Will Lothar Bisky NATO-Generalsekretär werden ? NATO-Friedenseinsätze unter LINKEr Führung ? !

Dieses Portrait, das die Berliner Künstlerin Ursula Behr gezeichnet hat zeigt (noch) NICHT Lothar Bisky. Bisky sagt in seinem ZEIT-Interview zwar auch Ja zur NATO, zur Flugverbotszone über Libyen, zu Fregatteneinsätzen gegen Piraten, zur Befreiung Syriens ….. wie der hier karrikierte Rasmussen, aber unter einem LINKEn Generalsekretär wär die NATO noch viel viel friedlicher.

Nun es muss ja nicht gerade Bisky sein. Es gibt da noch weitere etwas jüngere Kandidaten für eine LINKE-Nato-Friedenseinsatzführung: Shalom heißt Frieden und die LINKE hat einen gleichnamigen FriedensArbeitskreis. Dieser “BundesArbeitsKreis Shalom” kann eine ganze Reihe fähiger friedenspolitisch erfahrener Kandidaten stellen: Benjamin Krüger, Mark Seibert …

NATO?! Es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Das ist so wie mit dem Beton. Oder der Kernenergie. Oder dem Innenministerium der WeimarerRepublik und dem BND

Lothar Bisky hat zwar nicht gleich wie 2009 der BAK-Shalom die Fortsetzung der Befriedungsbombardierung von GAZA gefordert, aber immerhin hat er im EU-Parlament die Forderung nach einer Flugverbotszone über Libyen unterstützt. Auch die NATO-koordinierten Piratenjagden bis in ihre Festlandverstecke hat der Friedenskämpfer Bisky eingefordert und begrüßt. Als Noske seinerzeit ausrief: “Einer muss den Bluthund machen!” dürfte er ähnliche Gedanken im Kopf gehabt haben, wie jetzt Lothar Bisky. Nur diesmal sind es keine Proleten in Berlin-Wedding und sowjetrussisch ferngesteuerte bolschewistischen Volksverhetzer, sondern hungerrevoltierende somalische Fischer, die in Ermanglung von Fischen auf Schiffe umgestiegen sind und rebellierende Tuarek, denen das Vieh verreckt ,(bei denen sich Al-CIA-ida versteckt!)… Ja, aber alles noch lang kein Grund, deutsche Goldminen-Ingenieure zu kidnappen, deutsche Schiffe zu kapern !! Also: einer muss den Bluthund machen und wenn ein LINKEr dabei ist, wirds wenigstens etwas humanitärer…

Die Förderung der Ansiedlung von Rüstungsbetrieben ist übrigens mittlerweile die linke Rückseite einer Resolution gegen die Waffenexporte …
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Irgendwie finde ich es auch beruhigend, mit welcher Hartnäckigkeit Gregor Gysi seine atlantischen Verpflichtungen in vorauseilendem Gehorsam den USA gegenüber ohne viel Aufhebens erfüllt, noch lange bevor er rotrotgrüner Außenminister werden kann. Während die systematische Zersiedlung der Westbank unvermindert vorangeht und sich so in die Luftblase eines Palästinenserstaates bohrt, während Israel bereits Ölbohrkonzessionen auf den besetzten syrischen Golan-Höhen an israelisch-US-amerikanische Unternehmen vergibt- und weitere große Teile Syriens zu sofort zu besetzendem Niemandsland erklärt und schon Mal prophylaktisch bombardiert, machen sich große Teile der LINKEn bereits zu Adoptiv-Eltern der FSA-Terroristen (Adopt a Revolution!) und befürworten die “Befreiung” Syriens vom “Schlächter Assad” – vom “Assad Regime” (so Dagmar Enkelmann gegenüber Springers WELT: Solidarisierung mit den Schlächtern spaltet die LINKE)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13814329/Solidarisierung-mit-den-Schlaechtern-spaltet-Linke.html

Quelle

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