Der Mensch an sich

Er ist der Vorzeigetürke in der deutschen Politik: Cem Özdemir. Er ermahnt uns Deutsche immer wieder zu mehr Toleranz gegenüber Migranten. Allerdings verschleiert der BRD-Behördenbegriff von den „Menschen mit Migrationshintergrund“ mehr als er zu einer sachlichen Klärung beiträgt. Rund 20 Prozent der Einwohner der BRD, die selbst oder deren Eltern oder (Ur-) Großeltern seit 1950 nach West- und Mitteldeutschland eingewandert sind, werden unter diesem Sammelbegriff zusammengefaßt. Dazu zählen beispielsweise die rußlanddeutsche Unterhaltungskünstlerin Helene Fischer sowie der oberschlesische Fußballweltmeister Miroslav Klose, aber eben auch Cem Özdemir, der – wie sein Name unschwer erraten läßt – türkische Wurzeln besitzt. Und auch sein anatolischer Phänotyp legt die Vermutung nahe, daß von diesem Mann eine türkische Überfremdung ausgehe, diese in Özdemir personifiziert ist. Viele rechtsstehende Deutsche scheinen diesem Irrtum zu unterliegen, wofür zahlreiche Einträge in Internetforen sprechen.

Siehe hierzu:

Von vielen seiner türkischen Landsleute – wie auch von der Zeitung „Hürriyet “ – wird der prominente Grünen-Politiker hingegen als „Vaterlandsverräter“ beschimpft. Özdemir, der 1965 im württembergischen Urach geboren wurde, wurde nach eigenen Angaben von seinen Eltern in deutscher Sprache erzogen. Dies sagte er vor ein paar Monaten in einer Talkshow, als über die CSU-Forderung diskutiert wurde, Migranten sollten zu Hause gefälligst deutsch sprechen. Somit präsentierte sich Özdemir selbst als Beispiel für gelungene Integration. Schließlich spricht er Hochdeutsch mit schwäbischem Akzent, das jeder Hamburger und Berliner gut verstehen kann.

Die türkische Sprache hat unser Protagonist erst im Erwachsenenalter perfektioniert, weshalb ihn nationalistische und islamistische Türken nicht als echten Türken anerkennen möchten. In seiner Partei „Bündnis 90 – Die Grünen“ ist Özdemir von „Parteifreunden“ umgeben, die auf ihr Deutschsein keinen Wert legen, dieses vielmehr als Negativ-Identität in der Nach-Holocaust-Ära betrachten. Özdemir ist im Grunde genommen nichttürkischer Türke – nach meiner Einschätzung geistig wesensverwandt mit den nichtjüdischen Juden der 1920er Jahre, die – vom Glauben abgefallen – soweit säkularisiert waren, daß sie den Weg zur Menschheitsideologie des Kommunismus gehen konnten. Schließlich war der Begründer dieser Zivilreligion, Karl Marx, der Rabbiner als Vorfahren hatte, auch säkularisierter nichtjüdischer Jude.

Özdemir hat türkische Wurzeln; seine Vorfahren väterlicherseits, die Tscherkessen, gehören dort allerdings einer aus dem Kaukasus stammenden Minderheit an. Somit gehört der Grünen-Politiker in Deutschland der Minderheit einer Minderheit an. Aber nicht genug, er setzt sich auch für andere Minderheiten ein. Als offensichtlich heterosexuell veranlagter Familienvater streitet er auch für die Rechte der Homosexuellen, weshalb er die Mehrheit der traditionell gestimmten Türken gegen sich hat. Manche denken irrtümlich, Özdemir sei Alevit (wie der syrische Staatspräsident Barschar Al-Assad), weil er gegen die Unterdrückung dieser schiitischen Abspaltung in der sunnitisch geprägten Türkei streitet. Ebenso ist er kein Kurde, auch wenn er die Diskriminierung dieser ethnischen Gruppe durch Ankara anprangert.

Laut Wikipedia gehört Özdemir unter anderem dem „Jewish Committee“ an, das 1906 in New York gegründet wurde und dessen Motto lautet: „Beschützer des Wohls und der Sicherheit der Juden in den USA, in Israel und der ganzen Welt zu sein; die Prinzipien des Pluralismus als beste Verteidigung gegen Anti-Semitismus und andere Engstirnigkeit weltweit zu stärken und die Qualität jüdischen Lebens in Amerika durch Sicherung des jüdischen Fortbestehens und Vertiefung der Bindungen zwischen amerikanischen und israelischen Juden zu verbessern.“

Siehe hierzu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

Klischeehafte Antisemiten werden nun mutmaßen, Özdemir könne selbst nur Jude sein! Ja, aber nicht im genetischen Sinne. Gesinnungsjuden gibt es heute in Deutschland jede Menge; da paßt der „Deutsch-Türke“ gut dazu. Wobei er seine „Judenliebe“ geschickt für die eigene Karriere nutzt. Özdemir hat in der veröffentlichten Meinung gerade auch deshalb so viele Pluspunkte, weshalb er im zweiten Anlauf seine politische Laufbahn fortsetzen konnte. Nahezu vergessen ist seine Affäre wegen der Annahme eines Privatkredites über 80.000 D-Mark vom PR-Berater Moritz Hunzinger und der privaten Verwendung dienstlich erworbener Bonus-Meilen. Deshalb mußte er 2002 von allen politischen Posten und seinem Bundestagsmandat zurücktreten. Aber jetzt ist er wieder oben auf.

Für Özdemir ist – neben seiner Selbstvermarktung – die ethnische und religiöse Minderheit bzw. das Menschsein an sich das Programm. Aus diesem Grund paßt er auch gut zur Atlantik-Brücke, die ihre Aufgabe darin sieht, das deutsch-us-amerikanische Verhältnis zu stärken. Als Lobbyist der Atlantik-Brücke tritt Özdemir für die imperialistische Kriegspolitik von USA und NATO ein, wozu auch Deutschland bzw. die BRD einzubinden ist.

Siehe hierzu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cem_%C3%96zdemir

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

Neuerdings legt Özdemir wert darauf, aus der Atlantikbrücke ausgetreten zu sein:

Da die NATO seit ihrem ersten Generalsekretär Lord Hastings Ismay ihre Aufgabe vor allem darin sieht, die USA in Europa, Rußland aus Europa heraus und die Deutschen am Boden zu halten, ist auch die Übernahme der sogenannten multikulturellen Gesellschaft für Deutschland vorgesehen. Denn nur ein ethnisch-religiös stark fragmentiertes Deutschland und Europa sind aus sich heraus politisch so schwach, daß man sie von Außen, das heißt von den USA, leicht lenken kann. Cem Özdemir ist in diesem Kontext als der Prototyp des wurzellosen Deutschländers zu sehen, der uns alle auffordert, den Schwerpunkt unseres Seins nur noch im Menschsein zu sehen.

Die New Word Order, die von den vier Freiheiten ausgeht – nämlich vom freien Verkehr für Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften – braucht nur noch den Menschen als Arbeitskraft und Konsumenten. Geld verdienen und Geld ausgeben lautet die Maxime. Was ja auch zum sinnvollen Leben dazugehört. Worin sich aber der Sinn des Lebens nicht erschöpfen kann. Die Schöpfung, wie immer man diese definieren mag, hat uns doch auch als Kulturwesen geschaffen, wobei die Menschen immer noch in einem Pluriversum der Staaten, Völker und Kulturen leben. Der Herder zugeschriebene Spruch „Völker sind Gedanken Gottes“ bringt dies gut auf einen Nenner.

Dies ist die Wirklichkeit, der sich Cem Özdemir und seine Nachkommen zu stellen haben. Ausländerrückführung oder Assimilation – also genetische Einschmelzung ins Gastvolk – lautet die Wahlmöglichkeit. Der „schwäbische Türke“ oder der „türkische Schwabe“ kann nur die Übergangslösung sein. Parallelgesellschaften, in die sich beispielsweise Türken bei uns „integrieren“, sind für uns Nur-Deutsche („Bio-Deutsche“) die schlechteste Lösung. Parallelgesellschaften nicht-europäischer Gruppen bergen nämlich den Keim des Bürgerkrieges in sich.

Wer dies alles durchschaut hat wie eine beträchtliche Anzahl an Demonstrationsteilnehmern in Dresden und in anderen Städten wird von Özdemir geschulmeistert. „PEDIGA ist nicht Deutschland“, diktiert er der etablierten Presse in die Blöcke. Du aber auch nicht!

Özdemir nennt Pegida „Mischpoke“:

So geht Özdemir mit Kritikern um:

jüs

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