Mathematische Schwächen der WWG

Die Vertreter der Westlichen Wertegemeinschaft auch WWG genannt scheinen das Fach Mathe in ihrer Schulzeit oftmals geschwänzt zu haben. Der Überragende Wahlsieg des syrischen Präsidenten Bashar Al Assad und die Reaktion in den Redaktionsstuben und TV-Stationen scheint nun jedenfalls darauf hinzudeuten. Assad kam bei der Präsidentschaftswahl auf fast 89 Prozent der Stimmen während der Wirtschaftsliberale Hassan al-Nuri auf 4 Prozent kam. Der Kommunist Maher al-Hajjar, der grundsätzliche Assads Politik unterstützt, errreichte etwa 3 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag trotz des laufenden völkerrechtswidrigen Invasionsskriegs – den der transatlantische Hegemon und seine sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ mittels ihrer Islamistensöldner gegen das Land führt – bei 73,42 Prozen. Das ergibt in absoluten Zahlen, dass von den 15,8 Millionen syrischen Stimmberechtigten 11,6 Millionen an der Wahl teilgenommen hatten. Nun könnte man darauf verweisen das diese Wahlen demokratischer waren als diejenigen in der BRD. Bekanntlich darf in der BRD nicht das Volk über die Präsidentschaft entscheiden.

Die Schreiberlinge der WWG hatten nun behauptet es würde nur in ca. 40 Prozent Syriens abgestimmt, womit man suggerieren wollte das 60 Prozent des Landes von den Jihadisten beherrscht würden – im WWG-Neusprech auch „Demokraten“ und „Freiheitskämpfer“ genannt. Ganz offensichtlich ist das reale Verhältnis aber gerade Spiegelverkehrt als es die WWG-Propagandakrieger behaupten. ARD und ZDF hätten ganz einfach interne Studien des CIA studieren müssen. Der US-Geheimdienst verweist seit einiger Zeit darauf das etwa 70 Prozent der Syrer Assad unterstützen und nur 10 Prozent die „Opposition“. Der Rest sei „neutral“, neige aber wohl mehr zu Assad als zu den Kopfabschneidern der vom Westen und der arabischen Reaktion unterstützten Salafi-Terroristen.

Anders als der „Westen“ hatte Russland die Wahl begrüßt. Sie sei ein Schritt in Richtung einer politischen Lösung des Konflikts. Wahlbeobachter seien zu der Auffassung gelangt, daß die Abstimmung fair, frei und transparent verlaufen sei, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau am Donnerstag. Sie sei ein wichtiges Ereignis, das das Funktionieren der staatlichen Institutionen in Syrien sicherstelle.

Noch überragender war aber vor einigen Tagen in Ägypten der Wahlsieg des Armeechefs Al-Sisi der auf bis zu 97 Prozent der Stimmen kam. Nun spricht die WWG-Presse von einer mageren Wahlbeteiligung, da diese nur 48 Prozent betrug – was aber noch immer auf dem Beteiligungsniveau der EU-Wahl war. Verschwiegen wird auch das bei der letzten Präsidentschaftswahl aus der der NATO-Islamist Mursi von der Muslimbruderschaft als Wahlsieger hervorging die Wahlbeteiligung auch nur bei 52 Prozent lag.

Al-Sisi nimmt man die radikale Zerschlagung der NATO-Islamisten übel, dessen außenpolitische Bündnis mit Russland und Assad in Syrien. Zudem setzt der Neo-Nasserist Al Sisi auf Staatsbetriebe statt auf Privatwirtschaft. Der panarabische Nationalist Al-Sisi scheint sich nun auch in Libyen zum Hoffnungsträger zu mausern. Immer lauter wird in Libyen der Ruf Al-Sisi solle in Libyen intervenieren um das Chaos der Nach-Gaddafi-Ära zu beenden. Al-Sisi hatte jüngst gedroht ägyptische Truppen in den von Islamisten beherrschten Osten des Landes zu entsenden. Jedenfalls hat sich sowohl in Syrien als auch in Ägypten der arabische Nationalismus durchgesetzt, während die vom Westen aufgepäppelten Jihadisten auf dem Rückzug sind.

Verfasser: Sozrev

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