Putin im Fadenkreuz des US-Imperialismus

Wenn man sich vergegenwärtigt, wie massiv und unverschämt die Hetzkampagne des Westens gegen Putin – will heißen Rußland, denn man schlägt den Sack und meint den Esel – geführt und demselben alles Mögliche unterschoben wird, dann raubt es einen ja beinahe den Atem. Ohne einen einzigen Beweis gegen ihn, wurde er in Sachen MH 17 unverzüglich auf die öffentliche Anklagebank gesetzt und im Stile eines NS-Freislers angeschnauzt. Gegenbeweise werden, wie in einem bestimmten anderen prominenten Fall, ignoriert bzw. nicht zugelassen.

Denn Wahrheit ist, was Washingtons innerer Machtzirkel als Losung ausgibt und die den internationalen Banken und Konzernen dienenden und von ihnen abhängige Medien als solche dann verkünden. Das gilt besonders im aktuellen Fall der Malaysian Airlines-Maschine, an deren Absturz die international vernetzten Philanthropen zwischen Kiew und Washington doch das größte Interesse haben mußten. In der Tat: Wem sonst nützte es?

Will man das ganze verstehen, geht das ohnehin nicht ohne die Beweggründe der hinter der Kampagne gegen Putin wirkenden Kreise zu kennen. Man darf sich in diesem Fall an den alten Rockefeller halten, der einmal gemeint haben soll, Konkurrenzkampf sei eine Sünde und nur Rockefeller-„Monopoly“ das rechte Geschäft. So geht es ganz logisch auch heute vorrangig um die neuerdings gefährdete Kontrolle des globalen Marktes durch US-“big business”, besonders aber des Energie- (hier spielt die CO2-Lüge eine wichtige Rolle) und des Lebensmittelmarktes.

Nicht zuletzt geht es aber im Besonderen um die Sicherung der in Händen einiger machtgieriger privater Machiavellisten befindlichen Weltleitwährung Dollar, die neuerdings durch Gefolgschaft verweigernde Mittel- und Großmächte in existenzielle Gefahr gerät. Um das zu verhindern, scheint es offenbar notwendig, im Wege stehende oder aufmüpfige Regierungen, wie zuvor jene Saddams und Ghadaffis oder eben jetzt jene Assads oder Putins, zu beseitigen. Um die nachfolgende, wie jene in Kiew, zu kontrollieren.

Washington hätte auch allen Grund dazu, ist man sich doch seit Jahren der Gefahr, seine weltbeherrschende Stellung einzubüßen, bewußt. Einem ehernen Gesetz folgend, muß folglich dagegen etwas getan werden. Dabei können Krisen und Kriege sehr hilfreich sein. Wenn diese aber künstlich und mit Gewalt herbeigeführt werden, hört sich der Spaß auf.. Völlig legitim aber sind andererseits das Aufbegehren der unter US-Dominanz leidenden Staaten oder die Befreiungsgversuche der vom Dollar abhängigen Volkswirtschaften.

Da nun Rußland in der Person Putin als Wortführer dieser Staaten auf den Plan getreten und auch nicht gewillt ist, seine Wirtschaft an die US-Konzerne auszuliefern, haben ihn die international gleichgeschalteten Leit-Medien zum „Pariah“ erklärt. Was sich in diesem Zusammenhang Medien leisteten, etwa der reißerische Spiegel („Stoppt Putin jetzt!“) im noch immer besetzten Deutschland oder (fabrizierten US-Geheimdienste-Indizien folgend?) die bürgerlichen Salzburger Nachrichten (Stoppt Putin! Es reicht.“) im beschaulicheren Österreich, hat beinahe NS-„Stürmer“-Niveau.

Nun wird die Zeit für die Putin-Hetzer allerdings knapp, da nicht nur wenig überzeugende Indizien für eine Beteiligung prorussischer Kräfte oder gar Putins bisher vorhanden sind, sondern jeden weiteren Tag die Gefahr besteht, daß die eher gegen Kiew und Washington sprechenden Fakten sich verhärten oder gar vermehren könnten. Das könnte die zunehmende Vehemenz mit der nicht nur gehetzt, sondern geradezu krampfhaft auch versucht wird, Rußland ökonomisch in die Enge zu treiben und politisch zu destabilisieren, einigermaßen erklären.

Putin muß fertiggemacht werden, ehe die ganze Wahrheit an das Tageslicht kommt. In diesem Fall kämen nämlich nicht nur Kiew, sondern vor allem auch Washington und seine EU-Vasallen in arge Bedrängnis. Allerdings werden dieses Schicksal Letztere auch so hinnehmen müssen, entweder als Beteiligte eines bewaffneten Konfliktes der NATO mit Rußland, zumindest aber als weiter in die Schulden- vielleicht sogar Armutsfalle tappende “freiwillige” Opfer des US-amerikanischen Größenwahns.

Washington wäre im Falle eines Gelingens seiner kriminellen Ambitionen, also einer Entmachtung Putins, möglicherweise kurz- bis mittelfristig nicht nur ökonomisch aus dem Schneider und hätte wahscheinlich die Abhängigkeit seiner Vasallen von ihm auch noch vergrößert. Ein denselben aufgedrückter europäischer „Patriot Act“ könnte zudem dafür sorgen , daß die Lüge auf gewisse Zeit die neuen Verhältnisse absichert.

Aber wie schon das sowjetische, so hat auch das kapitalistische Politbüro seine Ablaufzeit. Ob die nicht nur von Deutschen ersehnte neue Freiheit nur mit Schweiß oder auch mit Blut erkämpft werden wird müssen, kann heute niemand voraussagen. Die Neue Weltordnung wird dann aber mit einiger Sicherheit anders aussehen als es sich die Rockefellers und Rothschilds zur Stunde erträumen mögen.

PS. Daß zur gleichen Zeit in Palästina von israelischer Seite mörderisch vorgegangen wird, ist in diesem Zusammenhang absolut bemerkenswert. Aber wohl auch dies: daß sich gerade jetzt eine FPÖ-Delegation angeblich zu einer Reise nach Israel aufgemacht hat. Wozu? Um ihren zionistischen Freunden zu ihrem Vernichtungskrieg zu gratulieren?

Helmut Müller

Quelle

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: