Antiislamisten als Islamisierer

Mittlerweile sollte man im Vorzeichen des Europäismus oder besser gesagt des EU-Irrsinns so ziemlich alles für möglich halten. Ein besonderes Beispiel des Wahnsinns kann man diese Tage von einem Teil der EU-Rechten vernehmen. Als Antwort auf die Frage ob der Kandidat der christdemokratischen EU-Parteien Junker oder der „Sozialdemokrat“ Schulz nächster EU-Komissionspräsident werden soll hat sich die Fraktion der Konservativen und Reformisten etwas ganz Spezielles einfallen lassen. Die Fraktion der Neocon-Rechtskonservativen, rechten Neoliberalen und WWG-Rechtspopulisten hatte mit dem aus Pakistan stammenden Muslim Sajjad Karim, einen Gegenkandidaten zu Juncker und Schulz aufgeboten.

Die rechte WWG-Fraktion um die britischen Torries von James Cameron, in der auch die AfD und die rechtspopulistischen Formationen Dänische Volkspartei und die Wahren Finnen vertreten sind, hatten mit dem Torrie-Abgeordneten Syed Kamal nun auch einen Muslim zu ihren Fraktionsvorsitzenden bestimmt. Fast könnte man diese Vorgänge für einen verspäteten Aprilscherz halten, wenn man bedenkt, dass diverse Parteien aus dieser Fraktion in Wahlkämpfen auf einen undifferenzierten und einseitigen Antiislamismus setzen, was man dort als Islamkritik“ benennt.

Vor einigen Monaten hatte der AfD-Parteigründer Lucke seine „Zehn Thesen zum Islam“ publik gemacht und somit den Pro-Vereinen bei der Kommunalwahl in NRW das Wasser abgegraben. Der Broder Mann Akif Pirincci( „Deutschland von Sinnen“) gibt bei AfD-Veranstaltungen den Antiislam-Primitivling und lenkt somit den wahren Hintergründen und Zusammenhängen der Massenzuwanderung ab, nämlich von dem Zuwanderungsinteresse des großen transnationalen Kapitals.

Siehe:https://sachedesvolkes.wordpress.com/2014/05/23/besprechungen-22/

James Cameron tritt seinerseits nicht nur für einen EU-Beitritt der Türkei ein sondern unterstützt auch aktiv in Libyen und Syrien im Geiste des Menschenrechtsimperialismus sunnitische Islamisten und Jihadisten mit Al Kaida-Hintergrund. Die britsischen Bomber waren vor einigen Monaten schon praktisch in der Luft um ihn Syrien Al Kaida-Elementen den Weg freizubomben. Zum Glück wurde der britische Neocon vom britischen Parlament in letzter Sekunde zurückgepfiffen.

Cameron, AdD und rechtspopulistische Anti-Islam-Kämpfer – wie die antideutsche Dänische Volkspartei – scheinen es nun mit der Islamkritik wohl gar nicht so ernst zu meinen. Jedenfalls möchten sich die „Islamkritiker“ nun von einem Muslim regieren lassen. Daß nun ein pakistanischer Muslim EU-Komissionspräsident werden soll, dies hatten sich vor kurzem wohl nicht einmal NATO-Islamisten träumen lassen.

Der Strategiewechsel der WWG in Richtung sunnitischer Islamisten soll wohl nicht nur für Nordafrika und den Nahen Osten gelten, sondern wird nun auch in Europa vollzogen. Daß dies nun vehement von einem Teil der islamfeindlichen Rechtspopulisten forciert wird wirkt schon mehr als makaber. Jedenfalls sind selbst die dem Multikultiwahn verpflichteten Grünen oder die Asyl-Lobby nicht auf die Idee gekommen einen außereuropäischen Muslim zum EU-Komissionspräsidenten wählen zu lassen. Die AfD oder die Dänische Volkspartei sollten aber zukünftig den Mund halten wenn es um die Islamophilie der linksliberalen oder linken Gutmenschen geht. Rechte Neocon-Neoliberale schweigen also nicht nur zur multikulturellen Strategie des Finanz- und Industriekapitals sondern bemühen sich redlich darum die EU zu Islamisieren.

Sozialrevolutionäre Nationalisten hatten schon länge vor einem undifferenzierten Antiislamismus gewarnt, da dieser von den Ursachen der Überfremdung ablenken soll. Daß nun die Islamisierung ausgerechnet von den „Islamkritiker“ vorangetrieben wird, hätte vor kurzem noch als „Verschwörungstheorie“ erscheinen können. Für uns Sozialrevolutionäre Nationalisten gilt im Umgang mit dem Islam jedenfalls folgendes:“Die Sache des Volkes (SdV) sieht im Islam eine außereuropäische Religion, deren Gesellschaftsbild in vielen Bereichen unseren Traditionen widerspricht. Den Bau von Moscheen lehnen wir in unserer Heimat aber nicht deshalb ab, weil er von Muslimen betrieben wird, deren religiöses Bekenntnis wir akzeptieren, sondern weil er von Ausländern initiiert wird, die nach unserer Überzeugung in ihre Heimatländer zurückkehren sollten. Für uns ist in erster Linie die Umvolkung bzw. der Bevölkerungsaustausch bei uns im Land das Problem, wobei die Religionszugehörigkeit der Fremden nicht das vorrangige Thema darstellt. Demgegenüber schieben Rechtspopulisten den notwendigen Protest gegen die Verausländerung auf die Symptome der Überfremdung, wie den Moscheebau oder das Kopftuch, und sie lenken somit von den eigentlichen Ursachen des Identitätsverlusts ab, die wir im transnationalen Kapitalismus und im Vorbild des amerikanischen „melting pots“ erkennen.“

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2010/03/31/grundsatzerklarung-der-sache-des-volkes-sdv/

Verfasser: Sozrev

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