Elsässer contra Ditfurth

Jutta geht betteln

Am 8. Oktober 2014 kam es vor dem, mit einer Einzelrichterin besetzten Landgericht in München, zum Treffen.
Trotz bereits umfangreich schriftlich vorgetragener Argumentation, erhielten beide Seiten noch einmal Gelegenheit zur mündlichen Äußerung.

Der Schlagabtausch zwischen den jeweiligen Rechtsanwälten zeigte wieder einmal, wie spitzfindig Juristen sein können.
Elsässer vertrat seine Rechtsposition in gewohnter Ruhe und Gelassenheit. Jutta Ditfurth hingegen polemisierte mit gewohnter Unsachlichkeit.

Den mitgebrachten Stapel von Schriftsätzen, mit dem sie wohl versuchen wollte, kurz vor Toresschluss noch etwas zu beweisen, was nicht beweisbar ist, durfte sie, Gott sei Dank, nicht restlos abarbeiten. Das war der geduldigen Richterin dann doch etwas zu viel.

Die Richterin beherrschte das Prozessgeschehen souverän. Natürlich musste sie sich schon nach Bearbeitung der eingereichten Schriftsätze eine Meinung gebildet haben, aber sie war bis zum Schluss bemüht neutral zu erscheinen.
Dennoch schien für den aufmerksamen Beobachter durchzuklingen, dass sie, bei aller Würdigung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, die auf Elsässer gemünzte Bezichtigung, ein Antisemit zu sein, für unangemessen hielt.

Jutta Ditfurth: „Noch immer kann ich es nicht ganz fassen, wie Antisemitismus dann beim Gerichtstermin von einer Richterin in Deutschland im Jahr 2014 definiert worden ist.“

In dem Antifa-Traktat „Scharf links“ bezeichnet sie die Ausführungen der Richterin als „verschwurbelt“ und stellt klar: „Die ganze Flut von sekundärem, strukturellem, verdecktem, codiertem und sonstigem Antisemitismus ist zulässig. Man nimmt Täter und Ideologen vor den Opfern in Schutz und vor den Kritikern.“

Für Jutta Ditfurth ist alles, was nicht ihrer Definition vom überall verdeckt lauernden Antisemitismus folgt, inakzeptabel und bekämpfungsnotwendig. Zum intellektuellen Meinungsstreit ist sie nicht fähig. Sie folgt der sturen Antifa-Linie, mit Faschisten redet man nicht, die muss man bekämpfen. Für Jutta Ditfurth ist natürlich jeder andersdenkende ein Faschist. Ist ja klar.
Ich bin für die antifaschistische Hassapologetin natürlich auch ein Neonazi und demzufolge ein Antisemit.

Der Richterin versuchte sie die antisemitische Eigenschaft Elsässers mit dem Ausruf klar zu machen: „Er hat sich sogar mit Karl-Heinz Hoffmann eingelassen.“

Im Prozessbericht der Antisemiten-Exorzistin Ditfurth steht: „In der ersten Reihe saß der Neonazi Karl-Heinz Hoffmann. Dieser schätze an Elsässer seine besondere Mischung aus konservativen und fortschrittlichen Gedanken.“
Dieser Satz ist so nicht von mir, er ist falsch zitiert (typisch).

Richtig heiß er vielmehr:
„… Zuordnung des ehemals marxistischen, heute mit einer besonderen Mischung aus konservativen und fortschrittlichen Gedanken in der Öffentlichkeit auftretenden Jürgen Elsässer …“
Nachzulesen in meinem Artikel „In Sorge um Jutta von Ditfurth“ vom 13.08.2014, hier in meiner Website, Menüpunkt: Ditfurth.

Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich diese Sichtweise schätze.

Wenn ich etwas schätze, dann ist es der fortschrittliche Teil, nicht der konservative.

Aber sollte mich das hindern, mit Elsässer zu kommunizieren? Ich habe da keine Berührungsängste. Ob sich Jürgen Elsässer leisten kann, mich auch nur beiläufig zu begrüßen, ist eine andere Frage.Der „Mut zur Wahrheit“ findet hierzulande seine Grenzen dort, wo die eigene Ausgrenzung beginnt.

Für mich haben solche Abgrenzungen keine Bedeutung mehr, denn ich bin durch Jahrzehnte anhaltendes, antifaschistisches Mobbing zum Sozialfall geworden. Es gibt nichts mehr, was ich verlieren könnte. Jürgen Elsässer hat sich etwas aufgebaut, das er verlieren kann, denn der üble Spruch „kauf nicht bei einem Juden“ erlebt, ins Gegenteil verkehrt, eine Renaissance. Jetzt heißt es „meide den Neonazi.“ Beides ist unrecht.

Und wer gefälligst Nazi zu sein hat und wer nicht, bestimmen die antifaschistischen Exorzisten, die den antisemitischen Inkubus am liebsten noch in den Innereien der zur Vernichtung ausersehenen Zielpersonen aufspüren möchten.

Der professionelle Exorzismus ist aber auch nicht umsonst zu haben. Jutta Ditfurth hat sich in ihren Angriffen auf Andersdenkende verheddert.

Jetzt muss sie betteln gehen. In dem „Scharf-links“-Traktat vom 10.10.14 jammert sie: „Ich bitte so dringend wie herzlich um Spenden. Verwendungszweck: Elsässer Prozess.“

Wenn die streitsüchtige Frau kein Geld hat, um ihre antifaschistischen Angriffe zu finanzieren, dann sollte sie darauf verzichten. Und wenn sie arm ist, warum kann sie nicht Prozesskostenhilfe bekommen? Ich will es Euch sagen: Die Gewährung von Prozesskostenhilfe hängt von der Aussicht auf Erfolg nach Einschätzung des Gerichtes ab. Und damit schaut es im Fall des Elsässerprozesses trübe aus.

Wenn ich ihr demnächst eine Klageschrift zustellen lasse, dann wird sie noch mehr Spenden eintreiben müssen.

Karl-Heinz Hoffmann

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