Hermann der Germane

Hermann L. Gremliza, der Herausgeber der antideutschen Monatszeitschrift „konkret“ hat in der aktuellen Ausgabe deines Magazines einen Wahlaufruf zur Bundestagswahl für die BRD-Kanzlerin Angela Merkel geschrieben. SPD und Grüne seien völkisch-deutsche Parteien und bei der Linkspartei handele es sich sowieso um eine linksnazistische Formation deren Hautziel in der Errichtung eines neuen Auschwitz zu sehen sei, so zumindest die wahnhafte Deutung des antideutschen Publizisten. Auf die Bundeskanzlerin sei eben Verlass wenn es um die Wahrung der israelischen Interessen gehe. Mutti sei in der NSA-Affäre auch in Nibelungentreue zu Washington gestanden, während sich in der verqueren Gremliza-Deutung der SPD-Kandidat Steinbrück als deutscher Heimatschützer aufgeführt habe.

In Gremlizas Sichtweise ist der deutsche Nationalismus da beheimatet, wie linker sich die jeweilige Partei oder Gruppierung einordnet. Je Rechter desto Antideutscher wird das Geschmäckle – zumindest in der ganz besonderen Wahnwelt des antideutschen Schwaben. Auf die Spitze trieb Gremliza dieses Spielchen anlässlich der letzten EU-Wahl, als der antideutsche Altnmeister unter der Überschrift „Nazis gegen Deutschland“ die Weisheit hinausposaunte, daß sich der antideutsche Widerstand im europäischen Rahmen unter europäischen-nichtdeutschen „Rechtsradikalen“ formiere. Was bei Gremliza wohl gar die Jobbik miteinbezog. Nun war Gremliza freilich nicht aufgefallen das die Jobbik relativ deutschenfreundlich ist und Kontakte zur NPD unterhält. Gremlizas antideutsches Minimalprogramm, seine Anforderungen an die „europäischen Nazis“ lautet: Solidarität mit den USA und Israel. Hauptsache Frontstellung gegen Deutsche und Muslime. Alles andere ist mehr oder weniger völlig egal.

Einen Wahlaufruf für die Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ hat Gremliza vermutlich nur darum nicht verfasst, da diese Billig-Rechtskapitalisten über keine Hausmacht und keinen Einfluss in Deutschland verfügen. Ansonsten hatte Gremliza seine Leser damit ködern können, dass sich die PROs nicht nur der Israelsolidarität verschrieben haben, sondern mittlerweile auch eine rechte Version des nationalmasochistischen und antideutschen Schuldkultes pflegen. Dies wäre doch aus der Sicht der antideutschen Linken sicherlich besser, als seine Stimme irgendwelchen antisemitischen Linksnazis zu geben. Gremliza hätte die konkret-Leser auch darüber aufklären können, dass laut rechtsbürgerlicher Sichtweise Hitler ein Linker war. Und wer dies anzweifelt ist selbst ein antisemitischer Linksnazi.

Eigentlich ist Gremliza nach seiner eigenen früheren Sichtweise ein „völkischer“ Germane. Die Antideutschen sind um das Jahr 1990 als „Bewegung“ gegen die deutsche Wiedervereinigung entstanden und phantasierten sich damals die Heraufkunft eines neuen „4. Reiches“ herbei. Die sogenannte „Eurorettungspolitik“ der aninationalstaatlichen neoliberalen Politikerin, der Bundeskanzlerin Merkel, ist nun darauf aus die kriselnden Südstaaten der europäischen Peripherie unter bundesrepublikanisches Kuratel zu stellen und die letzten Reste der griechischen, zypriotischen oder spanischen nationalen Souveränität zu beseitigen. Die Antideutsche und Antinationale Politik der Bundeskanzlerin setzt in der Eurokrise den neudeutschen antinationalen BRD-Imperialismus richtig frei. Griechische Patrioten und Nationalisten setzen diese Politik mit derjenigen Adolf Hitlers gleich. Der Antideutsche Gremliza hätte seinen Wahlaufruf wohl vor einigen Jahren noch als „nazistisch“ verurteilt.

Der Antideutsche hat für sich aber eine neue Identität gefunden, in welcher er sich Israel als seinen neuen Vaterland hinwendete. Diese neue „Antideutsche“ und nur vordergründig philosemitische Identität erlaubt ihm jede Anfeindung gegen „die“ Araber und Muslime. Die Antideutschen sind die „German Neocons“ und haben sich nicht nur der „deutschen Staatsräson“ – der Bedingungslosen Israel- und USA-Solidarität verschrieben – sondern sie radikalisieren diese in einer niemals gekannten Art und Weise.

Da stört die „Nie wieder Deutschland!“-Phrase inzwischen nur noch. Sie hat sich in die Apologie eines außenpolitisch aggressiven bundesrepublikanischen Imperialismus verwandelt. Daß diese Politik im Inland höchstgradig inländerfeindlich und sich gegen die nationalen Interessen der Deutschen wendet, dies steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Die ehemals „antideutsche Linke“ kann aber nun für sich in Anspruch nehmen als radikal-westlerischer und bellizistischer Wurmfortsatz der BRD zu agieren. Für ein antinationales bundesrepublikanisches „4.Reich“ auf europäischer Ebene.

Mehrere „Migrantengruppen“ die es mit dem deutschen Volk sicherlich alles andere als gut meinen fühlten sich schon vor 15 Jahren von der „Monatszeitschrift konkret Made in Germany“ bedroht und wussten durchaus nicht ganz unzutreffend festzustellen:“Der Umstand, daß sie lange Artikel gegen Antisemiten schreiben, daß sie sich empört zeigen, ändert nichts an der Tatsache, daß sie gegenüber anderen Leuten („Islamistinnen“, „Albaner“ oder „Afghaner“) ein zutiefst rassistisches Menschenbild nach dem gleichen Muster des Mobs aufweisen. Ihre Haltung zu Jüdinnen und Juden basiert nicht auf einem grundsätzlich humanitären Menschenbild, sondern ist vielmehr der Rest des Umerziehungsprogrammes der Alliierten, die den Deutschen damals ein paar Selbstverständlichkeiten reinprügeln mußten.“

Siehe:http://www.conne-island.de/nf/49/16.html

Nun wussten diese „antirassistischen“ Ausländergruppen damals noch nicht, was noch kommen sollte. Die antideutsche Aufforderungen an Israel, die USA und ihre Verbündeten den islamischen Kulturraum mit Atombomben auszurotten, die Titulierung der Araber als „Kamelficker“, Schwarze die auf Bahamas-Covern als „Bimbos“ abgebildet werden und die Angelobung deutscher Rechtspopulisten als „ehrlichste Makler der Israelsolidarität“. Hitler als angeblicher Ahnenvater des Antirassismus, Marx als Eurozentrist sowie intelektueller Vorkämpfer gegen das nichteuropäische „Barbarentum“ sowie die Deutung der Rassentheorie als „aufklärerische Emanzipationstheorie“. In einer linken Kritik an den Antideutschen war schon vor mehr als 10 Jahren zu lesen, dass es sich bei diesen um Deutsche handele und zwar um Deutsche der aller übelsten Sorte. Dem kann man durchaus auch als sozialrevolutionärer deutscher Nationalist zustimmen.

Verfasser: Sozrev

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Trackbacks

  • Von Oskorei » Blog Archive » Antideutsche am 13. September 2013 um 21:41

    […] Die Monatszeitschrift „Konkret“: made in germany Strange Bedfellows: Radical Leftists for Bush Sache des Volkes – Hermann der Germane Antikollektivismus – Der neue Geist „linker“ Sozialstaatskritik […]

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