Persönliche Gründe

Manchen im Nationalen Widerstand (NW) dämmert es nun: Auch die orangene Revolution in der Ukraine frißt jetzt ihre Kinder, was daran liegt, daß die NATO den Verrat, aber nicht den Verräter liebt. Die NATO-Strategen entscheiden allemal souverän, welche der faschistischen Hilfstruppen als politikfähig im NATO- und EU-Sinne gelten und welche nicht.

Der „Faschismus in seiner Epoche“ (Ernst Nolte) ist vorbei, nicht mehr wieder herzustellen; faschistische Diktaturen werden vom Kapital nicht mehr gebraucht, aber faschistische Schlägerbanden, die das nicht begreifen und sich in ihrer bodenlosen Dummheit – wie auch manche Dumm-Islamisten – für orangene, kapitalistische Revolutionen einspannen lassen, sind gern gesehene nützliche Idioten, deren man sich auch wieder entledigen kann.

Der „Rechte Sektor“ ist nun durch den Rost der NATO-Strategen gefallen. Nicht nur der Faschismus, auch der Kapitalismus selbst bedient sich einer strengen, schonungslosen Selektion! Umso mehr freuen sich in Deutschland die nationale Kleinpartei „III. Weg“ und das „Freie Netz Süd“ darüber, daß man mit den gescheiterten orangenen Revolutionären vom „Rechten Sektor“ nach wie vor einen Ansprechpartner hat.

Siehe:

http://www.freies-netz-sued.net/index.php/2014/03/30/ukraine-die-revolution-frisst-ihre-kinder/

Wenn sogar der Putin diplomatisch und geheimdienstlich hin und wieder, wenn es Rußland nutzt, mit dem Westen zusammenarbeitet, dann dürfen deutsche Nationalisten auch direkt oder zumindest indirekt – über ukrainische Bündnispartner – mit der NATO zusammenarbeiten, lautet die neue Strategie des „Freien Netzes Süd“. Oder haben wir das etwa falsch verstanden?

Daß Rußland ein souveräner Staat ist, der n i c h t Mitglied der NATO ist, mit seinem Feind USA bzw. NATO in Koexistenz lebt, während Deutschland bzw. die BRD erst einmal aus der NATO austreten müßte, um dann als eigenständige Macht mit anderen Mächten, auch mit Feinden wie den USA, koexistieren zu können, hat sich beim „Freien Netz Süd“ noch nicht herumgesprochen. Wie schade, daß die Schulungen der SdV dort nicht mehr genutzt werden.

Aber wie soll man denn glaubwürdig aus der NATO austreten wollen, wenn man sich entweder wie Udo Voigt und andere von der NPD zum „Rechten Sektor“ und zu „Swoboda“, den NATO-Putschisten in Kiew, nicht äußert oder wie das „Freie Netz Süd“ und der „III. Weg“ ein Bündnis mit den gescheiterten orangenen Revolutionären vom „Rechten Sektor“ ausdrücklich begrüßt, während man das Bündnis mit den erfolgreichen orangenen Revolutionären von „Swoboda“ zu den Akten legt!?

Das Herumgeeiere ist aber auch einfach zu erklären. Wir von der SdV machen es uns nämlich sehr einfach: Wir haben uns aus der operativen Politik zurückgezogen, da für uns derzeit kein erfolgversprechender Ansatz für national- und sozialrevolutionäre Politik besteht. Wir beschränken uns auf Analyse, Kritik und Netzwerkarbeit. Man schont somit auch die eigenen bescheidenen Kräfte und Nerven. Gerade im Bereich freier Kameradschaften ziehen sich auch immer mehr Straßenmarschierer, aber auch bisherige Kommunalpolitiker in ihrer einstigen Funktion als öffentliche Zielscheibe zurück. Das ist auch zu respektieren. Denn wir alle leben nur einmal, unser Akku als öffentlicher Spucknapf ist irgendwann mal leer, und wir sollten auch als politisch denkende und handelnde Menschen unsere Kräfte schonen und sinnvoll einsetzen.

Diejenigen, die im operativen politischen Bereich weiter arbeiten, sind ebenso zu respektieren. Vielleicht haben sie mehr Energie oder sind noch von jugendlichem Elan und dem Glauben an die nationale Revolution geprägt. Diejenigen, die in vorderster Linie weiterkämpfen, müssen in ihrer Logik ihre Arbeit und ihre Projekte und Organisationen als besonders wertvoll öffentlich herausstellen. Neben den politischen Idealismus tritt hierbei auch der persönliche Ehrgeiz und das Gruppeninteresse. Das „Freie Netz Süd (FNS)“ sammelt nicht zuletzt die Kritiker der Nürnberger NPD, also alle Gegner von Ralf Ollert. Die Kameradschaften, die auf der Internetpräsenz des FNS veröffentlichen, müssen beweisen, daß sie mehr Demonstranten auf die Straße bringen als die Bayern-NPD. Das erhöht auch den Ruhm der Führer des FNS.

Da es sich beim FNS um keine inhaltlich programmatische Alternative zur NPD, sondern um ein Sammelbecken aller möglichen NPD-Kritiker handelt, ist ein programmatisch scharfes Profil nicht erwünscht. Sozialrevolutionäre Flugblätter werden von Überzeugungstätern ebenso verteilt wie von Gleichgültigen und Sozialreaktionären. Die SdV ist auf dem FNS immer noch „verlinkt“ wie auch der „III. Weg“. SdV-Flugis werden immer noch vom FNS-Spektrum verteilt, aber ebenso bietet man Thomas Wulff und Ralph Tegethoff auf Demos ein Forum, welche die SdV aus allen nationalen Zusammenhängen ausgrenzen möchten, weil wir „Bolschewisten“ und „Antideutsche“ seien. Genau nach dieser Sammelbecken-Logik sammelt das FNS auch NATO-Kritiker und Befürworter von Bündnissen mit NATO-Putschisten. Das Vorbild dieser Strategie könnte auch Udo Voigt sein.

Das FNS möchte auch beweisen, daß es in Sachen Auslandskontrakten mindestens so wichtig ist wie die NPD. Kontakte zur und Auslandsbesuche bei der griechischen Goldenen Morgenröte oder Präsenz bei wichtigen Demonstrationen in Budapest erhöhen den Eindruck nach innen und nach außen, daß die eigene Organisation bedeutend sei.

Genau deshalb schließt Udo Voigt derzeit ein Bündnis mit den NATO-Putschisten von „Swoboda“ und dem „Rechten Sektor“ nicht aus. Voigt träumt sicherlich noch von einem Staatsbesuch in Kiew. Er geht dabei fahrlässig das Risiko ein, daß ihm „Swoboda“ in Sachen Distanzierung zuvorkommt und somit die NPD über die mediale Öffentlichkeit für alle sichtbar demütigt; schließlich ist der Mainstream im Westen gerade dabei der „Swoboda“ ihre „Jugendsünden“ wie Antisemitismus usw. zu vergeben – diese Partei soll sich zu einer rechtspopulistischen Alternative, die auch der NATO als politik- und regierungsfähig gilt, weiter entwickeln. Aus Oleh Tjahnybok scheint gerade ein neuer Gianfranco Fini zu werden!

Und weil natürlich die NPD (bis auf Karl Richter und andere) weiter mit den NATO-Putschisten in der Ukraine zusammen arbeiten möchte, muß sich auch das FNS seinen „Rechten Sektor“, die abgehalfterten orangenen Revolutionäre, als Bündnispartner warm halten. Denn wir leben ja im medialen Zeitalter, in dem Wichtigkeit dadurch zum Ausdruck kommt, daß wir mit wichtigen Menschen und Organisationen, die viele Medienrezipienten kennen, befreundet oder zumindest verbündet sind.

Ach, da fällt mir gerade ein, daß ich vor Jahren mal E-Mails mit Alain de Benoist ausgetauscht hatte. Warum bin ich damals nicht nach Paris gefahren, um mich mit dem sicherlich wichtigen Publizisten Benoist ablichten zu lassen. Am besten mit Händedruck oder mit meinem starken deutschen Arm auf seiner geschmeidigen französischen Schulter. Man kann sich kaum ausdenken, was man mit solchen Fotos noch hätte machen können!? Vor allem für den Fall, daß Benoist einmal der französischen Regierung als Berater oder gar als Minister angehören würde. Dann wäre ich derjenigen Wichtige, der ihm, diesem wichtigen Mann, einst die wichtige Hand gegeben hatte. Man hat halt im Leben viel versäumt!

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:

Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro.

Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.

Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.

Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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Kommentare

  • sozrev  On 31. März 2014 at 14:19

    Analytisch ist der beim FNS veröffentlichte Text der absurdeste Schwachsinn den ich in letzter Zeit gelesen habe. Also proimperialistische BRD-Trotzkisten (SAV, Marx 21, RSO und Arbeitermacht) würden wenigstens noch behaupten die EU und Russland seien zwei konkurierende imperialistische Blöcke, aber laut Dritter Weg und FNS ist Putin so etwas wie ein „NATO-Geheimagent“. Aber wahrscheinlich geht es da weniger um analytische Fähigkeiten sondern mehr um die faschistische Symbolik der NATO-Faschisten – dies beeindruckt so manchen im NW. Zudem geht es darum endlich einmal im Mainstream mitschwimmen zu dürfen. Daß Anti-Russland-Bashing ist ja ein neuer BRD Volkssport der Linksliberale, Rechtsliberale, BRD-Konservative, Realo-Linke und Dummfaschisten vereinigt. Ein Bekannter meinte kürzlich zu mir im NW würde man auch Angela Merkel bejubeln wenn diese utopischerweise eine bestimmte Fahne auskrammen würde. Nun rächt es sich besonders das viele im NW politisch kaum gebildet sind, über keine echte Ideologie verfügen. Diese Leute sind von Seiten der WWG durch Symbole und einen Vergangenheitsbezug köderbar. Die Entpolitisierung des NW befördert so eine Stoßrichtung die man als westlerischen WWG-Faschismus bezeichnen könnte.

    Man darf auch die Frage stellen wie blöd manche im NW eigentlich sind? Alleine die Überschrift räumt ja schon ein das man zugibt nützliche Idioten der WWG zu sein – zumindest in der Ukraine. Dies wird dann aber nicht selbstkritisch reflektiert, sondern man versucht im Text selbst über diese Erkenntnis hinwegzutäuschen. Dies wird aber jeder mit einem Sonderschulabschluss als absurdes Täuschungsmanöver erkennen.

  • sozrev  On 31. März 2014 at 14:30

    Schwab:

    Die Welt hat es ausgeplaudert. Unter den Scharfschützen auf dem Maidan waren auch Deutsche. Wenn das stimmt dann ist klar aus welchem politischen Lager diese wohl stammten.

    „Die Scharfschützen waren ausländische Söldner, Amerikaner, Deutsche“, sagte ein ehemaliger Berkut-Polizist im Gespräch auf der Krim, noch bevor das Telefonat von Ashton veröffentlicht wurde.“

    Welt vom 3. 3.2014

  • Taxifahrer  On 31. März 2014 at 16:56

    Der sogenannte NW ist ohnehin mausetot, es gibt noch ein paar lokale Hochburgen (Dortmund, paar Regionen in Mitteldeutschland) und über eine breiter aufgestellte Szene-Musikschiene ködert man noch den ein oder anderen Neuling (die politisch Treibholz bleiben da nur durch ein paar Lieder ideologisiert) , aber das war’s dann auch schon.

  • Carabus violaceus  On 31. März 2014 at 17:06

    „Nun rächt es sich besonders das viele im NW politisch kaum gebildet sind, über keine echte Ideologie verfügen.“ – Ich würde nicht sagen blöd, sondern eher verbohrt oder auch stehengeblieben (sicher nicht jeder, aber einige).
    Nun ist es ja so, dass sich gerade junge Revoluzzer mit „Temperaturerhöhung“ bei Facebook und diversen sozialen Netzwerken sammeln. Nicht das ich FB sonderlich gerne mag, es ist aber ein guter Indikator für das, was gerade angesagt und somit „in“ ist. Viele Jüngere fühlen sich durch eine starke Symbolsprache angezogen, wie sie gerade im Rechtsrock oder im „NS-Hardcore“ angesagt sind. Trockene Theorie interessiert keinen, man hat einfach kein Bock darauf. Obwohl Theorie ja alles andere als trocken sein muß! Im NS-Hardcore wird ein veganer Lebensstil (ich habe nichts gegen Veganer) angepriesen, weil „damals“ ja auch schon viel für den Natur/Tierschutz getan wurde. Das das keine Erfindung aus der NS-Zeit, sondern eher auf die völkische Bewegung im 19. Jahrhundert zurückgeht, wird dabei unterschlagen.
    Was Literatur betrifft, so scheinen das eher der „Mythus des 20. Jahrhunderts“ u.Ä. zu sein, das kann ich zumindest anhand von Postings erkennen.
    Aktuell ist dann auch die Masken-Kampagne der mittlerweile ja verbotenen Spreelichter – „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“ – das hat aber alles nix mit einer weiterreichenden Theoriebildung zu tun (obwohl ich die Kampagne vor 2/3 Jahren auch gut fand- es war etwas neues)! Der Reiz des Verbotenen in Verbindung mit weißen Masken und Fackeln – sowas zeigt eher Wirkung und ist authentisch! Dies wird sicher von vielen jungen Leuten gedacht.
    Summa Summarum ist es eher eine Adaption und Professionalisierung von diversen musikalischen Subkulturen, der neueste Schrei scheint die „Rechtsrap“/NS-Hip Hop Welle zu sein. Mittlerweile gehen einige auch „Containern“.
    Hier mal ein paar Beispiele von FB-Seiten aus der „Szene“:

    https://www.facebook.com/pages/Deutsche-Weltanschauung/412565668870689?fref=ts

    https://www.facebook.com/streetteamhf?fref=ts

    https://www.facebook.com/RadioFSN?fref=ts

    Anhand der „Likezahlen“ unter den geposteten Beiträgen kann man erkennen, was momentan angesagt ist. Als „Nationalrevolutionär“ gelten dort eher sämtliche Blutzeugen der Bewegung, dass damit aber auch Leute wie Niekisch, von Salomon, etc. verbunden sind (wie hier auf der SdV Seite in einem klasse Beitrag dargestellt), ich weiß nicht,ob das in der „Szene“ so bekannt ist…!?
    Die Stoßrichtung ist somit klar, vielen scheint es eher um eine Wiederbelebung der „alten Zeit“ mit ihren entsprechenden Symboliken zu gehen. Es ist nunmal Fakt, dass viele mit der Musik sozialisiert wurden, diverse Szenekulte annehmen und auf Äußeres (Kleidung, Musik) fixiert sind.
    Tagespolitik trifft eher auf Verachtung (zurecht, wie ich finde!), von „Metapolitik“ ganz zu schweigen.
    Um es mal klar und deutlich zu sagen: man muss es irgendwie schaffen auch diese Leute anzusprechen!

    Vorbildlich sehe ich folgende Gruppen/Projekte:
    http://deutsch.sonnenritter.net/
    http://identitas-gemeinschaft.info/
    http://impulsgeberblog.wordpress.com/

    Diese scheinen Aktionismus mit hochqualitativer Theoriearbeit zu verbinden.

  • sozrev  On 1. April 2014 at 15:31

    „http://identitas-gemeinschaft.info/
    http://impulsgeberblog.wordpress.com/

    Damit kann ich nicht so viel Anfangen. Da beruft man sich gerne auf die sogenannten „Eurosibirier“ wie Faye und Krebs. Faye und Krebs vertreten die Meinung das man sich mit den USA und Israel gegen einen „Hauptfeind“ Namens „der“ Islam verbrüdern müsse.

    Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2011/10/13/angriff-der-eurosibirier/

    Ein führender Eurosibirier im NW war auch der reaktionäre „Rassearistrokat“ Thierry.

    https://sachedesvolkes.wordpress.com/2011/12/13/vom-radikalismus-der-vergangenheit-zum-gewohnlichen-burger/

  • Carabus violaceus  On 1. April 2014 at 19:53

    Hochinteressant! Ich wusste gar nicht, dass zwischen „Eurasiern“ und „Eurosibiriern“ nochmal unterschieden wird. Zuletzt stieß ich nämlich auf den Artikel „Zur Unfähigkeit der Rassentheoretiker im NW“ und wollte eigentlich kommentieren. Stimme den Ausführungen im Prinzip auch zu, nur fiel mir etwas bei den „Eurosibiriern“ auf. Kürzlich las ich das Buch „Revolte gegen die moderne Weltordnung“ von Carlo Terracciano – siehe hier:

    http://www.regin-verlag.de/shop/product_info.php?info=p399_Carlo+Terracciano%3A%3Cbr%3ERevolte+gegen+die+moderne+Weltordnung.html

    Ich würde ihn als den geistigen Erben Evola´s bezeichnen. In der radikalen Streitschrift zeichnet er ein Programm, welches Eurasien zusammen mit allen Völkern, einschließlich orthodoxer Juden in den Kampf gegen die US-Hegemonie sowie den Zionismus führt. Stimmt, der Begriff „Eurosibirien“ fällt dort nicht, sondern „Eurasien“. Ich habe das Buch mit Begeisterung aufgenommen, da er auch ähnlich Evola auf die „indoeuropäische“ Tradition Bezug nimmt. Von Chauvinismus keine Spur! Da habe ich mal wieder was dazugelernt 😉

    Was die Netzgemeinschaften betrifft: Es scheinen ja auch alles junge Aktivisten zu sein, daher ist es überhaupt erstmal löblich Denk-Alternativen aufzuzeigen.

    Bei den Impulsgeber-Texten wird ja auch klargestellt:

    „Ein unideologischer, differentialistischer Antirassismus lehnt jede Form von Verachtung gegenüber Fremden und auch gegenüber dem eigenen Volk ab.“ Bzw.: „Wir sind keine Rassisten“ – dies sollte gerade viele (jüngere) politisch Motivierte aus der „Szene“ aufrütteln. Wie gerne wird sowas verdrängt und bleibt einfach unwidersprochen und erntet damit schweigende Zustimmung. Ich glaube in solchen Belangen (Ablehnung von Rassismus/Chauvinismus) war auch die „Casa Pound“ Bewegung aus Italien Vorreiter. Dort werden sogar Spendenaktionen für das Volk der Karen in Südostasien durchgeführt. Der Slogan „100% Identität – 0% Rassismus“ stammt auch glaub ich aus Frankreich/Italien.

  • Taxifahrer  On 1. April 2014 at 21:15

    @Carabus violaceus
    Jürgen Schwab verfasste zu dieser Thematik (Eurasier vs Eurosibirier) in einer älteren Nummer von „Hier&Jetzt“ einen aufschlußreichen Artikel über Konzeption, Ausrichtung etc. Vielleicht kann SdV den Artikel veröffentlichen? (keine Ahnung ob Hier&Jetzt überhaupt noch existiert)

  • Carabus violaceus  On 2. April 2014 at 15:59

    Das wäre wirklich gut! Ja, die gibt es noch, die letzte Ausgabe erschien aber im Frühjahr 13. Eine neue Ausgabe wäre also längst fällig.

  • sozrev  On 2. April 2014 at 16:25

    Kleine Ergänzung

    Volk und Nation statt Rasse

    Als Nationalist und vor allem auch als sozialrevolutionärer oder sozialistischer Nationalist, sollte man klarmachen das die Position der Rassenaristrokten und Eurosibirier nicht im Einklang zu bringen ist mit einer Theorie die sich auf Volk und Nationalstaat beruft, also konkret den Nationalismus. Um es einmal deutlich zu sagen: Die Position der Eurosibirier bezieht sich im Grunde nicht auf Volk und Nationalstaat, sondern auf die Vorherrschaft des „rassisch höherwertigen Blutes“ und nimmt hierbei auch rassische Abstufungen innerhalb der eigenen Nation vor. Erinnert sei an Rosenbergs „Rassestaatsgedanken“, der nichts anderes bedeutete hätte als die rassische Diskrimierung breiter Teil des deutschen Volkes. In Wahrheit hatten Rosenberg, Himmler und Hitler schlussendlich nicht mehr vom deutschen Volk, sondern nur mehr vom „Arier“ geredet. Nicht mehr zum deutschen Volk sollten diejenigen gehören die als rassisch nicht so hoch stehend eingeschätzt wurden, sich angeblich einer „Rassenschande“ schuldig gemacht hätten, bestimmte körperliche Merkmale aufwiesen, welche als „unnordisch“ galten. Schließlich sollten auch Kommunisten, Sozialdemokraten, Nationalrevolutionäre, Katholiken nicht mehr zum deutschen Volk gehören.
    Nationalisten haben sich auf Volk und Nation zu berufen und nicht auf das abstruse Konstrukt des „nordischen Menschen“.

  • Thomas Wagner  On 2. April 2014 at 21:29

    @Sozrev

    „Nationalisten haben sich auf Volk und Nation zu berufen und nicht auf das abstruse Konstrukt des „nordischen Menschen“.“

    100 Prozent Zustimmung!

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