Vom antideutschen Saulus zum patriotischen Paulus

Die SdV-Redaktion informiert ihre Leser in letzter Zeit ausführlich über organisatorische Veränderungsprozesse, die sich innerhalb des nationalen bzw. rechten politischen Spektrums der BRD vollziehen. Fundiert wurde gerade über Pegida, diese Dresdner Großdemonstration gegen Überfremdung – und ihre Ableger in anderen Städten – berichtet. Aber auch die neue rechtskonservative bzw. rechtsliberale Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ war in den letzten Monaten Gegenstand ausführlicher Analyse.

Eine dritte Teilbewegung, die seit ein paar Jahren das nationale Spektrum in Deutschland bereichert, ist die sogenannte Elsässer-Bewegung, die sicherlich nicht den Organisationsgrad von AfD oder Pegida besitzt, aber gerade in letzter Zeit doch Akzente im öffentlichen Raum setzen konnte. So gelang es Jürgen Elsässer, der zuvor 14 Jahre im baden-württembergischen Schuldienst und dann als linker Buchautor tätig gewesen war, den patriotischen Compact-Verlag hochzuziehen; zuerst, seit 2008, mit einer Buchreihe, seit 2009 werden auch Compact-DVD herausgebracht. Im Dezember 2010 brachte Elsässer mit seiner Redaktion das monatlichen Magazin „Compact – Magazin für Souveränität“ auf den Markt der Druckerzeugnisse – ergänzt um Sonderausgaben zu Schwerpunktthemen -, die an manchen Zeitungsläden und und in vielen Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich sind. Verbündet ist der Compact-Verlag mit dem Verlag von Kai Homilius, der in Brandenburg seinen Sitzt hat und neben politischen und historischen Büchern auch Reiseliteratur, vor allem zu brandenburgischen Reisezielen verlegt.

Das verlegerische bzw. Magazin-Projekt wird begleitet von einem Compact-Video-Vorhaben, das sehr professionell gestaltet ist und die Schwerpunktthemen des Magazins im Internet populär ankündigt. Vor allem dient dieses Medium auch der Selbstinszenierung von Elsässer, der Führungsperson, dieses Projekts, der dabei von einem Moderator mehr oder weniger devot befragt wird.

Siehe hierzu:

Mittlerweile hat Elsässer seine Anhänger schon zu Vortragsveranstaltungen, aber auch zu Kundgebungen und Demonstrationen unter freiem Himmel eingeladen, etwa in Berlin und Erfurt.

Siehe hierzu:

Vor ein paar Monaten durfte er in Leipzig beim dortigen Pegida-Ableger „Legida“ vor mehreren Tausend nationalen Demonstranten sprechen. Elsässers Rede war mitreisend, aber auch inhaltlich beeindruckend: national, antiamerikanisch und antizionistisch unterfüttert.

Siehe hierzu:

Unser Protagonist besitzt auf der nationalen Rechten mittlerweile viele Anhänger und Sympathisanten, aber auch nicht wenige Gegner. Sicherlich, der ein oder andere Gegner könnte vom Neid getrieben sein, besitzt doch Elsässer nicht wenige persönliche Gaben, die sich publizistisch, aber auch in seinem eloquenten Auftreten als Redner und Diskutant ausdrücken. Seine Stärke und die seines Compact-Projekts besteht vor allem darin, daß er im Gegensatz zu traditionellen Zeitschriftenprokekten des nationalen Lagers als ehemaliger Linker nicht über den entsprechenden Stallgeruch verfügt. Dem Magazin „Compact“ sieht man am Kiosk nicht einmal auf den zweiten Blick an, eine rechtsstehende Zeitschrift zu sein. Dritte Reichs-Bezüge werden konsequent vermieden, die Redaktion bewegt sich überwiegend im Hier und Jetzt.

Offenbar fühlt sich die Redaktion einer Querfront-Strategie verpflichtet, nämlich vernünftige linke und rechte politische Gruppen in Deutschland zusammenzubringen – zu einer neuen patriotischen, sozialen und antiimperialistischen Bewegung. So gehört diesem Spektrum mittlerweile der marxistische Philosoph Peter Feist an, dessen Vater ein Bruder von Margot Honecker ist, deren politischen Ideen Feist junior allerdings kritisch gegenübersteht.

Zu Peter Feist siehe:

Allerdings vertritt Elsässer selbst heute überhaupt kein sozialistisches Programm mehr, auch wenn er mit seiner linken Vergangenheit und seinem Wissen über das Werk von Marx und Engels kokettiert.

Selbstverständlich versuchen bürgerliche Zeitgeistsurfer und „Antifa“ auch die Elsässer-Bewegung in die „Nazi-Ecke“ zu stellen, was aber nicht ganz so einfach ist, da er, wie schon erwähnt, von der Linken kommt. Verbal distanziert sich Elsässer, der 1957 im badischen Pforzheim geboren wurde und seit Jahren in Berlin lebt, beispielsweise von der NPD, hat aber nichts dagegen beispielsweise in Leipzig auf offenen Plätzen auch aus diesem Spektrum beklatscht zu werden und auch Nationalisten, ob mit oder ohne Parteibuch, zu seinen Verlagskunden und Veranstaltungsbesuchern zu zählen.

Elsässers Gegner im nationalen und rechten politischen Spektrum werfen ihm seine linke Vergangenheit vor, wobei er Vordenker der übelsten linken Erscheinung, der „Antideutschen“, gewesen war. Wie es bei Führergestalten üblich ist, müssen diese gegenüber ihren Jüngern als unfehlbar gelten, weshalb sich Elsässer bis heute nicht von seiner antideutschen Phase distanziert hat. Vielmehr hat er um sich herum die Theorie gelegt, daß er Jahre nach der deutschen Einheit von 1990 erkannt hatte, daß die Gefahr für die zivilisierte Menschheit nicht mehr von einem „Großdeutschland“ ausgehe, sondern von den USA, worin ihm der Verfasser dieser Zeilen zustimmt. So wechselte der Badener von der antideutschen Linken ins linke antiimperialistische Spektrum, wo er ein Gastspiel bei der marxistischen Tageszeitung „Junge Welt“ und im früheren SED-Organ „Neuen Deutschland“ gab. Als Elsässers Töne allerdings aus Sicht der Marxisten zu patriotisch wurden, wurde er als Berater der Linkspartei und als Autor von „Neues Deutschland“ und „Junge Welt“ abgesägt. Deshalb hatte er sich in der Folgezeit eine eigene publizistische Plattform, nämlich den Compact-Verlag, geschaffen.

Elsässers rechte Gegner werfen ihm zudem dessen starken Rußland- bzw. Putin-Kurs vor. Hierzu zählt die „Junge Freiheit“, die sich derzeit dem rechtsliberalen AfD-Flügel um Bernd Lucke verpflichtet fühlt, der im Europaparlament für die Rußland-Sanktionen gestimmt hat. Auch aus dem NS-Spektrum erfährt Elsässer Widerspruch, nämlich von den Teilen, die sich mit den ukrainischen Nationalisten solidarisieren, die Seit an Seit mit NATO und USA gegen die russischen Separatisten in der Ost-Ukraine kämpfen. Die Kleinpartei „Der Dritte Weg“ schreibt auf ihrer Internetseite: „Interessant ist zudem, daß einige skurrile Zeitgenossen im linksextremen wie im nationalen Spektrum der BRD, die vorgeblich antiimperialistisch firmieren, sich geradezu bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, um mit ihrer Zunge ganz widerspruchslos das Hinterteil des russischen Präsidenten sinnbildlich rauf und runter zu lecken. Bekanntlich werden auch einige Schreiberlinge von den Russen hier in der BRD bezahlt, das könnte man dann zumindest noch mit Auftragsarbeit abtun unter dem Motto: ‚Wes Brot ich ess, des Lied ich sing‛.“

Zum Junge Welt-Artikel siehe:
http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/4267/akat/1/infotext/Ukraine_Revolution_schon_zu_Ende/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

Zum „Dritten Weg“ siehe:
http://www.der-dritte-weg.info/index.php

Mit dem Vorwurf der unkritischen Putin-Liebe sind ausdrücklich der Compact-Verlag, aber auch das nationalrevolutionäre Netzwerk „Sache des Volkes“ gemeint, der Vorwurf der Bestechlichkeit gegenüber Putin, wird insbesondere gegenüber Jürgen Elsässer erhoben. Dies ergab die Recherchearbeit zu diesem Artikel.

In der Tat erscheint dem Verfasser dieser Zeilen – bei aller Zustimmung im Grundsätzlichen – die Putin-Begeisterung des Jürgen Elsässers etwas zu übereifrig. Zumindest könnte man aus wissenschaftlich-hermeneutischer Position den Ukrainern zugute halten, daß sie aus ihrem geschichtlichen Wissen heraus um die „russische Knute“ genau Bescheid wissen. Aber daß man dann deshalb seine nationalstaatliche Souveränität im Zuge der NATO-Osterweiterung erreichen will, erscheint schon reichlich naiv, um nicht zu sagen „dumm“. Der oben zitierten Partei „Dritter Weg“ wird übrigens von der „Jungen Welt“ (vom 14.2.2015) unterstellt, hinter dem Internetprojekt „Misanthropic Division“ zu stecken, das unter der Losung „Töten für Wotan“ zur Unterstützung von faschistischen Freikorps (unter anderen Bataillon Asow) aufruft, die reichlich verziert mit Hakenkreuzen und ähnlichem nostalgischem Blendwerk an der Seite von US-Führungsoffizieren gegen die Russen der Region Donezk und Lugansk kämpfen. Diese Auseinandersetzung zeigt, daß der Propagandakrieg aus der Ukraine längst die nationale Rechte in Deutschland erreicht hat.

Siehe hierzu:
https://www.jungewelt.de/2015/02-14/011.php

Doch wieder zurück zu Jürgen Elsässer. Diesem sollten die nationalen Kräfte eine Chance geben. Linke antideutsche Vergangenheit hin oder her – Elsässer verficht seit 2006 – also seit fast zehn Jahren nachweisbar bzw. publizistisch dokumentiert – einen patriotischen Kurs. Sein Büchlein „Nationalstaat und Globalisierung“ (2009) kann als eine von mehren Programmschriften für eine erneuerte nationale, soziale und antiimperialistische Bewegung in Deutschland gelten.

Siehe hierzu:
http://www.amazon.de/Nationalstaat-Globalisierung-Linker-Preu%C3%9Fischen-Gesellschaft/dp/3937801472

Mit Elsässer wird wohl auch weiterhin im patriotischen Spektrum zu rechnen sein.

jüs

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Kommentare

  • sozrev  On 29. April 2015 at 15:25

    „NPD-Verdacht“ gegen den AfD-Parteirechten Höcke:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-landeschef-hoecke-lehnt-erklaerung-zu-npd-ab-a-1031302.html

    • Ringverein Apachenblut  On 29. April 2015 at 17:10

      Dazu sollte man wissen, dass Thorsten Heise ungefragt Beiträge anderer Publizisten für seine Publikationen verwendet und unter anderem Pseudonym widerveröffentlicht. Es ist nicht auszuschließen das Er das auch bei Björn Höcke tat.

  • Iaroslava  On 1. Mai 2015 at 15:28

    Es gibt nur ein Weg zur Freiheit und zum Sieg – und den Weg werden nur die Deutschen gehen können, die fleißig Russisch und Chinesisch lernen. Bereits Konfuzius und Lenin sagten: „Lernen, lernen und nochmals lernen!“

    Ansonsten kommt am 8. und 9.Mai nach Berlin, um Endgame-Patrioten zu helfen:
    https://www.facebook.com/EnDgAmEU

    = Stalin- und Putin-treue Partisanen =

  • GK  On 3. Mai 2015 at 08:19

    Wie Nationalbolschewisten das deutsche Volk retten wollen: http://www.jungewelt.de/2015/05-02/060.php

  • Iaroslava  On 3. Mai 2015 at 10:42

    Unseres Gutachten:

    / Keine Verschlußsache / Geheimstufe: niedrig/

    1) Elsässer ist ein guter und intelligenter Journalist;

    2) „Junge Freiheit“ ist ein zionistisches pseudonobles deutsch-jiddisches Blatt;
    sein Pendant ist ein euro-linkisches Blatt „Junge Welt“. Die beiden Blätter ernähren eine Schar der stupiden Schreiberlingen, und sind definitiv veraltet – auf jeden Fall, wir konnten bei der Lektüre der Blätter nichts junges entdecken.

    3) Thorsten Heise ist ein perfider und ———-, der sich zu DDR-Zeiten als antirussischer Neonazi profiliert hat und dafür von der Westlichen Zionisto-Ganoven-Gemeinschaft mit einem Häusle im Ritterstil belohnt wurde.

    Auf zum Sieg über den Westen!

    = Sino-Russische Kommunistische Partisanen =

  • Schwab  On 3. Mai 2015 at 11:39

    Der Faschist Thorsten Heise ist zweifellos ein Feind der SdV, aber da wir keine absolute Feindschaft kennen, ist die Bezeichnung „Abschaum“ deplaziert. Die Redaktion soll bitteschön die entsprechende Textstelle löschen ************

  • Iaroslava  On 3. Mai 2015 at 15:09

    Es ist die Zeit der rauen Wörter und mutigen Entscheidungen gekommen. Wer in den letzten ruhigen Minuten vor DER Stunde der Wahrheit noch etwas schnell lesen möchte, sollte unsere Zeitschrift „JUNGE GARDE“ beachten. Dabei sollte man auch die Werbung auf der letzten Seite nicht übersehen – dort steht’s, wie wir – konservativ, traditionsbewusst und präzise, wie immer – die „Speerspitzen Ost“ unserer Feinde stumpf machen.

  • Schwab  On 3. Mai 2015 at 16:43

    @GK

    Der Artikel von Junge Welt ist widersprüchlich. Elsässer wird als „Nationalbolschewist“ bezeichnet, obwohl in dem Artikel nachgewiesen wird, daß er aus marxistischer Sicht Revisionist bzw. Reformist ist. In der Tat hat Elsässer jeder Form von Sozialismus eine Absage erteilt. Ihm geht es nur noch um die Soziale Marktwirtschaft. Insofern ist auch die Bezeichnung „Querfront“ irreführend, da hier zwei Nationalkonservative zusammenarbeiten: Kubitschek und Elsässer. Der eine, Kubitschek, kommt von der Rechten, argumentiert nationalkonservativ; der andere, Elsässer, kommt von der Linken, argumentiert heute auch nationalkonservativ.

    Lobenswert ist allerdings Elsässers V o r b i l d funktion für Linke und ehemalige Linke, wie man von links zur eigenen Nation finden kann.

    Siehe auch:

  • Iaroslava  On 3. Mai 2015 at 19:19

    @ Schwab: richtig. Aber bitte beachten: konservativer, als uns, gibt es niemanden.

    Außerdem, im gemütlichen, wie eloquenten Männer-Tandem Elsässer+Kubitschek fehlt eine Frau. Eine Lücke klafft, die ist nicht zu übersehen; ich bin bereit, in die Bresche zu springen und diese Lücke mit dynamischen Inhalten aufzufüllen. Als Russische National-Konservative Stalinisten, meistern wir jede schwerige Aufgabe; was die Männer nicht schaffen, schaffen wir.

  • Carabus violaceus  On 3. Mai 2015 at 19:30

    Passend dazu die Querfront-Debatte auf Kontrakultur:
    http://www.kontrakultur.de/2015/04/das-links-rechts-koordinatensystem-teil-3-querfront-gedanken-als-naive-traumtaenzerei/

    Was mich mal interessieren würde – wie steht denn die SdV zur Bewegung der sog. „Reichsbürger“? Nun gibt es ja das Gerichtsurteil vom Bundesvefassungsgericht, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch nach 45 überdauerte – http://principality-of-sealand.eu/hotstuff/dokusschaef/s_shaef_bverfg_dr_zsfg.html
    Auch Staatsrechtler wie K.A. Schachtschneider haben die mangelnde Souveränität Deutschlands mitsamt rechtlicher Lage schon ausführlich erörtert. Nun gibt es neben diesen seriösen Quellen aber auch einige Gruppen bestehend aus Hobby-Juristen, Sektieren und akribischen Paragraphenreitern die dann eigene Ausweise („Reichspapiere“) ausstellen, keine Personalausweise besitzen (Stichwort „BRD GmbH“), geltendes Recht nicht anerkennen wollen, keine Mieten zahlen, Ordnungswidrigkeiten begehen – schließlich unterliege man ja den Gesetzen des Reiches und nicht denen der BRD. Zur Krönung finden sich sogar selbsternannte „Reichskanzler“: https://www.youtube.com/watch?v=Nfip2Jfm16g – Das es Deutschland an Souveränität mangelt sei unbestritten, aber sind diese Gruppen und Akteure ein Fall für die Kategorie „Dummfaschisten“? Weiterhin kann ich sogar einen „Gelben Schein“ beantragen: http://gelberschein.info/interessantes/ – dieser soll mir wohl eine Art „Unabhängigkeit“ von der BRD verschaffen, wenn ich das richtig verstehe.

  • sozrev  On 4. Mai 2015 at 15:48

    GK:

    „Selbsternannter Nationalbolschewist“ ist zumde eine verräterische Vobakel. Will der JW-Schreiber etwa damit sagen die „echten Nationalbolschewisten“ würde mal eher in der JW finden? Aus dem linken Spektrum wird ja gerade der JW immer wieder der „Nationalbolschewismus“-Vorwurf gemacht (etwa dem verstorbenen JW-Star Pirker, oder auch aktuell richtet sich dieser Vorwurf gegen Andreas Wehr).

    Laroslawa:

    Die Junge Freiheit ist im Grunde ein rechtsliberales und rechtskonservatives Blatt das sich der Westlichen Wertegemeinschaft verbunden fühlt. Warum die Junge Freiheit aber ein „deutsch-jiddisches Blatt“ sein soll, weiß ich nicht so recht. Jedenfalls habe ich in der Jungen Freiheit bislang noch keinen Artikel in jiddischer Sprache gelesen.

    Die Junge Welt hat merklich nachgelasen. Nach dem Tot von Pirker, dem Abgangängen von Elsässer und Rupp wird diese Zeitung immer uninteressanter.

  • Iaroslava  On 4. Mai 2015 at 17:34

    @ sozrev: in Ihrem zionistischen Hannah-Arendt-Land gibt es nichts zu lesen; seit der Annexion der DDR sind alle Gründe weggefallen, Deutsch zu lernen. Technische Literatur liest man bekanntlich auf Englisch, Chinesisch und Russisch.
    Die Lektüre der deutschsprachigen nationalsozialistischen, bundistischen und zionistischen und antifa-israel-lobbyistischen Propaganda sollte man sich ersparen, sonst wird man schnell geistig behindert.

  • sozrev  On 5. Mai 2015 at 16:00

    Na das ist natürlich sehr verkürzt. Zum einem muss man auch die Feindpresse studieren und zum anderem gibt es durchaus auch in Deutschland lesenswerte Publikationen (Zuerst, hier & jetzt und teilweise die Sezession, Compact, auch in der Jungen Welt ist beim Thema Außen- und Wirtschaftspolitik interessantes zu finden).

  • Iaroslava  On 6. Mai 2015 at 17:40

    @ leider sind die von Ihnen erwähnten Zeitschriften „Zuerst“, „hier&jetzt“, und insbesondere „Sezession“ extrem langweilige Zeitschriften; um nicht zu sagen „primitive“.

  • Iaroslava  On 6. Mai 2015 at 18:23

    @ sozrev: es reicht nur ein Vortrag unseren geehrten Rechtgläubigen Analytikers über Flugzeuge zu hören:

    – und schon fühlt man sich inspiriert, Bücher über die Luftfahrttechnik zu lesen und zusammen mit den Chinesischen und Kasachischen Kameraden über die neuste Flugzeugmodelle zu diskutieren. Und wozu füllt man sich inspiriert, nachdem man die Nörgelei in den Zeitschriften „Hier&Jetzt“, bzw. von den zu kurz gekommen „Zuerst“ gelesen hat? Man möchte sich erhängen!

    „Taste the difference!“, wie es schön heißt.

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