Tyrannei ante Portas

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten hätten dann kaum Chancen auf eine Zulassung, ihr Anbau würde strafbar, selbst im eigenen Garten. Wieder so ein Angriff auf die Freiheiten der Bürger. Wundert es einen da noch, wenn einer Umfrage zufolge 40 Prozent der EU-Bürger kein Vertrauen mehr in diesen illegalen Superstaat haben?

Vorerst spricht sogar vieles dafür, daß sich eines Tages der Unmut über die hohen Damen und Herren in Brüssel und in den nationalen Regierungen in unüberhörbarer und unübersehbarer Weise noch steigern könnte. Denn unbemerkt von der großen Öffentlichkeit werden ja neben TTIP usw. schon wieder neue Schweinereien ausgeheckt (siehe: Zum Thema, unten). Ein weiterer Probegalopp für kommende Tyrannen?

Was nun den aktuellen organisierten Widerstand gegen die aufkommende Tyrannei der die EU beherrschenden Geldmächte betrifft, hat das kleine Österreich immerhin so etwas wie eine Pionierrolle.* Nicht wirklich seine längst die Neutralität verletzende und im Doppelspiel erprobte Regierung. Auch nicht die eine oder andere regierungsnahe Zeitung mit Öko-Engagement. Auch keine der ernst zunehmenden Parteien. Zumindest nicht in der Hinsicht, daß man den Austritt aus diesem korrupten Brüsseler Verein propagierte bzw. anstrebte.

Es ist wieder einmal eine Privatinitiative, die mit ihrem EU-Austritt-Volksbegehren* lobenswert auf sich aufmerksam macht. Selbstvertsändlich, entgegen deren Auftrag, vollkommen ignoriert von den meisten Medien, besonders auch von dem mit Gebühren seiner Hörer und Seher finanzierte ORF. Also wundert es weiter nicht, wenn diskret verschwiegen wird, worauf das Endziel dieser Europäischen Union hinausläuft: Geplant ist eine „autoritative Weltregierung“, eine Superregierung, wie sie schon von dem Kriegstreiber Winston Churchill propagiert wurde.

Dazu braucht man diese Europäische Union, dieselbe den autoritativen, jetzt schon eher autoritären und womöglich zukünftig totalitären Charakter einer solchen Weltregierung bereits scheibchenweise vorwegnimmt. Nach und nach sollen die Nationalstaaten völlig entmachtet, die Bürger an Ermächtigungsgesetze gefesselt, überwacht und kontrolliert werden. Was die wenigsten noch glauben mögen, dafür gibt es bereits eine Menge Hinweise. Man muß als Verantwortungsträger sie nur wahrnehmen wollen, darauf entsprechend reagieren und nicht weiter verstecken spielen.

Gewiß, wir leben in einer Welt komplexer Systeme, und es sind derer nicht viele, die sich damit auseinanderzusetzen vermögen und sie zu verstehen versuchen. Das westliche Herrschaftssystem ist ein solches, und dazu umfangreich vernetzt, also ein vernetztes System. Doch ist zu befürchten, daß bis zu dem Zeitpunkt, wo die Mehrheit verstanden haben wird, wie dieses funktioniert, ineinander wirkt und wozu es da ist, auch die ganz großen Katastrophen schon längst da sein könnten.

Noch ehe die europäischen Völker begriffen haben würden, wer die Fäden zieht und auf welches Endziel hin, könnten nämlich die unzulängliche Demokratie von heute und die jetzt schon zunehmend eingeschränkten Freiheiten der Bürger abgeschafft, die Verwüstung von Natur und nationaler Kultur zu Ende gebracht und uferlose Geldentwertung und Arbeitslosigkeit großen Stils unumkehrbar geworden sein. Daher lieber ein EU-Ende mit Schrecken als ein EU-Schrecken ohne Ende!

* Am 17. Dezember 2014 erfolgte die offizielle Einreichung des EU-Austritts-Volksbegehrens mit insgesamt 9.791 gemeindeamtlich bestätigten Unterstützungserklärungen, um über 1.500 mehr als gesetzlich gefordert. Ab 100.000 Unterschriften ist das Volksbegehren (Eintragungswoche vom 24. Juni 2015 bis 1. Juli 2015) ein Gesetzesantrag des Volkes. Offizielle Webseite: http://www.volksbegehren-eu-austritt.at

Helmut Müller

Quelle

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Kommentare

  • Thomas Wagner  On 5. März 2015 at 20:50

    „Wundert es einen da noch, wenn einer Umfrage zufolge 40 Prozent der EU-Buerger kein Vertrauen mehr in diesen illegalen Superstaat haben?“

    Ja, naemlich dass es nur 40 Prozent sind (bzw. sein sollen).

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