Partner von DIE LINKE und AFD bilden griechische Regierung

Seit Wochen pfiffen die Umfragen von den Dächern, dass die Koalition der radikalen Linken, kurz Syriza, aus der Wahl in Griechenland wohl als stärkste Partei hervorgehen würde. Dass es nun so kam, ist also keine Überraschung. Die politische Sensation in Griechenland geschah erst am Tag nach der Wahl: Syriza und die konservative Partei “Unabhängige Griechen” (Anel) einigten sich darauf, gemeinsam die Regierung zu bilden, und basierend darauf wurde Syriza-Spitzenkandidat Alexis Tsipras noch am Montag als Ministerpräsident Griechenlands vereidigt.

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Kommentare

  • Sozrev  On 27. Januar 2015 at 09:58

    Unterstützung auch in der Jungen Welt:

    „Es mag befremdlich anmuten, wenn die Linkspartei Syriza nur wenige Stunden nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses eine Regierung mit der nach der neofaschistischen »Goldenen Morgendämmerung« am weitesten rechts stehenden Kraft bildet. Bei der Frage des Umgangs mit Migration, der Namensgebung für die Nachbarrepublik Mazedonien, des Umgangs mit der türkischsprachigen Minderheit in Nordgriechenland liegen die Positionen der Koalitionspartner weit auseinander. Doch diese Themen sind für die Masse der Menschen, die am Sonntag ihr Kreuz bei der Linkspartei Syriza gemacht haben, zunächst zweitrangig. Den Millionen von der Austeritätspolitik Betroffenen geht es vorrangig um eine substantielle Verbesserung ihrer sozialen Situation. Und da decken sich die Vorstellungen von Tsipras und Kammenos weitgehend. Beide treten für die Aufhebung der Memorandumspolitik ein, beide sind für Sofortmaßnahmen, um die Not der Menschen zu lindern, beide setzen sich für den kostenfreien Zugang aller Griechen zu Gesundheitsversorgung und Bildung ein.“

    https://www.jungewelt.de/2015/01-27/046.php

    Ebenso im linken Portal Telepolis:

    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43972/1.html

    Auf scharf-links – einem weiteren linken Nachrichtenportal – schweigt man sich bislang zu der konkreten Koalitionsbildung aus. Die Antifa ist auf einmal ziemlich stumm.

    Andreas Wehr scheint in der JW die Unabhängigen Griechen gar als positiver anzusehen als die Syriza:

    „Fraglich ist, ob er jetzt überhaupt noch auf einem weitreichenden Schuldenschnitt und einem Ende der Troika-Politik beharrt. Beunruhigen muss hier ein Interview des SPD-Europapolitikers Martin Schulz im Deutschlandfunk, in dem er von einem langen Telefonat mit Alexis Tsipras bereits in der Wahlnacht berichtete. Nach Schulz sei er ein Pragmatiker, »der ziemlich genau weiß, dass er auch Kompromisse eingehen muss« – und zwar nach innen wie nach außen.

    In eine andere Richtung deutet hingegen die Entscheidung von Tsipras, mit der Partei der Unabhängigen Griechen eine Koalition einzugehen. Diese konservative Kraft entstand aus einer Abspaltung der bisherigen Regierungspartei Nea Dimokratia und vertritt einen strikt die staatliche Souveränität betonenden und Euro-kritischen Kurs.“

    https://www.jungewelt.de/2015/01-27/033.php

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