Buchbesprechung: Entmachtung oder Schutz der Hochfinanz?

Das Buch „Entmachtung der Hochfinanz“ des „Volk in Bewegung“ Schreiberlings Reiner Bischoff kann vielleicht als das Standardwerk der Zinstheroretiker und nationalen Gesellianer im Nationalen Widerstand angesehen werden. Freiwirtschaftliche Anti-Sozialisten wie Bischoff sind dabei auch Gegner eines sozialrevolutionären Nationalismus, in welchem sie nur „Kryptomarxismus“ zu erkennen glauben. Das Buch Bischoffs ist vor allem darum von Interesse, da es wie auch andere Texte des benannten Verfassers von der nationalen „Antikap-Kampagne“ als weltanschauliches Grundlagenmaterial benannt wird. Entsprechende Textauszüge sind auf der Netzseite der Antikap-Kampagne nachzulesen. Die Analyse des Werkes verrät uns also einiges über den verkürzten Antikapitalismus vieler selbsternannter „nationaler Sozialisten“ im NW, wobei aber der Autor Bischoff selbst ehrlicherweise abstreiten würde ein nationaler Sozialisten zu sein.

Wie es unter Freiwirtschaftlern, rechten und nationalen Gesellianern oder „orthodoxen“ nationalen Sozialisten üblich ist minimiert der Verfasser das warenproduzierende und auf Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft ausgelegte System des Kapitalismus auf die Zinswirtschaft und weiß mit dem schon fast üblichen und falschen Credo aufzuwarten, wonach Kapitalismus mit Zinswirtschaft gleichzusetzen sei. Dem nationalen Leser wird auch verschwiegen, dass der von dem nationalen Verfasser hochgeschätzte Silvio Gesell wie auch dessen Gegenpart Karl Marx ein Gegner des Nationalstaates war und einen Weltstaat ohne nationale Grenzen bevorzugte. Unter rechtsnationalen Gegnern des Werkes von Karl Marx ist es auch üblich darüber zu schweigen, dass sich der aus Trier stammende Philosoph in seinem Werk auch relativ ausführlich mit dem Zinssystem befasste. Bei einigen Nationalisten dürfte dies aber auch darauf zurückzuführen sein, dass sie zwar viel über das Werk von Karl Marx verlauten lassen, es aber selbst gar nicht kennen oder auch nur gelesen haben.

Die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft, die Frage nach den Besitzverhältnissen und der im Kapitalismus bestimmenden Klassenkämpfe sind für Bischoff kein Thema seines „Antikapitalismus“. Der Kapitalismus ist für Bischoff ein wettbewerbs- und markfeindliches System, dessen Brutalität und Unmenschlichkeit auf den negativen Charakter des Zinssystems zurückzuführen sei. Darüber hinaus soll man sich aber nicht täuschen lassen! Eine echte Zinskritik müsste ja mit der Forderung nach Entmachtung des Bankenkapitalismus und des Finanzkapitals einhergehen, sowie mit der angestrebten Schließung der Börsen auf nationalen und globalen Parket. Davon ist aber in dem Buch selbst nichts zu finden. Viel mehr ist Bischoff ein Kritiker des von Gottfried Feder vorgeschlagenen „deutschen Sozialismus“ und lobt Hitler und den Bankier Schacht für deren „Umsicht“, dass von Feder vorgeschlagene Programm nicht eingeführt zu haben. Insbesondere die Verstaatlichung von Banken und Kreditunternehmen wird von dem Zinstheoretiker vehement abgelehnt, womit sich Bischoff beispielsweise mit dem bayrischen NPD-Funktionär Roland Wuttke einig sein dürfte. Wuttke möchte zwar das Zinssystem beschneiden, aber das privatkapitalistische Bankensystem in der BRD erhalten. Dies wirkt dann zumindest auf echte Kapitalismuskritiker wie ein absurder Wunschzettel an den großkapitalistischen BRD-Weihnachtsmann.

In Wahrheit ist Bischoff Gegner eines „schlichten Zinsverbotes“ (Seite 295). Darum stellt Bischoff auch fest: „Gottfried Feder…foderte ähnlich wie Karl Marx zur Erreichung seines Zieles, eine weitgehende Verstaatlichung von Geld- und Bankensystemen.“ Die Zinsabschaffung durch Bankenverstaatlichungen lenkt der Anhänger eines neoliberalen „schlanken Staates“ ab und erfreut sich über den Umstand, dass sich Feder nach der „Machtergreifung“ mit dieser Forderung bei Hitler nicht durchsetzen konnte.

Die kleinbürgerliche „Kapitalismuskritik“ solcher Zinskritiker lebt von einer Begriffslosigkeit in Hinblick auf eine Definition und Analyse des Kapitalismus. Die Zinszahlungsverpflichtung wird zwar richtig als hervorstechendes Merkmal der kapitalistischen Geldwirtschaft benannt, woraus aber die verkürzte kleinbürgerliche Sichtweise akquiriert wird, dass Kapitalismus nichts anderes als Zinswirtschaft sei. Das Heraufbrechen einer Klassengesellschaft leugnet der Autor aber anders als manche Hitleristen und Nationalliberale keineswegs. In der kapitalistischen Gesellschaft bilde sich eine neue „Geldkaste“ heraus, die sich anders als zu Zeiten der „sozialen Marktwirtschaft nicht mehr um das Wohl der Allgemeinheit kümmere und ihre Vermögenswerte durch die Eigengesetzlichkeit des Finanzkapitals anhäufe. Die Folge ist ein Auseinanderbrechen der Gesellschaft bei Vermögensverhältnissen und den Interessengsgegensätzen. Dies alles sei nur auf das Wesen der Zinswirtschaft zurückzuführen, da die Wirtschaft dem Wachstumszwang unterliege und so den Unternehmer zu einer unsozialen Handlungsweise zwinge. Die Massenarbeitslosigkeit werde durch Rationalisierungsmaßnahmen hervorgerufen, Menschen werden durch moderne Maschinen ersetzt. Ein weiterer Grund sei die Verminderung der Massenkaufkraft, weil sich durch das Zinssystem verursacht, die Gelder bei immer weniger Sparern ansammeln.

Der moderne transtationale und globalistisch-liberale Imperialismus ist für den Bischoff auf das Zinsgeld zurückzuführen, welches den Ausdehnungszwang der entgrenzten einzigen Weltmacht – der USA – nach sich ziehe. Der Globalismus unserer Zeit sei eine Spiegelung der extremen Kapitalzunahme und Kapitalzusammenballung in den Händen weniger Großkapitalisten. Richtig beschreibt Bischoff den Umstand, dass weltweit agierende Großkonzerne die nationalen Grenzen einreißen, die Vielfalt der Kulturen und Nationen vernichten und bewährte Lebensformen (wie die traditionelle Ehe) verdrängen. Bischoff glaubt nun ernsthaft, dass die Friedensfähigkeit der gesamten Menschheit von der Frage abhinge ob man das Zinsgeld abschaffe oder nicht. Dabei ergeht sich der Autor fast schon in einer zivlilreligiösen und gutmenschlichen Denkweise wenn er meint, dass sich so die Spannungen zwischen „Mann und Frau, zwischen Unternehmer und Arbeiter, zwischen Regierung und Volk, zwischen Nord und Süd“ aus der Welt schaffen ließe. Nun könnte man darauf antworten das in Saudi Arabien oder den reaktionären Golfstaaten das Zinssystem westlicher Machart abgeschafft und verboten ist. Nur wird ja kaum jemand ernsthaft behaupten wollen, dass Frauen, die in Saudi Arabien nicht einmal Auto fahren dürfen oder dort noch öffentlich als „Hexen“ geköpft werden durch zinsloses Geld in keinem Konflikt mit dem reaktionär-feudalistischen und prowestlichen System stünden. Auch werden die saudischen und Fremdarbeiter von den saudischen Scheikhs nicht gerade sozial behandelt. Die schiitische Minderheit sieht sich dort ebenso wie andere religiöse Minderheiten extremer religiöser Intolleranz ausgesetzt, wobei sich das saudische Königshaus als einer der besten Verbündeten des US-Imperialismus in der Region präsentiert.

Insgesamt fällt die zivilreligiöse Betrachtungsweise des zinskritischen Autors ins Auge. Den Kapitalismus – oder bei Bischoff das Zinssystem – beschreibt Bischoff als „satanisch“, wobei das „Endziel auf Schöpfungsvernichtung“ ziele. Das Zinssystem sei die „Weltherrschaft des Bösen“, indem das Falsche, „das Böse“ die Oberhand über das Gute gewinne. Aber irgendwie scheint der Autor selbst zum „Bösen“ zu gehören, wenn er sich wie unter Gesellianer üblich als Gegner des Sozialstaates erweist. Unter Bezugnahme auf Gesell lehnt Bischoff den Sozialstaat ab und setzt auf die „Fähigkeit zur Selbsthilfe“. Der reinen Rhetorik nach könnten solche Aussagen auch aus den Programmen von FDP, Union und SPD stammen. So glaubt der Verfasser, dass es nach der Beendigung der Zinsausbeutung keiner „Staatsfürsorge“ mehr bedürfe. Der heutige Angriff auf die Reste des Sozialstaates erscheint Bischoff noch zu sanft. Das heutige System stehe für eine ungerechte „sozialstaatliche Umverteilung“, wobei vor allem die Steuerbelastung radikal zu senken sei. Der Staat sei auf einen „kleinen Rest“ zurückzuführen, so die typisch neoliberal anmutende Argumentation. Für ihn ist der alte Sozialstaat „der Gegner“, da dieser für steuerliche Ausplünderung, ungerechte Umverteilung und Entmündigung stünde. (Seite 389 und Seite 56/57)

Der Autor scheint darüber hinaus in pseudointernationalistischen Argumentationsmythen gefangen, wenn er der „europäischen Völkerfamilie“ empfielt sich für einen „Weltverband der Völker“ einzusetzen. Dem Verfasser ist allerdings zugutezuhalten, dass er anders als seine Kameraden bei „Volk in Bewegung“ nicht dem Lager der sogenannten Eurosibirier und Großeuropäer angehört, also nicht an das Wahnbebilde der kolonialistischen Vorherrschaft der weißen Rasse glaubt. Auf internationaler Ebene ist er aber nur Reformist, wenn er eine „bessere“ UNO setzt und eine von „Kapitalzwängen befreite UNO“ als Endziel ausgibt. Dabei ist doch klar, dass die UNO von Anfang an ein Machtinstrumentarium des US-Imperialismus war und ist. Bischoff ist aber durchaus beizupflichten wenn er einen „neuartigen Nationalismus“ fordert, der auch Kommunalismus, Regionalismus und Internationalismus im eigentlichen Wortsinne, nämlich der Verkehr der Nationen und Nationalstaaten untereinander, beinhaltet. Im Gegensatz zu dem Spektrum, in dem sich der Verfasser bewegt und als eine Art Chefideologe herhalten muss, ist Bischoff auch keiner der den Juden die Sündenbockkarte zuweisen möchte. Die Juden lobt er aufgrund der Bewahrung ihrer volklichen und kulturellen Identität. Allerdings ist es auffällig, dass Bischoff gerne zionistische und weniger antizionistische jüdische Persönlichkeiten zitiert.

Die Systemfrage im Kapitalismus wird aber anders als der Gesell-Anhänger Bischoff meint nicht alleine über das Zins- und Geldsystem, sowie über die Frage des Bodenrechts gestellt (dem sich Bischoff ausführlich zuwendet, Seite 351-374), sondern über die Frage der Entmachtung des internationalen Finanz- und Industriekapitals, dass sich in den Zeiten der Globalisierung immer mehr vermengt und vermischt. In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch das Zinssystem ein wesentliches Problem des warenproduzierenden und auf Ausbeutung ausgelegten kapitalistischen Systems, allerdings nicht das Hauptproblem und schon gar nicht das einzige Problem. Nun könnte man dem Staatskritiker Bischoff vorwerfen, dass in „seinem“ System, die Zinswirtschaft gar nicht gebrochen werden kann, weil sich doch laut ihm der Staat immer weiter zurückziehen müsste. Damit gebe es aber keine Handhabe um das Zinssytem zu beseitigen, wenn sich der Staat doch noch mehr als es schon der Fall ist aus dem Bankensektor zurückziehen soll. Da kann es auch nicht verwundern, dass Bischoff ausgerechnet den US-amerikanischen Börsenguru und damaligen Chef der US-Notenbank Alan Greenspann auf „dem richtigen Weg“ verordnet (Seite 311).

Unter Antikapitalismus verstehen die nationalen Gesellianer in erster Linie eine Dezentralisierung des marktwirtschaftlichen und kapitalistischen System, wobei man sich mit der absurden Aussage aus der Affäre zu ziehen versucht, wonach Marktwirtschaft das glatte Gegenteil zu Kapitalismus sei. Bischoff weis darum auch zustimmend Bankenkapitalisten wie Helmut Schieber, Direktionsmitglied der Bundesbank, zu zitieren: „Mittlerweile geht jede zweite Mark durch die Staatskasse, führte der Bundesbank-Direktor und stellte die rhetorische Frage, ob man da überhaupt noch von einer Marktwirtschaft sprechen könne. Der Staat müsse sich unbedingt auf die Kernaufgaben beschränken, forderte Schieber“. (Seite 55)

Hitleristen und kleinbürgerliche Zinskritiker sehen in der Ausbeutung der Arbeitskraft im Kapitalismus eine zinsbedingte Naturgesetzlichkeit. Solcherlei angebliche „Kapitalismuskritik“ dient in Wirklichkeit der Entlastung des Kapitalismus und seiner Handelnden. Für Dumpinglöhne, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und sich verschlechternde Arbeitsbedingungen, Verkürzung der Urlaubsansprüche und vieles mehr können die „guten“ Unternehmer also gar nichts. Die Schuld daran trägt das Zinssystem, hinter dem natürlich die Juden stünden.

Interessant sind aber durchaus – zumindest in Teilen – die Ansätze zu einer grundlegenden Reform des Geld- und Währungssystems. In den 1990er Jahren gab es in München ein Projekt, welches sich vornommen hatte ein „zinsfreies und umlaufgesichertes Zahlungsnetzwerk“ in Gang zu bringen. Diese unter dem Begriff „München-Geld“ firmierende Idee ging auf Prof. Dieter Suhr zurück. Seine Ideen wurden in den Jahren 1993 vis 1995 von der Bürgeriniative „Mehr Demokratie in Bayern“ aufgegriffen. 1997 startete schließlich ein Bürgerbegehren unter dem Titel „München aus der Schuldenfalle“. Bei diesem „München-Geld“ in DM-Währung – und nicht in Euro – sollten langfristige Kredite und Sparguthaben zinslos bleiben.

Interessanter sind da schon Bischoffs Ausführungen zum Bodenrecht. Weil der Grundbesitz wie auch die Privatvermögen sehr ungerecht verteilt seien, ist auch nur eine Minderheit von Kapitalisten, der Hauptnutznießer des geltenden Bodenrechts. Für Kapitalisten ist Boden nur eine Ware, mit der man zum Nachteil von Mensch und Umwelt vorzüglich spekulieren kann. Peter Conradi und Volker Hauff hatten bereits in den 1970er Jahren in ihrem Buch „Für ein soziales Bodenrecht“ (1973) das Multimillionäre und Oberschichten durch das fehlerhafte Bodenrecht ihre Rendite ohne Leistung und Arbeit ins unermessliche steigern konnten. Folgen seien Natur- und Umweltzerstörung, Verödung von Städten und Dörfern, Verdrängung der Wohnbevölkerung, Zersiedlung der Landschaften und Vernichtung alter Kulturbauten, usw. Bischoff weiß zu berichten das schon der alttestamentarische jüdische Prophet Hesekiel, dem in Armut versinkenden Bauernstand zu helfen wusste, in dem alle 49 Jahre Bauernland an mittelose Bauern verteilt wurde. Die alten Germanen hätten Ackerland nach „Amt und Würden“ verteilt, im 19. Jahrhundert hatten sich dieser Frage vor allem Karl Marx, Adolf Damaschke und der Amerikaner Henry George angenommen. Marx hatte die Enteignung des Bodens der sich in der Hand von Junker, Großbauern und Adligen befand entschädigungslos vornehmen wollen. Im „Kommunistischen Manifest“ hatte Marx die Enteignung des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben gefordert. Bischoff allerdings versucht aufgrund seiner Befangenheit in Zinstheorien die eigentliche Frage wegzuwischen, da er der Meinung ist, dass es nicht um die Frage gehe ob Boden privates oder öffentliches Eigentum sei. Dementgegen sollten Sozialisten darauf bestehen, dass Boden in Gemeinbesitz übergehen sollte. In solchen Forderungen sehen aber gesellianische Anti-Sozialisten „kommunistischen Eifer“.

Der handlungsfähige Nationalstaat lässt sich aber auf der gegenwärtigen Stufe der kapitalistischen Entwicklung nur mehr gegen das bürgerlich-kapitalistische und transnationale Gesamtsystem herstellen. Dies erfordert eine Entmachtung und Verstaatlichung und Sozialisierung von Banken und Großkonzernen und eine Fokusierung auf die Frage nach dem Privateigentum an den Produktionsmitteln. Es ist auch darüber nachzudenken, dass Zinssystem erheblich einzuschränken, den Zinses-Zins abzuschaffen und Kredite zinsfrei oder nur mit einem sehr geringen Zinssatz zu gestalten. Die von den nationalen Gesellianern geforderte Marktgesellschaft, die durchgängige Ökonomisierung und Wettbewerbswahn bedeutet, sowie nachhaltig Umwelt und Biotope schädigen muss, lehnen wir sozialrevolutionäre Nationalisten entschieden ab. Dies gilt insbesondere für den von Bischoff propagierten Konsumismus, der für den Zinskritiker eine „ökonomische Notwendigkeit“ ist (Seite 340). Insbesondere sollten wir bei den nationalen Gesellianern Absicht und Wirkung ihrer Vorschläge unterscheiden. Sie möchten einen souveränen Sozialstaat herstellen, der einer Mehrheit der Deutschen eine soziale Teilhabe am kapitalistischen – wenn auch zinsfreien oder zinskritischen – Prozess gestattet. Die Realisierung ihrer Vorschläge würde aber zu einer weiteren Zunahme der Sozialstaatszerstörung führen, während ein Teil jenes Spektrums auch in der Außenpolitik im Schlepptau der Westlichen Wertegemeinschaft verbleiben würde.

Wer an einer umfassenden Kritik des Kapitalismus aus nationaler Sicht interessiert ist, wird aus dem Werk des Zinssektierers Bischoff keinen großartigen Erkenntnisgewinn ziehen können, auch wenn es in Teilen, etwa in den Kapiteln „das Beispiel EU“ oder „Kommt der Weltstaat?“ durchaus auch interessante Teilaspekte aufzuweisen hat. Wer sich aber für die Theorien der Zinssektierer im Nationalen Widerstand sowie für den Gesellianismus interessiert, der kann sich das Werk getrost zulegen. Als weitere Werke aus dem freiwirtschaftlichen Spektrum seien hier noch am Rande „Der Nebel um das Geld“ von Bernd Senf, „Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise“ von Günter Hannich oder aber „Wer hat Angst vor Silvio Gesell?“ von Hermann Benjes erwähnt.

Bezugnahme auf Reiner Bischof. Entmachtung der Hochfinanz. 1. Auflage 2002. ca. 410 Seiten,Verlag Freiland.

Verfasser: Sozrev

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Kommentare

  • Protecor  Am 24. April 2014 um 01:01

    Tja, kürzer als Bischofs Werk, aber trotzdem Unsinn. Dass das alte Modell unserer Gesellschaft weder funktioniert noch so weiter laufen kann, dürften hoffentlich sogar Sie verstanden haben.

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