„Klassenkampf von Oben“: Studie belegt Reallohnverluste

Das Düsseldorfer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) bestätigt nun das, was viele betroffene Arbeitnehmer in der Bundesrepublik sowieso schon immer wussten. Laut einer jüngst veröffentlichten Studie verdienen der Großteil der Beschäftigten in der BRD heute weniger als noch im Jahr 2000. Laut WSI-Studie beläuft sich das Minus auf 1,8 Prozent.

Im Gegenzug haben die Reichen in Deutschland im gleichen Zeitraum erhebliche Gewinn- und Vermögenszuwächse zu verzeichnen. Und das trotz Finanz-, Immobilien und weltweiter Wirtschaftskrise.

Maßgeblich verantwortlich seien laut der Studienerstheller die Einführung von Hartz-4, miese Lohnabschlüsse und die Deregulierung des Arbeitsmarkts. Der negative Ausschlag der Zuwanderung von Ausländern durch die kapitalistische Lobby wurde im gewerkschaftsnahen Institut selbstredend wieder einmal gutmenschlich verschwiegen.

Wie das Nachrichtenmagazin der Spiegel jüngst entlarvte, partizipieren die volksfeindlichen Gewerkschaften trotz aufgesetzter Leiharbeitskritik weiter selbst an den Gewinnen der ausbeuterischen Branche der asozialen Zeitarbeit.

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