Der Papst in Brasilien

Gerade war der Papst eine Woche in Brasilien und löste eine unglaubliche Begeisterung aus. Am Sonntag (28.7.2013 – fürs Archiv) hielt er eine Messe an der Copacabana. Dieser Strand ist zusammen mit dem kleineren Lemestrand insgesamt 6km lang und durchschnittlich 500m breit. Es sind also 3 qkm Fläche und diese war mit Menschen vollgepackt. Ich weiss nicht, wieviele Menschen auf 3qkm Fläche passen, aber die Medien redeten von 3 Millionen (!!) Personen, dem grössten „Flash-Mob“ der Geschichte, denn es hatten sich „nur“ ca. 250 000 Personen angemeldet.

Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass Rio mittlerweile der erste brasilianische Bundesstaat ist, in dem die Katholiken unter 50% ausmachen. Wie blöde muss man eigentlich sein, um diese riesige Begeisterung nicht in den religiösen Alltag umsetzen zu können Die Antwort ist einfach: Die Amtskirche schwätzt, statt von Gott und dem Glauben an ihn zu reden, nur sinnfreie linksliberale Politparolen, die eben die Leute NICHT in einer Messe hören wollen. Wer linksliberale Politkacke hören will, der schaltet die staatsnahen Medien ein oder geht in eine politische Versammlung. Wer was von Gott hören will, ist auch hier gezwungen, zu evangelikalen Sekten wie den Baptisten oder weitaus schlimmeren Gruppen abzuwandern.

Wie sagte Dávila so schön: „Zukünftige Päpste werden den Klerus von heute weniger wegen Häresie, sondern vielmehr wegen Dummheit verurteilen.“

Verfasser: Max Brüm

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