Antirassistische Heuchelei (1)

Zu der Grundkonstante der offiziellen Politik in der BRD gehört nach 1945 der „Antirassismus“. Es handelt sich hierbei also um eine Staatsräson bundesrepublikanischer Politik, aber auch der Westlichen Wertegemeinschaft als solche. Die Sache des Volkes möchte sich in einer Artikelserie, die unregelmäßig erscheinen wird, mit dem Phänomen der Heuchelei der Antirassisten beschäftigen.

Diejenige Partei welche wohl am stärksten auf political correctness getrimmt ist und mitunter auf die Thematik des „Antirassismus“ und Antinationalismus ist wohl die Grüne-Partei. Dies könnte man zumindest meinen, wenn man nicht genau hinsieht. Als personifizierte antinationale und Überfremder der Grünen müssen sicherlich Claudia Roth und der „schwäbische Anatole“ Cem Özdemir bezeichnet werden. Dabei ist Cem Özdemir gar kein Türke, wie wohl meinen werden, sondern Tscherkesse. Vor diesem Hintergrund muss wohl der Hass auf Russland, der bei Özdemir dessen Politik bestimmt, wohl auch tscherkessisch-völkische Gründe haben. Özdemir trug beispielweise ein Vorwort zu einem tscherkessischen Propagandabuch bei, welches sich gegen den russischen Nationalismus richtet.

Siehe: http://www.amazon.de/Russland-Tscherkessen-Karl-Friedrich-Neumann/dp/1142488209

Die Anwürfe von Özdemir gegen Pegida fallen nun irgendwie auf den Grünen-Vorsitzenden zurück. Vor einigen Jahren jedenfalls hatte sich der Neoliberale gegen einen Moscheebau in seiner Nachbarschaft ausgesprochen. Özdemir füllte sich als „Bürger“ vom Moscheelärm und dem Ruf des Muezzins gestört. Eine kurdische Quelle will Özdemir als „grünen Kurdenfeind“ erkannt haben. Für diese kurdische Quelle ist Özdemir ein türkischer Chauvinist und eine „Marinette“ des türkischen Staates“. Özdemir argumentierte damals nun jedenfalls als WWG-Vertreter nicht unähnlich wie ein Pro-Köln Rechtspopulist. „spätestens der Mord an Hatun Sürücü sollte jedem deutlich gemacht haben, dass jedes Appeasement vor patriarchalen, nationalistischen oder islamistischen Organisationen unangebracht ist“, so der Gutmensch Özdemir. Der ganze Vorgang war vor einigen Jahren in der taz nach zu lesen.

Für den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan stellt sich die Lage natürlich etwas anders dar, als für kurdische Özdemir-Gegner. Dieser sprach Özdemir das Türkentum ab und meinte der Grünen-Chef sei nur ein „so genannter Türke“.

Siehe: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_69614116/-erdogan-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-cem-oezdemir-.html

Vielleicht sehen das aber die türkischen Nationalisten, die Grauen Wölfe, wieder etwas anders. Jedenfalls kooperieren diese mit den linksliberalen Grünen.

Siehe: http://www.mopo.de/buergerschaftswahl/nebahat-gueclue-wegen-rede-vor-rechtsextremen–wirbel-um-hamburger-gruenen-politikerin-,28813624,29669698.html

Özdemir scheint in Wahrheit ein türkischer Chauvinist zu sein. Vor einigen Jahren äußerte er nun jedenfalls: „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen.“ Cem Özdemir ist der Prototyp von verlogenem „Gutmensch“, der jede Kritik an „kultureller Bereicherung“ reflexartig anprangert, der sich auch gerne das Image des „weltoffenen Multikulti-Freundes“ zulegt und dafür auch gerne nach Kreuzberg zieht. Doch sobald ihn „Mutikulti“ irgendwie stört oder zu nahe kommt, hat „Multikulti“ wieder umgehend zu verschwinden. Es besteht eben auch linksliberalen Multikulturalisten ein Widerspruch zwischen der „Theorie“ und der Lebenspraxis.

Bei den Grünen gibt es nun aber auch ein Widerspruch zwischen dem theoretische „Kampf gegen Rechts“ und dem Antinationalismus sowie der Praxis. Die lettischen Grünen koalieren dort mit NATO-Dummfaschisten von der „Nationalen Allianz“. Diese Koalitionspartner der Grünen stehen in der Tradition der Waffen-SS.

Siehe: http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150317/301523978.html

Selbst bei Daniel Cohn-Bendit findet man so einige scheinbare Widersprüchlichkeiten vor. In seinem „Pflasterstrand-Magazin“ bot er etwa Manfred Roeder einst eine Plattform.

Siehe: http://www.bifff-berlin.de/Roeder.htm

Heute kooperiert Cohn-Bendit einer französischen linkspatriotischen Zeitschrift mit der völkisch-bulgarischen Ataka-Partei.

Siehe: http://www.marianne.net/Les-mauvaises-frequentations-de-Jose-Bove_a202905.html

Auf EU-Ebene scheint überhaupt alles anders zu sein. Im EU-Parlament sitzen nämlich die Grünen in einer gemeinsamen Fraktion mit wenn auch antivölkischen Nationalisten. Die „Grüne/Europäische Freie Allianz“ umfasst nicht nur die deutschen (antinationalen) Grünen sondern beispielsweise auch die Schottischen Nationalisten (SNP), die walisischen Nationalisten von Plaid Cymru, die baskischen Nationalisten von Eusko Alkartasuna.

Während sich der Großteil der hiesigen Grünen in Antinationalismus suhlt, liegen die Dinge auf europäischer Ebene bizarrerweise anders. In- und außerhalb des Europaparlaments existiert nämlich seit 1999 die Fraktionsgemeinschaft Europäische Freie Allianz. Hier arbeitet man engstens aktuelle und in der Vergangenheit mit Gruppierungen wie der Neuen Flämischen Allianz N-VA, der Scottish Nationalist Party SNP, der Lega Nord (die heute nicht mehr dieser Fraktion angehört), der walisischen Plaid Cymru, der Südtiroler Freiheit, der katalanischen Esquerra, dem korsischen Partitu di a Nazione Corsa, mazedonischen Nationalisten in Bulgarien und den schlesisch-autochthonen Autonomisten von der „Ruch Autonomii Slaska“ zusammen. Hierbei ergibt sich eine erstaunliche politische Übereinstimmung, denn zwischen 2004 und 2009 stimmte beispielsweise keine andere Fraktion des EU-Parlaments geschlossener ab als die EFA. In diesem Zusammenhang sei auch an die relativ starke Beteiligung von Wertkonservativen und Nationalrevolutionären in der Frühzeit der Grünen erinnert.

Verfasser: Sozrev

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentare

  • Carabus violaceus  On 31. März 2015 at 18:55

    Ja, die Grünen – nicht nur Heuchler sondern auch lächerlich bis zum Letzten. Über Claudia Roth wurde in der Presse mal behauptet, sie würde eine Waffe mit sich rumtragen. Daraufhin berief sie ihre Anwälte ein und der Verein Pro Legal sollte die Behauptung zurücknehmen. Schleißlich würde der Besitz einer Waffe ja gegen den linksgrünen „Pazifismus“ verstoßen… http://www.pro-legal.de/index.php/archiv/topmeldungen/55-richtigstellung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: