Christen in Syrien gründen Anti-Jihad-Milizen

Christen in Syrien ziehen in die Schlacht

Eine gut organisierte Kleinarmee trotzt den Mordbanden der radikalen Islamisten Von Peter Steinbach

Elias trägt ein großes, hölzernes Kreuz um den Hals. Einige seiner Kameraden haben sich das Symbol des Christentums auf den Oberarm tätowieren lassen. Mit Uniform und Kalaschnikow in der Hand könnten die jungen Syrer einer martialischen Christenmiliz auf dem Kreuzzug angehören. Doch es ist ganz anders. „Wir verteidigen uns“, sagt Elias, der 17-jährige Bauernsohn, der im syrischen Bürgerkrieg auf der Seite der Sotoro, der christlichen Sicherheitskräfte in der Hasaka-Provinz im Nordosten Syriens kämpft. Hier leben knapp 200.000 Christen. „Wir haben unsere eigene Kultur, Sprache und sind über ganz Syrien verteilt“, versichert Elias. Sie sprechen Aramäisch, die Sprache Jesu, und verweisen auf eine 3000 Jahre alte Geschichte. Diese Geschichte wollen Elias und seine Kameraden weiterschreiben und haben sich deshalb bewaffnet. „Wir werden von Islamisten bedroht, die uns auslöschen wollen“, sagt er und umklammert seine Kalaschnikow noch fester.

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