Anti-Rechts-Kampf als Kampf für Dummfaschismus?

Der russische Oppositionspolitiker und Blogger Alexej Nawalny wird von den BRD-Medien, den gleichgeschaltenen Parteien als Held gefeiert, scheinbar hat man ihn Nawalny einen neuen politischen Heilsbringer gefunden – schließlich geht es ja gegen Putin der der Westlichen Wertegemeinschaft ein Dorn im Auge ist.

Dieser neue „Held“ der Westlichen Wertegemeinschaft ist in Russland dafür bekannt, dass er dazu aufruft Kaukasier mit Schusswaffen zur Strecke zu bringen. Kaukasier bezeichnet der neue Liebling der WWG als „Schaben“ und „Kakerlaken“.

Nawalny ist Dauergast auf dem „russischen Marsch“ und steht in engen Kontakt zu zahlreichen Gruppen die man in der BRD dem „Dummfaschismus“ zuordnen würde. Nawalnys-Anhängerschaft setze sich u.a. aus Nationalisten und offenen „Neonazis“ zusammen – zumindest nach BRD-Definition. Diese „Neonazis“ gelten aber der BRD Anti-Rechts und Antifa-Industrie in der BRD nun offenbar als lupenreine Demokraten und liberale Freiheitskämpfer. Damit werden aber auch die russischen „Faschisten“ zu der fünften Kolonne des EU-Antinationalismus und der antirussischenUS-Aggression.

Nur gut das Stefan Liebich – von den neoliberalen „Linksparteireformern, seines Zeichens Antifant, Schwulenrechtler, Imperialistenfreund und eifriger Anti-Rechts.Kämpfer – den russischen Faschisten in sein Herz geschlossen hat.

Kein Wunder! Schließlich sind Teile der russischen „Faschisten“ in die WWG geistig integriert. Bei den Demonstration der russischen „Nationalisten“ wurde skandiert: „Gaddafi wurde getötet, wer ist der Nächste?“ Mit „der Nächste“ war Putin gemeint. In Russland sollen Teile der dortigen „Nationalisten“ offenbar die Rolle bestimmter Islamisten – wie in Libyen oder Syrien – übernehmen und dies mit Segnung des BRD-„Antifaschismus“.

Zu diesen pseudonationalen Nationalverrätern gehören auch die russischen „Nationalbolschewisten“ – die sowieso mehr dem KDS ähneln – die offenbar von US-Neocons finanziert werden.

http://hanswernerklausen.wordpress.com/2…utin-konferenz/

Nawalny selbst vertritt nicht die Interessen der russischen Unter- und Mittelschichten, sondern eines Teiles der russischen Kapitalistenklasse, die mit der Entwicklung Russlands unter Putin unzufrieden ist und sich nach den Zeiten des wilden Ostkapitalismus unter Jelzin zurücksehnt. Diesem Teil der russischen Oberschicht geht es darum das unter Putin die russische Wirtschaft an die Kandare genommen wurde. Es geht ihnen also um weniger Staat, neo- und wirtschaftsliberale „Reformen“. Ausschlaggebend hierfür ist aber auch ein Bündnis mit den Feinden Russlands – nämlich den USA und der EU.

Verfasser: Sozrev

Kommentiere oder hinterlasse ein Trackback: Trackback-URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: