Irak/Syrien: Wer finanziert die ISIS-Kämpfer?

In letzter Konsequenz stammen die zur Finanzierung von staatlich gefördertem Terror verwendeten Finanzmittel von der arbeitenden Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die salafistischen Terrormilizen von Saudi-Arabien und Katar finanziert werden. Weniger bekannt ist, dass die Wüstensöhne ihre Milliarden vorzugsweise in Deutschland zusammenraffen.

Das Handelsblatt schrieb am 25.08. 2014:

„Mit Ausbruch der Irakkrise steht der kleine Golfstaat Katar unter verschärfter Beobachtung. Dem finanzkräftigen Emirat wird vorgeworfen, die Islamisten-Miliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen. Das Thema ist brisant. Wie brisant, kann man daran sehen, dass sich Bundeskanzlerin Merkel am Wochenende dazu genötigt sah, zu dem Thema Stellung zu beziehen……
Der CDU Bundesvize Thomas Strobl stellte Katar gar als Investor in Deutschland in Frage…….
Für Katar steht in dieser Hinsicht einiges auf dem Spiel. Deutsche Unternehmen sind für den Golfstaat ein attraktives Ziel für Investitionen. So ist der Scheich Hamad Bin Dschassim Bin Dschabir Al Thani größter Aktionär bei der Deutschen Bank. Bei VW hält die Katar Holding 15,6 % und bei Hochtief hat Katar einen Aktienanteil von 10 %. Zudem investieren die Kataris in Siemens.“

Wenn man wirklich an der Zerschlagung der ISIS-Schreckensherrschaft interessiert wäre, dann müsste man zuerst ein ernsthaftes Wort mit Tayyip Erdogan reden. Denn noch immer kommt der Nachschub, auch für die im Irak operierende IS(IS), mit Duldung Erdogans über die türkisch syrische Grenze.

Wir haben davon auszugehen, dass die ISIS-Kämpfer von den finsteren Mächten der westlichen Welt als nützliche Idioten benutzt werden. Im ölreichen Norden des Irak wurde eine Situation geschaffen, die jetzt eine Aufrüstung der Kurdenmilizen opportun erscheinen lässt. Natürlich bekommen die Kurden die Waffen nicht umsonst. Geld haben sie nicht. Also werden sie veranlasst Ölausbeutungskonzessionen in Zahlung zu geben. So wird auf diesem Weg das grundsätzliche Ziel, nämlich der Zugriff auf das nordirakische Öl erreicht. Und dabei treffen sich wieder die Absichten der Kataris mit den traditionellen Geschäftsinteressen der Deutschen Bank im Irak. Schon in der Zeit vor 1918 lag die Finanzierung der damals noch türkischen Provinz fast vollständig in den Händen der Deutsche Bank.

Die Moral von der Geschichte? Der deutsche Michel ist ahnungslos immer dabei, wenn es um die Verantwortung für Menschen verachtende Aktionen in fernen Ländern geht.

Karl-Heinz Hoffmann

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