Merkel – ein deutsches Verhängnis

1932 erschien die prophetische Schrift „Hitler – ein deutsches Verhängnis“ von Ernst Niekisch. Daran muß ich jedes Mal denken, wenn „embedded“ Angela Merkel sich in Szene setzt, vielmehr gesetzt wird. Unter allen Kanzlern der Nachkriegszeit scheint sie mir das deutsche Verhängnis in Person zu sein. Ihre Verhaltensauffälligkeit ist deshalb von so bedeutendem Gewicht, da ihr Volk sich zu vorgerückter geopolitischer Stunde praktisch in einer existenziellen Krise befindet.

Umso mehr bedürfte es an der deutschen Spitze einer außergewöhnlichen Persönlichkeit und insgesamt einer verantwortungsvolleren, von politisch-ökonomisch mafiosen Kreisen nicht erpressbaren patriotischen deutschen Führung, die nun aber leider auch von den anderen etablierten Parteien offensichtlich nicht gestellt werden kann, höchstwahrscheinlich auch nicht gestellt werden darf.

Daß die von fremdbestimmten Medien hochgejubelte Merkel den Erwartungen nicht gerecht wird, die deutsche Patrioten von einer integeren Führungspersönlichkeit erwarten, mag zwar mit ihrer innerlichen Verfassung zu tun zu haben, zweifellos aber sicher auch mit ihrer DDR-Vergangenheit. Daher verdiente sie als ehemalige SED-Funktionärin mit gewissen Privilegien und Nähe zur DDR-Elite nicht unbedingt einen Vertrauensvorschuß. Und daß sie nicht den geringsten Widerstand gegen das Unrecht-Regime leistete, sagt ja auch einiges.

Nun aber, wieder auf der „richtigen“ Seite und mittlerweise geschätzt von den US-Republikanern, ist ein gesundes Mißtrauen erst recht gerechtfertigt. Schaut man sich ihre Politik genauer an, wie auch gewisse ihrer Aussagen, dann rundet sich eigentlich das Bild einer Politikerin ab, dem in gewisser Hinsicht, neben weiteren „Überläufern“, auch Hans Dietrich Genscher, für einige der Totengräber der FDP, entsprechen dürfte. Ja wahrscheinlich auch das jetzige Mitglied der Atlantik-Brücke, der ebenso wendige Herr Gauck.

Wo Merkels politische Vorlieben liegen, wohin sie tendiert und welchen Zurufen sie folgt, dafür stehen einige Paradebeispiele. Sie beklagt die NSA-Schnüffelei, über die sie ja Bescheid wissen mußte, aber das war es dann auch. Mehr ist bei ihr nicht drinnen. Sie rügt Ungarns Orban wegen Änderungen in der aus stalinistischer Zeit stammenden Verfassung, verwehrt aber dem deutschen Volk eine eigene. Sie will Ungarn „auf den rechten Weg bringen“, führt aber – im Verein mit der neudeutschen Politkaste – ihr eigenes Volk ins Abseits.

Auch sie meint gouvernantenhaft, „der Islam gehöre zu uns“ und hält es für unnötig, vorher ihr Volk darüber zu befragen. Sie verspricht, deutsche Steuerzahler müßten nie mehr für Banken einspringen, was nur ein leeres Versprechen ist. Sie springt auf den Karren der CO2-Gegner, obwohl sie es als Physikerin besser wissen müßte. Sie macht den Ukrainern Hoffnungen, die aber nur zum Schaden Deutschlands erfüllt werden können. Nicht zuletzt setzt sie mit ihrem Putin-”Bashing“ die deutsch-russische Freundschaft und den Frieden in ganz Europa aufs Spiel.

Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, daß atlantische und nahöstliche Kreise bei der Bestellung von deutschen Politikern, ihrer Auswahl, einiges mitzureden haben, ja wahrscheinlich federführend sind. Wie in einigen anderen Ländern übrigens auch. Kandidaten mit fragwürdiger Vergangenheit, unstillbarem Ehrgeiz und charakterlichen Schwächen sind da neben den üblichen Systemdienern und Karrieristen, die allesamt längst in einer Parallelwelt zu Hause sind, sicher erste Wahl.

Warum gerade sieben Jahrzehnte nach der großen Katastrophe solche Typen ungehindert in den Vordergrund kommen können, hat auch damit zu tun, daß die frühere, rückgratstärkere und vaterlandsloyalere Generation, die für heutige Politiker wohl nur Verachtung übrig hätte, großteils abgetreten ist. In unserer materialistischen, einzig auf Karriere, Macht- und Geldvermehrung ausgerichteten Zeit sitzen Sitten und Charakterkostüme auch in der Politik locker, was die diskrete Anwerbung oder Steuerung gewisser Typen sehr erleichtert. Ob diese in moralischer Hinsicht so viel besser sind als NS-Bonzen es waren?

Helmut Müller

Quelle

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