Man regiert mittels Lüge und Vertuschung

Die Schlacht um den Futtertrog EU ist geschlagen, der Löwenanteil verbleibt beim üblichen Abzocker-Kartell. Die Privilegienritter-Karawane kann, Schuldenberge hinter sich lassend, weiterziehen. Das lästige Anhängsel aus euroskeptischen Teilnehmern schleppt man nolens volens mit. Unbeirrt durch die am Horizont auftauchende Teuerungswelle (Inflation) und eine für die Allgemeinheit noch nicht wahrnehmbare Derivate-Blase – von 700 Billionen Dollar ist die Rede – wird das geplante Ziel angepeilt.

Die Politruks des in Richtung Neue Weltordnung aufgebrochenen Trecks “EU” geben der großen Mehrheit der Mitreisenden immer nur die nächste Etappe, nicht das Endziel bekannt. Denn Unruhe in der Karawane wird nicht geschätzt. Dennoch sickert, wenn auch langsam, mehr und mehr an die Öffentlichkeit: Vom europäischen Superstaat sprach einst Kohl, von einer Weltwährungsunion sein einstiges „Mädchen“ Angela, Ex-Maoist Barroso gar von einem Imperium.

Das Ziel sei, die Europäische Union in eine weltweite überzuführen, heißt es. So ambitioniert waren nicht einmal die Nationalsozialisten. Eher schon die Bolschewisten, und so überrascht es auch nicht, daß so viele Linke zu überzeugten Propagandisten dieser Union geworden sind. Und schon gar nicht überrascht es, wenn jetzt der von der EU geschätzte Premier der Putsch-Regierung in Kiew zur Verleihung des Karlspreises an eine andere Marionette in Aachen eine Rede halten wird. Nicht über das Massaker in Odessa* natürlich.

Von Freiheit, Demokratie und Wohlstand wird in der alten Kaiserstadt wieder die Rede sein, und zerstört diese in Wirklichkeit längst. Von Frieden wird gesabbert werden, dabei führt man in dessen Namen Krieg. Sie, die den Europäer seiner Identität und Würde berauben, die halbe Wahrheit verkünden und die andere Hälfte im Verborgenen halten. Dieselben brechen ihre eigenen Verträge brechen und richten und entscheiden ohne wahre Legitimation. Die nichts auf der Welt fürchten, außer Volksentscheide.

Was immer dabei einst herauskommen soll, vorerst geht es einer kleinen Elite, die Europa als ihren Besitz betrachtet und diesen vergrößern möchte, um Machtgewinn. Daher darf nicht alles an die Öffentlichkeit. Wie schon Jean-Claude Juncker gemeint hat: „Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden. Wenn es ernst wird, müssen wir lügen“. Und es wird verdammt ernst werden, denn, wie schon der SPD-Politiker Egon Bahr wußte, gehe es international nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern immerhin um Interessen. Und deshalb regieren Lüge und Vertuschung.

*“Das Massaker von Odessa, bei dem mehr als 40 Menschen getötet wurden, war eine geplante Operation und sorgfältig koordiniert, an denen Vertreter der Behörden von Kiew beteiligt waren”. Das soll der Generalstaatsanwalt, Oleh Makhnitsky, festgestellt haben.

Helmut Müller

Quelle

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