Dummfaschisten (15)

Manche Dummfaschisten sind doch etwas schlauer als ihr Anhang und wissen wann es an der Zeit ist aus Karrieregründen die Seiten zu wechseln. Zu solchen gewendeten „Führern“ gehört auch der „Hitler von Köln“ Axel Reitz, der nun nach seiner Phase als Nazikasperl auf „demokratischen“ Naziaussteiger macht und via Staats-TV den Warner und Rufer vor der „Menschenverachtung“, „Gewaltbereitschaft“ und „Sexismus“ der „Naziszene“ gibt.

Siehe:http://www.youtube.com/watch?v=EC3V8B-Hc7A

Der ehemalige Kostüm- und Hollywood-Dummfaschist, der zwar noch nie etwas von weltanschaulicher Tiefgründigkeit und Theoriebildung verstand, jedoch als Demagoge ein sektenhaftes Spektrum an sich binden konnte und sich in seinem überbordenden Selbstdarstellungswahn eloquent auch im BRD-TV präsentieren konnte, macht nun das was er schon immer tat: Dem jeweiligen Publikum das zu erzählen was es hören will, sich „neue Freunde“ schaffen.

Beim „rot-braunen“ KDS waren Lobeshymnen auf Nordkorea und die DDR angesagt, während in den Kommentarspalten von Altermedia vor „Nationalbolschewisten“ und „Kryptomarxisten“ gewarnt wurde. Verfasste man an einer Stelle Gastbeiträge für rechtsmonarchistische Internetseiten, so gab man den nationalbürgerlichen Kapitalismusbeschützer, während man in der Kommentarspalte eines sozialrevolutionären Blogs dann doch wieder versicherte man sei doch „Sozialist“ und wolle das BRD-Bankensystem zerschlagen. In Hinterzimmern und auf Demonstrationen wurde dem dummfaschistischen Anhang genau das erzählt was er hören wollte: Die „jüdische Weltverschwörung“ und „der Jude“ seien das Grundübel, während man als Helfer von prozionistischen Rechtspopulisten natürlich den Juden- durch den Muslimfeind auswechseln hatte.

Siehe:http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/axel-reitz-ein-neonazi-von-nebenan,16341264,12916794.html

Bei Gestalten wie Axel Reitz, die in Hinterzimmern und auf Veranstaltungen stets den 150-Prozentigen-Hitlergetreuen gaben ist von dieser „Überzeugung“ nichts mehr übrig geblieben. Vielleicht ja darum, da es sich nie um eine echte „Überzeugung“ handelte, sondern um ein Mittel zum Zweck, um ein persönliches Interesse, welches darauf aus war sich als Sektenführer in den Vordergrund zu spielen und seinen Leben einen Sinn zu verleihen. Vor diesem Hintergrund sind die politische Weltanschauung und das politische Lager beliebig auswechselbar.

Den Zuschauern des ZDF wird der Aussteiger“star“ nun als geläuterter und reuhiger Neo“deomokrat“ präsentiert, der nun wieder den Weg zurück in die BRD-Gesellschaft gefunden habe. Nun erfährt der normale Zuschauer allerdings kaum das redegewandte Gestapo-Kostümfetischist von seinen ehemaligen Kameraden gemieden wurde, weil er bei der BRD-Staatsmacht geplaudert hatte.

Wer nun als Nazikasperl in der „Szene“ nichts mehr bleiben kann und darf, der muss sich nun wenn er die Kamera und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sucht als Naziaussteiger präsentieren. Da es in der BRD eine lukrative „Nazi-Aussteigerindustrie“ gibt, mit der man durchaus viel Geld verdienen kann, als Dauergast in Talkshows, Zeitungskolumnist und bezahlter Vortragsredner, als Buchautor und Berater staatlicher „Antifa“aussteiger-Iniativen, so ist davon auszugehen das sich die „Geschichte“ des Axel Reitz wohl auch finanziell rechnen dürfte.

Aussteiger weißen aber auch die Tendenz auf nachdem sie es sich nach einiger Zeit mit ihren neuen Freunden wieder verscherzt haben, weil ihr narzistisches Ego durch das neue Umfeld nicht ewig befriedigt werden kann, wieder in das alte Umfeld zurückzufinden – vor dem sie als „Aussteiger“ noch zu warnen wusste. Nun sind wieder die alten Kameraden gefragt, da man keine andere realistische Möglichkeit mehr hat um den extremen Selbstdarstellungsdrang zu befriedigen.

Siehe: http://www.redok.de/content/view/1457/36/

http://fareus.wordpress.com/2010/01/22/vom-neo-nazi-zum-juden/

Alles in Allem befindet sich das „NS“-Spektrum schon seit einiger Zeit in einer Krise. Dafür sprechen immer mehr „Aussteiger“, die Auflösung und das Verbot von diversen Kameradschaften, zurückgehende Teilnehmerzahlen auf Demonstrationen. Teile dieses Spektrums um Christian Worch und zahlreichen Kameradschaften aus NRW verkleiden sich mittlerweile als nationalbürgerliche FDGO-Fetischisten, was angesichts der Inhaltslosigkeit des antisozialistischen sogenannten „nationalen Sozialismus“ wenigstens konsequent ist.

SdV-Redaktion

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