Dummfaschisten (18)

Nicht nur in der Ukraine haben die prowestlichen Parteien Batkiwschtschina („Vaterland“) der inhaftierten wirtschaftskriminellen und rechtspopulistischen Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und die liberale UDAR („Schlag“) des Boxchampions Vitali Klitschko einen Wahlpakt mit der dummfaschistischen Swoboda-Partei geschlossen. Die CDU-nahe Konrad Adenauer Stiftung. Die „Antifa“-Haltung gelte nicht für die Ukraine! Der Wahlpakt mit den Dummfaschisten sei „nicht überzubewerten“. Im BRD-Staatsfunk – im Deutschlandradio – hieß es verständnisvoll : „Im Westen“ reagiere man eben „viel sensibler auf Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz“ als in der Ukraine, denn dort sei „die Angst vor den neoimperialistischen Bestrebungen Russlands“ heute „viel präsenter“.

Von Seiten der (CDU) Adenauer-Stiftung heißt es, Swoboda habe während des Wahlkampfs neben „populistischen Maßnahmen“ auch „sinnvolle“ Schritte verlangt, etwa „geringere(…) Steuern für kleine und mittlere Unternehmen“. Hauptziel auch der Swoboda sei die Beseitigung der „prorussischen“ Regierung der Ukraine. Man müsse auch in der BRD „die zunehmend wichtige Position“ erkennen, „die Swoboda innerhalb der Opposition einnimmt.

Der Gipfel ist es aber wohl das die „Deutsche Welle“ einen offenen dummfaschistischen Blog aus der Ukraine als „Blog des Jahres“ ausgezeichnet hatte. Nach öffentlichen Protesten musste die Deutsche Welle zurückrudern. Vielleicht besteht also ja doch Hoffnung für Altermedia in den Genuss von BRD-Staatspreisen zu gelangen.

Neben Klitschko, Timoschenko und Angela Merkel hat die Swoboda aber noch ein anderes Standbein: Die NPD! Die NPD feierte nach einem Besuch mehrerer hochrangiger Sowoboda-Funktionäre in Sachsen die dummfaschistische Partei die im Sinne des EU-Imperialismus arbeitet als „Bruderpartei“ und kündigte eine Intensivierung der Kontakte an. Ganz im Zeichen des Antibolschewismus verkündete der damalige NPD-Parteivorsitzende Holger Apfel: „Ich habe mich sehr über den Besuch unserer ukrainischen Freunde gefreut und sehe gute Voraussetzungen, die Zusammenarbeit zwischen Nationaldemokraten und ‚Swoboda‘ im Hinblick auf unser gemeinsames Bestreben nach einem Europa der Vaterländer als Gegenmodell zur EU-Diktatur des Brüsseler Eurokraten, die nichts anderes sind als willfährige Erfüllungsgehilfen des internationalen Finanzkapitals, weiter auszubauen.“

Siehe: http://www.npd-presse.de/2013/05/30/parlamentarische-delegation-der-ukrainischen-rechtspartei-swoboda-zu-gast-bei-der-npd-fraktion/

Nun geht es bei den gewaltsamen Protesten der ukrainischen Opposition nun nicht um ein „Gegenmodell zur EU-Diktatur“, sondern um das genaue Gegenteil – um eine „Integration“ der Ukraine in eben jene EU-Diktatur und um einen weiteren Stoß gegen Putin und Russland. Die Swoboda und damit indirekt auch die NPD handeln somit im Sinne des EU-Imperialismus, der Zerstörung der europäischen Nationalstaaten und des europäischen und us-amerikanischen Finanzkapitals.

In einem nationalen Forum begründete unter Pseudo ein hochrangiger NPD-Funktionär aus Sachsen diesen antinationalen WWG-Faschismus folgendermaßen:

„Grundlagen der Zusammenarbeit mit ausländischen Nationalisten sind für die NPD i.d.R. die Ablehnung der Überfremdung und/oder das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Wie die jeweilen Organisationen in ihren Heimatländern an die Umsetzung gehen bzw. mit welchen Bündnispartnern sie das tun, können wir kaum beeinflußen. (In Osteuropa kommen dabei noch einige historische Besonderheiten hinzu.) Wer z.B. wie die Ukraine von den sowjetrussischen Kommunisten unterjocht wurde, wendet sich möglicherweise geopolitisch instinktiv dem Westen zu. Das mag bei uns vielleicht zu Köpfschütteln führen, ist aber insofern logisch, da es südlich und nördlich der Ukraine keine anderen Einflußsphären von Großmächten gibt.In der Umbruchphase der Ukraine, der Einkeilung zwischen dem Westen und Rußland, kommt es gegenwärtig zu Allianzen, die für Außenstehende nicht nachvollziehbar sind.Fakt ist aber, daß es wohl inzwischen hundesttausende Ukrainer gibt, die nicht vor dem warmen Ofen am Computer sitzen, sondern bei Minusgraden auf die Straße gehen und versuchen das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Geschieht dies unter nationalen Vorzeichen, hat das erstmal Respekt verdient. Vergleichbares gibt es in Westeuropa nicht. Wo sind denn hier die Massenaufstände gegen Überfremdung und EU-Bevormundung?“

Dies schließt sich im Grunde der Swoboda-Propaganda an, die in der ukrainischen Regierung unter Janukowitsch eine „jüdisch-russische“ Verschwörung wuchern sieht. Dies korrespondiert auch mit dem rechten „Antibolschewismus“ dem sich Swoboda und NPD aus historischen Gründen verbunden fühlen. Die Pro-EU-Demonstranten werden so im antibolschewistischen und antirussischen Denken des NPD-Mannes zu „nationalen Antiüberfremdungsdemonstranten“. Die WWG hat nun nicht nur in Syrien und Libyen ihre NATO-Islamisten gefunden, sondern in Osteuropa offenbar auch ihre Schlägertruppen in der Form ukrainischer und russischer Dummnazis. Diese sind aber möglicherweise noch leichter einzukaufen als Muslimbrüder und Al Kaida-Salafisten-Terrorbanden.

Wie die islamistischen NATO-Ratten in Libyen und Syrien rufen nun die dummfaschistischen NATO-Ratten in der Ukraine die US-Imperialisten in das Land und bringen offenbar sogar einen Atombombenschlag durch die USA gegen ihr eiges Land zur Sprache. Größer könnte der nationale Verrat kaum mehr sein.

Siehe: http://www.jungewelt.de/2014/01-30/032.php?sstr=Ukraine

SdV-Redaktion

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