Der Antitürke

Nach Thilo Sarrazin haben einige nationale Rechte ein neues „Vorbild“ entdeckt und zwar den türkischen Provokateur und Katzenromanautoren Akif Pirinçci. Der sich in derb-primitiver Schimpf-und Gossensprache auskotzende Autor hatte mit seinem Buch „Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ einen deutschlandweiten Bestseller verfasst. Trotz des Boykotts zahlreicher Versände und Buchhandlungen landet das Werk auf den vordersten Plätzen bei den Verkaufszahlen.

Siehe: http://www.deutschland-von-sinnen.de/

Im Gegensatz zu zahlreichen konservativen deutschen Publizisten kann es sich der kleingewachsene Türke es sich leisten so richtig gegen seine Landsleute vom Leder zu sitzen, da der „Rassismus“-und „Nazi“-Vorwurf gegen einen ethnischen Türken nicht so richtig verfängt. Deswegen kann P…in Talkshows auch zum Besten geben es sei ihm völlig egal ob man ihn einen Nazi oder eine Klobürste nennt. Das trauen sich nicht einmal NPD-Funktionäre. Einen gewissen Mut kann man dem Türken also sicherlich nicht absprechen. Dagegen sind viele rechtskonservative und rechtspopulistische Waschlappen sicherlich regelrechte Feiglinge und Hasenfüße.

Pirinçci der seine Thesen über BILD und Broders „Achse des Guten“ verbreitete tritt im Gegensatz zu dem SPD-Sozialdarwinisten Sarrazin auch bei Organisationen der politischen Rechten auf so etwa in der BRD bei Burschenschaften und der AfD. In Österreich schüttelte er dann bei einer FPÖ-Veranstaltung HC Strache die Hand.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=gRIwpLxF63c

Auf der „Ache des Guten“ des WWG-Imperialisten Broder hatte Pirinçci.einen Text verfasst der wohl locker „Deutsche Stimme“-Kompatibel gewesen wäre.

Siehe: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/das_schlachten_hat_begonnen

Pirinçci sollte auch zu einem Lesertreffen der bekannten nationalen Publikation Zuerst erscheinen, hatte aber abgesagt. Ob Pirinçci Muffensausen bekommen hatte, ob ihm die Ausrichtung doch zu prowestlich – weil US, EU und NATO-kritisch war, darüber kann vorerst nur spekuliert werden. Dem Autor geht es nämlich bei seiner Kritik an den eigenen Landsleuten und Muslimen nämlich um eine Solidarität mit der Westlichen Wertegemeinschaft. Wie sein Kollege Broder wirft er dem Westen einen Verrat an den eigenen „Werten“ vor. Problematisch erweisen sich in diesem Zusammenhang vor allem die Muslime.

Pirinçci.schreibt nun jedenfalls seit einiger Zeit Kolumnen für die rechtslibertäre Zeitschrift „Eigentümlich Frei“. So gelten dem derben Autoren ja Steuern grundsätzlich als „Diebstahl“, was ganz der Auffassung der libertären Zeitschrift entspricht, der selbst die neoliberale und wirtschaftsradikale FDP noch zu „sozialistisch“ ist.

Siehe: http://ef-magazin.de/autor/akif-pirinci

Nun mag sich der ein oder andere aus dem „NS“-Spektrum vielleicht darüber aufregen, warum es denn einen Türken bräuchte um den Publikum zu erklären, warum die Türken ein besonders bösartiger Menschenschlag seien, aber der Konservative und Kleinbürger will sich dies doch lieber von einem Türken verklickern lassen als von einem Neonazi. Türken wie Pirinçci.und WWG-Juden wie Broder dürfen dies eben, ohne das ihnen von politisch korrekter nachvollziehbar der Nazivorwurf entgegen schleudert werden könnte. Ein Pirinçci darf sich da auch wie ein Altermedia-Kommentator gegen seine eigenen Landsleute austoben. Auch der große zionistische Polemiker Broder und der verstorbene zionistische Antideutsche Giordano konnten in der Welt, im Spiegel und Talkshows all das gegen Türken, Araber und Muslime äußern, wofür ein nationaler Rechter im Knast gelandet wären. Broder und Giordano wurden dafür aber nicht vor Gericht gezehrt, sondern mit BRD-Staatspreisen bedacht und durften im Bundestag sprechen.

Pirinçci entspricht von der geistigen Mentalität her den deutschen Nationalmasochisten und Antideutschen, nur eben das sich sein Nationalmasochismus auf die Nation bezieht, der er der Abstammung nach angehört – nämlich der Türkischen. Pirinçci hat ein Problem mit seiner eigenen nationalen und kulturellen Identität. Auf Broder „Ache des Guten“ durfte der türkische Antitürke deswegen auch gemeinsam mit deutschen Antideutschen agieren.

Siehe: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/thomas_von_der_osten_sacken_im_darkroom/

Der westliche Kosmopolitismus bietet ihm da einen willkommenen Rettungsanker. Es geht ihm um ein liberales Weltbürgertum, wobei ihm da die vielen nationalistischen, religiös-konservativen und islamistischen Türken in der BRD und der Türkei stören. Die Türken in der BRD sollen sich eben zu den westlichen Werten nach seinem Gusto bekehren. Das dies aber einen Wunsch an den WWG-Weihnachtsmann ist, dies ist doch mehr als klar.
Pirinçci argumentiert als radikaler Atheist beim Thema deutlich unkonzilianter als etwa seine Gastgeber von der FPÖ. Wie Martin Pfeiffer in der „Aula“ berichtete, einer Monatszeitschrift der deutsch-österreichischen nationalen Rechten, ging einem HC Strache die Islamschelte von P…dann doch zu weit. Für den Türken ist der Islam keine Religion sondern eine „Sex-und Gewaltsekte“. Strache habe dagegen den Islam als eine der „drei großen Weltreligionen“ bezeichnet. (Aula 11/2014) Der Islam sei im Gegensatz zum Christentum aber nicht durch die Aufklärung gegangen. Teilweise hat Pirinçci selbst bei der FPÖ für seine derben Aussagen in Form einer Gossensprache („Scheiße“, „verfozt“) Kopfschütteln geerntet.

Der Türke dürfte mit seinen Aussagen zum Islam wohl bei Mina Ahadi, einer atheistischen iranischen „Kommunistin“, auf Gegenliebe stoßen. Diese verbreitete ihre WWG-Antiislam-Thesen in der BRD bei der antideutschen Antifa und deutschen Rechtspopulisten.

Siehe: https://antinazi.wordpress.com/2008/10/04/hiltrud-schroeter-wolfgang-huebner-mina-ahadi-querfront-tango-fur-pro-hessen/

Unter den Türken ist zwar der Typ des Selbsthassenden Türken relativ selten, aber ihn der BRD gibt es doch von dieser Regel scheinbar einige wenige Ausnahmen. Die neudeutsche Geisteskrankheit färbt wohl irgendwann auch auf einige Türken ab. So muss sich Pirinçci vielleicht nicht wundern wenn hierzulande ein türkischer Nationalist oder Erdogan-Islamist auf die Idee kommt, dass dem antitürkischen Nationalverräter entsprechend entgegenzuwirken sei. Auch dem Verräter Samad, einem Ex-Muslimbruder und nun gewendeten WWG-Apologeten , einem Freund von Henryk M. Broder, möchten seine Ex-Brüder ja nun den Kopf abschneiden oder ihn zumindest exekutieren.

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad

Zumal ist ja der türkische Geheimdienst nicht gerade für seine Humanität bekannt. Auch mit den „Grauen Wölfen“, dem „militärischen“-militanten Ableger der MHP (Partei der Nationalen Bewegung) ist nicht zu spaßen. Aber vielleicht will man ja die Pirinçci-These von dem barbarischen und unzivilisierten Türken-Volk doch nicht bestätigen.
Die nationalen Pirinçci-„Fans“ sollten vielleicht bedenken das die oftmals national und patriotisch-grundierten Türken ihm Gegensatz zu den mittlerweile verweichlichten Deutschen was das nationalpolitische Anbelangt, doch einige Vorteile aufweisen. Wer unter den Türken einem Nationalmasochismus frönen sollte, der hätte in allen politischen Spektren der Türkei ein gewaltiges Problem. Unter den Türken gibt es höchstens einen Streit darüber wie der Nationalismus und Patriotismus genau auszugestalten sei. Die „Krankheit“ liegt also eher bei den BRD-Deutschen vor, als bei den gesunden Türken.

Zwischen Deutschen und Türken besteht sicherlich ein völkischer Konflikt, der aber nicht historisch begründet ist – die Türkei war im 1. Weltkrieg ein Verbündeter Deutschland und im 2. Weltkrieg immerhin neutral – sondern geriert sich über die von dem Erdogan-Regime forcierte Landnahme in der BRD und die stramm antideutsche Politik der hiesigen Türkenverbände und der deutschen antinationalen Türkei-Lobby. Zudem benehmen sich insbesondere viele Jungtürken gegenüber den Inländern deutschfeindlich. Der türkisch-imperialistische Neoosmanismus zielt zudem auf eine zukünftige Eroberung am Balkan. Von diesem Chauvinismus sind dann insbesondere Serbien, Griechenland, Rumänien und Bulgarien bedroht.

Dabei ist es aber nicht ganz ausgeschlossen das sich deutsche und osteuropäische Nationalisten mit den Kemalisten und türkischen Nationalisten einigen könnten. Derzeit sieht es aber so aus als ob die Türkei ein Gegner europäischer Nationalisten sei. Darüber hinaus ist die Türkei der aktuelle und historische Feind des arabischen und persischen Nationalismus. Dies drückt sich in der Unterstützung der türkischen Regierung für die Jihad-Kopfabschneider in Syrien aus. Die Türkei ist zudem das einzige islamische Land, welches Mitglied der NATO ist. Allerdings hat die Türkei die Aggressionspolitik der NATO gegen Russland nicht mitgetragen und gilt inzwischen als Feind Israels.

Verfasser: Sozrev

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