Rettungsschirm für Griechenland schützt nur Banken und Superreiche

Wie schon mehrfach auch auf unserer Netzplattform berichtet, wird der größte Teil der so genannten „EU“-Hilfsgelder aus den aufgelegten Fonds nicht für die so genannte „Rettung“ Griechenlands verwendet, sondern maßgeblich für die Banken und superreichen Anleger der Finanzindustrie rausgeworfen. Laut „Süddeutscher Zeitung“ flossen von 207 Milliarden Euro an Krediten, die bisher nach Athen überwiesen wurden, fast 160 Milliarden Euro nur an kapitalistische Geldhäuser und gutbetuchte Kapitalanleger. Unter den bedienten Banken und Superreichen befanden sich auch deutsche und französische Spekulanten.

Die Zeche der Transferleistungen für die Bankhäuser und die Finanzindustrie zahlt letztendlich das griechische Volk. Die Bedienung der Kredite, so verlangt es das EU-Diktat, erfordert laut der Bürokraten aus Brüssel Massenentlassung und die Demontage des Sozial- und Gesundheitswesens an der Ägäis. Die international agierenden Bankster und spekulativen Kapitalanleger, die den Karren erst mit undurchsichtigen Geschäften an die Wand fuhren, können nun die Sektkorken wieder knallen lassen.

Gleichzeitig stöhnt das griechische Volk unter den Lasten der Kreditbedienung. Immer mehr Menschen sind arbeitslos. Alleine bei den Jugendlichen liegt die Quote im Land der Hellenen bei mittlerweile gut 65 Prozent. Über 40 Prozent verfügen über keine Krankenkassenmitgliedschaft und können sich weder einen Arzt noch Medikamente leisten. Das Arbeitslosengeld wird zudem – unabhängig der Beitragsjahre – nur ein Jahr gezahlt. Die Kriminalität, der Drogenhandel und die Prostitution im Lande erreichten Rekordniveau währenddessen die knappen staatlichen Mittel für Sozialtouristen aus anderen Ländern in den Auffanglagern und Asylantenheimen in Griechenland verschwendet werden. Fachkräfte wandern scharenweise aus ihrer Heimat aus, um sich in anderen europäischen Ländern als Lohndrücker zu empfehlen, was dort zu sozialen Spannungen führen wird.

Die vermeintliche „Euro-Krise“ ist eine Krise des volksfeindlichen Kapitalismus. Je früher man das auch in Griechenland erkennt, umso schneller können die das Volk vernichtenden Zustände auch revolutionär verändert werden.

FNS

Kommentiere oder hinterlasse ein Trackback: Trackback-URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: