Deutschland, Land der Torhüter

Deutschland ist bekanntlich das Land, in dem die meisten talentierten Fußballtorhüter geboren und ausgebildet werden. Ich selbst war in meiner Jugend einer von ihnen, mußte dann aber doch einsehen, daß zu langes Nachdenken und Torhüter nicht so recht zusammen passen. Deshalb erkannte ich bald meine Berufung in einem anderen Bereich.

Beim Thema Torhüter wollen hier von Josef Dieter „Sepp“ Maier gar nicht erst anfangen.

Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sepp_Maier

Beim Thema „Frankreich“ denke ich unwillkürlich an das legendäre WM-Halbfinalspiel von 1982. Damals bewies Harald „Tony“ Schumacher, daß ein guter Torhüter seine Qualitäten nicht nur auf der Linie, sondern auch im und vor dem Strafraum zu zeigen hat. Freilich nicht in der übertriebenen Weise, wie dies Schumacher damals erledigte, als er den Franzosen Battiston an der Strafraumgrenze mit einem Jumpkick niedertrat.

Siehe ab Minute 2:50:

Schumacher, der eigentlich nett aussieht, galt fortan in Frankreich als der Prototyp des bedrohlichen häßlichen Deutschen, als das absolute böse deutsche Monster:

Siehe hierzu auch:
http://kommunisten-online.de/Archive/nazidreck.htm

Wir haben heute Manuel Neuer zwischen den Pfosten, der nicht nur ein glänzender Torhüter ist, sondern mittlerweile auch als der beste Libero im Turnier gilt. Seine Ausflüge über die Strafraumgrenze sind schon zu seinen Lebzeiten legendär. Niederträchtige Mauermannschaften wie die von Algerien versuchen im Umschaltspiel bzw. im Konter im temporären Überzahlspiel Tore zu erzielen. Wenn da nicht Neuer wäre, der das Überzahlspiel aufhebt. Denn er ist Tormann und Libero in einer Person.

Siehe hierzu:

Neuer gibt auch immer die richtigen Antworten – auch bezüglich der Dopingproben. Heraus kommt eben Urin.

Siehe:

Aber selbstverständlich haben auch Tormänner ihre schwachen Seiten.

Siehe:
http://www.suhrkamp.de/buecher/die_angst_des_tormanns_beim_elfmeter-peter_handke_36527.html

Das ehrgeizige Ziel, Weltmeister ausgerechnet in Brasilien zu werden, ist für die deutsche Nationalmannschaft hoch gegriffen. Hierzu müßten noch drei starke Gegner besiegt werden. Im Viertelfinale Frankreich, im Halbfinale wahrscheinlich Brasilien und im Endspiel vielleicht Holland oder Argentinien.

Wer siegen möchte braucht nicht nur Talent und die physischen Voraussetzungen, sondern auch die echte deutsche Siegermentalität. Die jungen deutschen Spieler sollten sich noch einmal die ARD-Dokumentation über die WM von 1974 anschauen. Paul Breitner gab die richtige Einstellung zum Titelgewinn damals mit folgendem Satz wieder: „Wir wollen gewinnen, und wir wollen auch dann gewinnen wenn wir die Schlechteren sind!“

Siehe hierzu gleich am Anfang:
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/21931002_kicker-zocker-und-rebellen-die-wm-helden-von-74?buchstabe=R

Deshalb kann man sich auch die ganzen Diskussionen schenken, wie gut die deutsche Nationalmannschaft im Turnier 2014 bislang gespielt hat. Ob sich beispielsweise die Spielkultur in der ersten Halbzeit gegen Algerien wieder dem Rumpelfußball der 1980er Jahre angenähert hatte. Die echte deutsche Mentalität verkörpert hingegen Per Mertesacker:

Siehe:

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro.
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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