FAZ rehabilitiert Hitler

Wer hätte das vor wenigen Monaten auch nur vermutet? Links- und Rechtsliberale – die Staats-Antifa der BRD – machen auf einmal einen auf Faschistenfreunde und Faschismusverhamloser. Ausschlaggebend hierfür ist die Ukraine-Krise und der neue Antirussismus der Westlichen Wertegemeinschaft (WWG). Die Swoboda-Partei und die ukrainische SA vom „Rechten Sektor“ werden nun auf einmal nicht nur verharmlost sondern als nützliche Verbündete aufgewertet. Diese Gruppen seien zwar „unangenehm“, aber man müsse ihnen aus politischen Kalkül – Antirussland-Haltung – die Hand schütteln.

Bei dem bekannten Internet-Lexikon „Wikipedia“ , in dem nationale deutsche Politiker und Patrioten sicherlich niemals fair abgehandelt werden, wird nun der historische Führer der ukrainischen Faschisten – Bandera – ein zeitweiliger Verbündeter Adolf Hitlers zum antirussischen „Freiheitskämpfer“ umgeschrieben. Im deutschen Wikipedia-Eintrag ist etwa zu lesen Stephan Bandera sei „ein prominenter ukrainischer nationalistischer Politiker“, der von vielen im Westen des Landes als Held und im Osten als NS-Kollaborateur und Verbrecher angesehen wird. Aber es wird zumindest erwähnt, dass er mit Hitler kooperierte und half (vor dem Krieg), in der Sowjetunion Kampfverbände seiner OUN aufzustellen. Ihm werde auch von Russen und Juden vorgeworfen, dass er „noch vor dem Einmarsch der Deutschen in Lwiw ein Massaker anrichtete. Hierbei seien 7000 Menschen, überwiegend Kommunisten und Juden ermordet worden.

Ein Schlaumeier könnte nun einwenden der Wikipedia Eintrag sei „sachlich“, nur ist es nun sehr merkwürdig das auf eine solche Sachlichkeit andere historische Persönlichkeiten nicht hoffen dürfen.

Aber diese „Sachlichkeit“ scheint nun die FAZ /Frankfurter Allgemeine Zeitung) nachzuholen. Der FAZ.Redakteur Frank Pergande tobt in einem Leitartikel unter dem Titel „Einseitige Freundschaft“ darüber, „welches Verständnis der Politik Putins besonders im Osten Deutschlands entgegengebracht wird“, und spottet über die „angebliche Freundschaft mit dem ‚großen Bruder‘ in der DDR“. Dafür lobt er die BRD-Bundeskanzlerin Merkel, die „schon zu einer Zeit, als sie noch gar keine Politikerin war“ (also zu DDR-Zeiten), gewusst habe, „was von Russland zu halten ist“.

Dies ist nun in den Zeiten des Russland-Hasses der BRD-Eliten nichts außergewöhnliches, aber dann lässt der FAZ-Redakteur die Katze aus dem Sack. Wie ein Altermedia-oder DS-Antibolschewist schreibt der FAZ-Schreiber nun folgendes nieder: „„Wer das Kriegsende miterlebt hatte musste über seine schlimmen Erfahrungen schweigen: Mord und Selbstmorde, Vertreibung, Vergewaltigung, Lager, Reparationen. Die Feuerwalze der Roten Armee zerstörte auf dem Weg nach Berlin Städte wie Frankfurt (Oder), Prenzlau oder Demmin derart, dass die Wunden bis heute schmerzen.“

Nun als nationale Deutscher kann man den aufgezählten antideutschen Verbrechen nicht widersprechen. Das Problem ist jedoch der Kontext, der darauf gemünzt ist ,im Jahr 2014 Hass auf „die“ Russen zu erzeugen. Dahinter steht auch keine patriotische prodeutsche Haltung sondern der Antinationalismus eines Liberalkonservativen Nationalstaatsgegners. Merkwürdig ist der Kontext auch darum da man bei der FAZ nun seit je her dem Nationalmasochismus frönte. Auf einmal hört es sich bei der FAZ so an als habe die Sowjetunion eine friedlebende Nation überfallen. Nun kann man aus nationaler deutscher Sicht sicherlich trefflich über die „Interventionskrieg“-These einiger Revisionisten sinieren, nur ist es erstaunlich das sich nun ausgerechnet antinationale WWG-Vertreter eben jener bedienen.

Aber vielleicht steckt hinter dieser Taktik auch die Erkenntnis das es keinen entschiedeneren antirussischen Politiker als Adolf Hitler gegeben hatte. Hitler wird von diesem WWG-Liberalen nun ohne es offen auszusprechen die Absolution erteilt. Der relativ erfolgreiche Antislawist und Russland-Gegner war nun jedenfalls weitaus erfolgreicher bei der Bekämpfung des russischen Feindbildes – zumindest zeitweilig – als Obama, Merkel oder die Kiewer Faschisten-Junta. Während es die WWG bisher „nur“ schaffte einige Hundert russischsprachige Ostukrainer unter die Erde zu bringen war der Mann aus Braunau da schon wesentlich emsiger.

Vielleicht entdecken WWG-Russland-Feinde nun auch bald solche „mutigen“ Russland-Feinde der Vergangenheit wie Heinrich Himmler oder Adolf Eichmann. Mittlerweile sollte man nichts mehr ausschließen.

Verfasser: Sozrev

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