droht verlorenzugehen. Teil I: Die Umdeutung des Faschismus zur Massenbewegung der Subalternen

Von Michael Sommer und Susann Witt-Stahl

Der Faschismus war eine antikapitalistische Revolte, und die Naziterroristen des NSU sind ein Erbe des real existierenden Sozialismus. Diese und andere Ergebnisse der heutigen Faschismusdebatte muten – gelinde gesagt – irritierend an. Was aber ist der Faschismus? Der Streit darüber ist so alt wie er selbst. Und ebenso lange gilt, was der Faschismusforscher Reinhard Opitz Mitte der 1970er Jahre festhielt: »Die Diskussion um den Faschismusbegriff ist alles andere als eine abseitig akademische Debatte. Sie ist ein Teil des politisch-ideologischen Kampfes zwischen den antidemokratischen und den demokratischen Kräften.« Weiterlesen

Europäischer patriotischer Widerstand

Von Mikis Theodorakis

Heutzutage liegt der grundsätzliche Widerspruch im Gegensatzpaar der Gesamtheit der Völker Europas und der Kräfte, die die weltweite Dominanz der Global Governance repräsentieren und diese forcieren, deren Kern aus einer Reihe von enorm großen Banken besteht, wie Rockefeller-Rothschild und Goldman Sachs mit Zweigstellen wie der Deutschen Bank und der Europäischen Bank, mit dem Bilderberg-Club als „Regierungssprecher“ (mit Henry Kissinger als Präsidenten) und dem IWF und der Welthandelsorganisation als Satelliten bzw. Organen, wie zum Beispiel der Chicagoer Schule (Friedman). [vgl. die Enthüllungen von Naomi Klein in ihrem Buch „Die Schock-Strategie“]. Weiterlesen

„Klassenkampf von Oben“: 65.000 Heimkinder in der BRD

Soziale Entrechtung im hiesigen kapitalistischen Ausbeutersystem wird nicht nur durch prekäre Beschäftigung, Lohndumping und geschönte Arbeitslosenstatistiken bei Erwachsenen sichtbar. Nein, als erstes trifft die soziale Kälte des Raubtierkapitalismus die schwächsten Glieder eines Volkes – seine Kinder. Nicht nur gut 2,5 Millionen Kinder leben in der BRD unter der Armutsgrenze, auch immer mehr Sprösslinge kommen hierzulande in ein Kinderheim. Weiterlesen

Karl-Heinz Hoffmann sprach bei SdV in Nürnberg

Politische Parteien, auch solche auf der nationalen Rechten, achten peinlichst genau auf ihren gesellschaftlichen Ruf. Das war bei Adolf Hitler nicht anders als dies heute für Holger Apfel zutrifft. Verbotsgründe müssen schon aus Eigennutz vermieden werden. Schließlich hat man Jahre lang politische Arbeit in die Partei investiert, wodurch auch eine bürgerliche Karriere verbaut ist. Dabei hagelt es Distanzierungen, um notfalls den eigenen Arsch zu retten. Auch Hitler, der nicht gesellschaftlich so isoliert gewesen war wie Apfel heute, distanzierte sich von allen möglichen deutschen Nationalisten, die seinem strikten Legalitätskurs und seiner antisozialistischen Ausrichtung widersprachen. Allerdings war Wehrsport in der Ära nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland, als es bei uns im Land zahlreiche Freikorps und Wehrbünde gegeben hatte, noch politisch korrekt gewesen; heute gerät man damit aber schnell in den Vorwurf, ein „Rechtsterrorist“ zu sein. Weiterlesen

Libyen: Propagandalügen sollen die Niederlage der NATO-Islamisten im Kampf um Bani Walid vertuschen

Die NATO-Propagandamedien und deren Schlächter in Libyen verbreiten die Meldung das Chamis Gaddafi und der Gaddafi-Sprecher Dr. Moussa Ibrahim getötet und gefangen genommen wurden. Chamis Gaddafi wurde laut NATO-Medien nun schon zum 9ten mal getötet und Dr. Moussa Inrahim zum mindestens 4ten mal verhaftet.

Dr. Moussa Ibrahim dementiert seine Verhaftung.

Untote leben in Libyen länger!Der jüngste Gaddafi-Sohn – laut NATO-Medien der „Hardliner“ der Gaddafi-Familie – leitet in Bani Walid den Widerstand.

Nachbesprechung Compact-Magazin Juli

In der von Jürgen Elsässer verantworteten Juli-Ausgabe des Compact-Magazines erwartet die Leser ein breites Spektrum von lesenswerten Artikeln und solchen Texten die man vielleicht nicht unbedingt gelesen haben muss oder aber wieder schnell der Vergessenheit anheim fallen. Weiterlesen