Banken gerettet – Zypern vernichtet

Egal wer bluten musste. Hauptsache die Banken konnten gerettet werden. Dabei wäre es nur gerecht und billig gewesen, allein den Banken das Auslöffeln der Suppe, die sie sich selbst eingebrockt hatten zu überlassen.

Die global vagabundierenden Kapitalgesellschaften haben ihren auf volles Risiko gestellten Einsatz zurück erhalten. Sie können weiter zocken. Zur Not sind ja immer die Politiker hilfreich zur Stelle. Wenigstens so lange, wie die arbeitende Bevölkerung Europas noch Steuergelder in die Kassen der Regierungen spült.

Die Schlagzeile von der „Rettung Zyperns“ ist irreführend. Zypern dürfte jetzt wirtschaftlich erledigt sein. In den vergangenen goldenen Jahren hat die Mittelmeerinsel vom Tourismus und ihren Bankgeschäften allgemein unbeachtet weit über ihre Verhältnisse leben können. Das ist jetzt vorbei.
Die ausländischen Spekulanten werden den zyprischen Banken kein Geld mehr anvertrauen.
Die Heuschrecken ziehen weiter.#

Wenn die internationalen Anleger ausbleiben, wird die Insel verarmen, weil sie über keine nennenswerte eigene Wirtschaftskraft verfügt.

Karl-Heinz Hoffmann

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