Antikapitalistische Verteilung in der Region Würzburg

Am Donnerstag den 21.02.2013 wurde bekannt, dass es in der Mainfrankenmetropole Würzburg eine Demonstration am 1. Mai diesen Jahres, dem nationalen Arbeiterkampftag, geben wird. Das Motto dieses Tages lautet: „Arm trotz Arbeit – Kapitalismus zerschlagen!“ Themenbezogen konnten am darauf folgenden Freitag Menschen aus der Region Würzburg das Flugblatt „Freie Völker statt freie Märkte – Kapitalismus bedeutet Krieg!“ in ihrem Briefkasten finden.

So wurden Bewohner aus Kirchheim, Kist und Kleinrinderfeld über die Machenschaften der kapitalistischen Klasse aufgeklärt und ihnen nationalrevolutionäre Lösungen aufgezeigt.

Eine Minderheit von Superreichen versucht unter sich die Macht in der Welt und das Geld aufzuteilen und offenbaren sich immer wieder als die Hintermänner etablierten Politik. Ob Großkonzerne oder Banken: durch ihre politischen Steigbügelhalter führen sie einen Klassenkampf von oben gegen Arbeitnehmer, Erwerbslose und Kleinselbstständige. So zeigt das asoziale Konstrukt der Zeitarbeit am besten die hässliche Fratze des Großgroßkapitals, denn hier werden Arbeiter und Angestellte zu Lohnsklaven degradiert, die manchmal nur die Hälfte des normalen Lohns für ihre Arbeit bekommen.

Wegen des niedrigen Lohns sehen sich die Betroffenen nicht nur einer Erwerbsarmut sondern auch besonders einer Altersarmut gegenüber. Die herrschende Klasse sieht vor, das Pensionsniveau von bisher 51 Prozent auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohnes zu senken. Ein Arbeitnehmer, der heute etwa 2500 Euro brutto pro Monat verdient, würde damit im Jahr 2030 nach 35 Beitragsjahren gerade einmal 688 Euro an staatlichen Altersbezügen zu erwarten haben. Abzüglich Miete, Neben- und Lebenshaltungskosten bleibt so noch wenig für einen entspannten Lebensabend übrig.

Das Flugblatt kritisiert zudem die Ausbeutung der Völker auf europäischer Ebene. Durch die Regierenden wird die Souveränität der einzelnen Völker an einen undurchsichtigen Moloch namens EU abgegeben Dieser wird nicht wie so gerne von den Propagandamedien des Systems dargestellt, von den europäischen Völkern durch ein gemeinsam gewähltes Parlament regiert, sondern von Kommissaren. Auf dieser europäischen Ebene werden den Völkern Milliarden entzogen und in die Taschen der Banken gesteckt. Das verteilte Flugblatt stellt demnach richtig fest:

„Die EU ist die Diktatur der großen Banken und Konzerne über die europäischen Völker“

Die sozialpolitischen Forderungen des Flugblatts beinhaltet u.a. die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und die Erhöhung der Erbschaftssteuer für Millionäre in Deutschland. Zudem ist das Verbot der Zeitarbeit eine fortwährende, hartnäckige Bestrebung nationaler Politik. Um die ausreichende finanzielle Absicherung aller deutschen Beschäftigten zu sichern benötigt man in allen Branchen einen Mindestlohn

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