Grünbraun oder wie Werner Schulz Adolf Hitler rehabilitiert

Die Thema Antirassismus, Political Correctness, Gender Mainstreaming, Gesellschaftszersetzung und den „Kampf gegen Rechts“ treibt in der BRD wohl keine Partei so weit wie die Grünen. Stillbildend für diesen antinationalen Liberalismus ist wohl Claudia Roth. Die aktuellen Ereignisse um die Ukraine zeigen aber durchaus auf das für die Grünen dies alles zwar für die Innenpolitik gilt, aber nicht unbedingt in Bereichen der Außenpolitik. Ein Musterbeispiel für die Doppelmoral der Grünen lieferte etwa der Grünen-Politiker Werner Schulz in der bekannten politischen Talksendung Maybrit Illner. In einem Streitgespräch mit dem Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch bekannte sich Schulz ganz offen zu den NATO-Faschisten in der ukrainischen Regierung und wohl auch zur sonst doch immer beklagten „Relativierung des NS-Holocaust“.

Siehe:http://www.youtube.com/watch?v=2gXkpu4TiBA

Faschisten wären in der Ukraine „das letzte mal vor 50 Jahren zu sehen gewesen“, so der ehemalige DDR-Bürgerrechtler und „Realo“. Auf den Einwand von Bartsch, diese würden doch heute in der ukrainischen Regierung setzen, meinte der Ukraine-Experte der Grünen, bei jenen handele es sich doch nicht um Faschisten, sondern um Nationalisten, was nun etwas ganz anders wäre. Haben wir von den Grünen so etwas in Bezug auf Deutschland und den von ihnen forcierten „Kampf gegen Rechts“ jemals zu hören bekommen? Das die fordersten Listenplätze der Regierungsparteien von Poroschenko und Jazenjuk durch Hitler und Bandera-Anhänger belegt werden darauf haben wir auf dieser Seite schon einmal hingewiesen.

Siehe: https://sachedesvolkes.wordpress.com/2014/09/16/regierungsdummfaschismus/

Wahrscheinlich ist also Schulz der Meinung das hochrangige Mitglieder des Rechten Sektors, des Asow- und Donbass Bataillons und ähnlicher Organisationen „Antifaschisten“ seien, da sie sich Pro-EU, Pro-NATO und Pro-USA positionieren. Ein führender Faschist war ja jüngst auf US-Tour in Washington.

Siehe: http://www.globalresearch.ca/ukrainian-neo-nazi-commander-the-us-is-training-and-funding-us/5413538

Vielleicht sollte jemand Schulz auch mal fragen ob dann Hitler und Bandera auch nur harmlose deutsche und ukrainische Patrioten waren, schließlich kämpften auch diese gegen das „Reich des Bösen“ – die damalige Sowjetunion. Die Rolle von Hitler nimmt aber bei Gestalten wie Schulz sowieso Putin ein. Auf den Bartsch-Einwurf das die Swoboda-Partei ihre Parteischule „Joseph Goebbels Schule“ nannte, hat Schulz nur zu sagen das er auf den Maidan „keinen einzigen Linken“ gesehen habe. Schulz will damit dann doch sagen das die Drecksarbeit beim prowestlichen Putsch von den Bandera-Anhängern übernommen wurde, was aus seiner Sicht positiv zu bewerten sei.

Insofern können dann durch die Grünen ukrainische Hitler-Anhänger zu wenn auch für die Grünen „unangenehme“ prowestlichen „Demokraten“ und „Menschenrechtlern“ umgedeutet werden. Zumindest in der Ukraine ist damit durch die Grünen Adolf Hitler rehabilitiert. Als „Demokraten“, „Freiheitskämpfer“ und Anhänger der universellen „Menschenrechte“ gelten in der WWG mittlerweile alle Reaktionäre die sich gegen Regierungen und Systeme auflehnen, die der WWG ein Dorn im Auge sind. Im arabischen Raum sind dies dann eben salafistische Terrorbanden und in der Ukraine Hitler und Bandera-Nostalgiker.

Plötzlich zählt zumindest für Schulz auch nicht mehr die behauptete „Einzigartigkeit des Holocausts“ an den Juden. Bartsch jedenfalls hielt gutmenschlich Schulz folgendes vor: „Wer diese Gleichsetzung betreibt, lieber Werner Schulz, wer die Gleichsetzung von Nationalsozialismus und Kommunismus betreibt, der relativiert den Holocaust. Nichts anderes. Sechs Millionen Tote.“ Darauf der Grüne: „Und ihr relativiert die Stalinschen Gulags und 20 Millionen Tote.“ Dies hört sich dann irgendwie nach einem Bekenntnis zur „Relativierung“ des Holocaust an.

Vielen dürfte es gar nicht bekannt das auf dem Baltikum die dortigen Grünen mit antirussischen NATO-Pseudonationalisten in einer gemeinsamen Regierung sitzen. Dort beteiligen sich die Grünen in Lettland an einer russlandfeindlichen und wirtschaftsradikalen Regierungskoalition mit den Konservativen und der Partei „Nationale Allianz“ die sich in der Tradition der Waffen-SS sieht.

Für eine besondere Absurdität sorgte im übrigen in den 80er-Jahren die Grünen-Ikone Daniel Cohn-Bendit. Wie der Spiegel berichtete bot Daniel Cohn-Bendit im Jahr 1987 Manfred Roeder eine Plattform in seinem Heft „Pflasterstand“.

Siehe:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7870264.html

Auch im EU-Parlament nimmt es der Grüne Interventionsfreund und Super-EU-Propagandaschleuderer nicht ganz so ernst mit der Abgrenzung gegen „Rechts“. Jedenfalls kooperieren die Grünen im EU-Parlament schon einmal punktuell mit der bulgarischen Ataka-Partei.

Siehe: http://www.marianne.net/Les-mauvaises-frequentations-de-Jose-Bove_a202905.html

Werner Schulz jedenfalls, der große „Menschen- und Bürgerrechtler“, der gegen deutsche nationale Interessen kämpft, sah sich ebenfalls im Talk-Format, damals in einer Auseinandersetzung mit verstorbenen WWG-kritischen Publizisten Peter Scholl-Latour schon wieder wie 1942 in den Schützengräben Russlands. Bei Maischberger sah Schulz – positiv wertend – die NATO bald vor Stalingrad stehend. Eine offenere Kriegshetze hat man selten im BRD-TV vernommen.

Verfasser: Sozrev

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