Pegida hat Angst!

Die Führung der Bürgerbewegung „Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pediga)“ hat Angst vor Mordanschlägen von Islamisten. Deshalb haben die Veranstalter die Demonstration, die für nächsten Montag in Dresden geplant war, abgesagt.

Siehe die Erklärung der Pediga-Führung:https://www.facebook.com/790669100971515/photos/a.790680730970352.1073741826.790669100971515/852198118151946/?type=1&theater

Laut Bundes- und Landeskriminalamt sollen islamistische Kreise einen Mordanschlag gegen Pegida-Initiator Lutz Bachmann planen. Es ist derzeit nicht ganz klar, wer die Demonstration in Dresden abgesagt hat. Es scheint zuzutreffen, daß die Polizei der Pegida-Führung die Absage der Demo aus Sicherheitsgründen nahegelegt hat, wobei die Pegida-Führung auf die Empfehlung eingegangen ist. Man hätte ja immerhin gegen die Absage durch die Polizei vor Verwaltungsgerichten klagen können.

Siehe hierzu:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-in-dresden-polizei-verbietet-alle-kundgebungen-a-1013593.html

Dieses jüngste Ereignis läßt ein grundsätzliches Problem sichtbar werden: Politische Bewegungen, die etwas in ihrem Land grundlegend verändern möchten, stehen unter Druck des politischen Systems und von politischen Gegnern, die sich auch sehr feindlich verhalten können. Nichts liegt näher, als die Organisatoren, die namentlich und in ihrer Wohnadresse und in ihrem Berufsleben bekannt sind, anzugreifen. Der Verlust von Wohnung, Arbeitsplatz, familiärem und sozialem Umfeld ist gerade im Zeitalter von Internet-Suchmaschinen ein sehr reales Bedrohungsszenario für alle möglichen Revolutionäre, Systemveränderer und sogar von politischen (Ausländerpolitik-) Reformern wie denen von Pegida.

Selbstverständlich ist die Gesundheit und das Leben das höchste Gut – auch das von Revolutionären und politischen Kritiker aller Art. Von daher mutet das Verhalten der Pegida-Führung, die Dresdner Demo jetzt abzusagen, diese aber demnächst wieder aufzunehmen, reichlich naiv an. Was haben denn diese Leute um Lutz Bachmann erwartet? Was haben diese Leute von ihren islamistischen, linken, staatlichen Gegnern anderes erwartet, als daß sie auf irgendeine Weise angegriffen werden? Warum soll man dann die Demo eine Woche später wieder anmelden? Die Bedrohungslage ist doch eine Woche später nicht überwunden.

Bei Pegida habe ich den Eindruck, daß die etwas verändern möchten, ohne daß es einem selbst weh tut. Selbstverständlich ist kein Revolutionär bzw. Möchtegernrevolutionär von persönlichen Ängsten völlig frei, aber es wird sich genau bei diesem Thema die Spreu vom Weizen trennen – nämlich an der Frage, ob die eigene Überzeugung, diese im öffentlichen Raum zu vertreten, mehr wiegt als die eigene Angst um Leib und Leben. Jean-Marie Le Pen, der große alte Herr der französischen nationalen Rechten, meinte vor Jahren bezüglich der Frage, wie er mit Morddrohungen gegen ihn umgehe: „Mein Leben liegt in Gottes Hand!“ Als ich Ende der 1980er Jahre Kreisvorsitzender der Republikaner von Miltenberg/Main gewesen war, rief auf der Telefonleitung meiner Eltern ein in türkischem Akzent deutsch sprechender Mann an und meinte: „Wir zünden Dir Dein Haus an!“

Das ist keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Mittlerweile habe ich eine eigene Wohnung, lebe immer noch, aber die Drohungen reißen nicht ab. Vor wenigen Jahren gab der MLPD-Funktionär Johannes Rupprecht meine Wohnadresse vor der Nürnberger Lorenzkirche per Lautsprecher bekannt. Welche Rückschlüsse die Teilnehmer der linken Montagsdemo und die Passanten aus dieser öffentlichen Bekanntgabe ziehen sollen, soll man Johannes Rupprecht fragen. Seine türkischen Bündnispartner meinten mir gegenüber, als sie mich beim Flugblattverteilen erkannten, daß sie mich genau kennen würden.

Sie wissen also von Johannes Rupprecht wo ich wohne bzw. wo sie mich abpassen können. Vor Jahren erhielt ich von dem Faschisten Thomas Wulff einen elektronischen Brief mit dem Hinweis, daß er ein „paar Leute“ kennen würde, die sich mit mir gerne mal „unterhalten“ möchten. Dabei weiß doch Wulff genau, wie er mich erreichen und sich mit mir unterhalten kann. Wofür er dann noch „Leute“ braucht, weiß ich nicht.

In diesem Zusammenhang ist noch der Aufruf zur Lynchjustiz gegen mich interessant, für den der von Einsamkeit geplagte völkische Moralist Peter Naumann verantwortlich zeichnet.

Siehe hierzu in einer SdV-Kommentarspalte:https://sachedesvolkes.wordpress.com/2014/02/09/sexistisches-mobbing-als-machtinstrument-im-nationalen-widerstand-1/

Seit Jahren gehen in Kommentarspalten von Internetseiten („Altermedia“, „Sache des Volkes“) immer wieder mal Morddrohungen gegen mich ein. Hier nur zwei relativ aktuelle Beispiele für anonyme Hetze:

„Es wird mal Zeit, dass ihm mal wieder ne ordentliche Tracht Prügel angeboten wird. Vor ein paar Jahren noch hätte kein Kader im Widerstand sich Schwabs Großmaul gefallen lassen, da war Jürgi noch ganz kleinlaut und hatte Schiss in einigen Regionen und Städten überhaupt als Redner und Referent aufzutreten.“

„Jetzt wo du es sagst, Jürgi, habe ich da vor meinem geistigen Auge doch so eine Szene, in der du in einem unserer Keller sitzt und wir mit dir nach der Manier verfahren, mit der die Kameraden vom Bataillon Asow sich mit gefangen genommenen Bolschewisten von Seiten der Separatisten „unterhalten2. Und ich muss sagen, es macht mich an.“

Zu einem mittlerweile enttarnten faschistischen Hetzer siehe:https://sachedesvolkes.wordpress.com/2014/10/04/dummfaschisten-23/

Man könnte die Beispiele noch weiter auflisten. Diese lassen sich alle unter der Rubrik„ Einschüchterungsversuche“ zusammenfassen. Lassen wir uns von Jean-Marie Le Pens Lebensweisheit leiten: Unser Leben liegt in Gottes Hand!

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:

Die Manipulation des Völkerrechts. Wie die „Westliche Wertegemeinschaft” mit Völkermordvorwürfen Imperialismus betreibt. Kyffhäuser Verlag, Mengerskirchen 2011, 14,95 Euro.
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft”, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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